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Trotz Wochenendarbeit und strahlender Sonne draussen beschwingt: Bundespräsidentin Doris Leuthard und Nationalratspräsident Jürg Stahl am Treffen mit Freiwilligen.

KEYSTONE/PETER KLAUNZER

(sda-ats)

Ob Sport, Hobby, Kirche oder Kultur: Rund ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer leistet Freiwilligenarbeit. Bundespräsidentin Doris Leuthard und die Präsidenten von National- und Ständerat trafen sich mit gut hundert Freiwilligen, um das Engagement zu würdigen.

Es sind rund 700 Millionen Stunden, die Freiwillige in der Schweiz pro Jahr leisten. Um diesen Effort für das Funktionieren der Gesellschaft zu ehren, trafen sich Bundespräsidentin Doris Leuthard, Nationalratspräsident Jürg Stahl und Ständeratspräsident Ivo Bischofberger am Samstag im Nationalratssaal mit rund 100 Vertretern der Freiwilligenarbeit.

Vor allem der Sport profitiere stark vom freiwilligen Engagement, sagte SVP-Politiker Stahl, der auch Swiss Olympic präsidiert, gemäss Mitteilung. CVP-Vertreter Bischofberger gab sich überzeugt, dass zufriedener durchs Leben geht, wer sich gemeinnützig engagiert. CVP-Bundespräsidentin Leuthard wies darauf hin, dass der Staat zwar organisieren und Regeln erlassen könne - "Zusammenhalt aber lässt sich nicht staatlich verordnen".

Wie viele Menschen sich tatsächlich ohne Bezahlung einsetzen, ist auch eine Frage der Definition. Den Zahlen des Freiwilligen-Monitors Schweiz zufolge könnten es bis zu 40 Prozent der Bevölkerung sein. Allerdings geht die Bereitschaft zur Freiwilligkeit zurück. Der Berner Professor Markus Freitag sieht die Gründe dafür unter anderem im Zeitgeist und in veränderten Rollen in der Familie.

SDA-ATS