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SEOUL (awp international) - Die südkoreanische Zentralbank hat ihren Leitzins zum ersten Mal seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise wieder angehoben. Angesichts des Aufschwungs der viertgrössten Volkswirtschaft Asiens beschloss der geldpolitische Ausschuss der Bank of Korea am Freitag, den Zinssatz von seinem Rekordtief von zwei Prozent um 0,25 Basispunkte auf 2,25 Prozent heraufzusetzen. Der Zinssatz, der für die Kosten der Kredite zwischen den Banken entscheidend ist, war vor fast eineinhalb Jahren auf zwei Prozent herabgesetzt worden.
Die Bank of Korea folgte mit der Entscheidung der Zinsanhebung n einigen anderen Industrieländern, darunter Australien und Kanada, die wegen der Krise ihre Leitzinsen stark gesenkt hatten, um die Konjunktur zu stimulieren.
"Die einheimische Wirtschaftsaktivität wird den Aufwärtstrend voraussichtlich selbst in der Gegenwart von äusseren Risikofaktoren beibehalten", teilte die Bank mit. Die Risiken, dass neue internationale Finanzmarktturbulenzen entstehen, könne angesichts der Schuldenprobleme in einigen europäischen Ländern und grosser Wachstumsschwankungen in den wichtigsten Industrieländern nicht ausgeschlossen werden.
Mit der Anhebung des Leitzinses will die Zentralbank auch einem Inflationsdruck entgegensteuern. Die Verbraucherpreisinflation habe zwar bisher im Bereich zwischen zwei und drei Prozent gelegen, doch könne sich angesichts des stärkeren wirtschaftlichen Aufschwungs und grösserer Nachfrage ein Aufwärtsdruck aufbauen, hiess es. Die Bank hatte im April ihre Wachstumsprognose deutlich nach oben korrigiert und erwartet jetzt eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 5,2 Prozent. Die Prognose der Regierung liegt bei 5,8 Prozent./dg/DP/nl

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