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(Ergänzt um weitere Details zu Divisionen)
Winterthur (awp) - Die Sulzer AG hat im Geschäftsjahr 2010 beim Bestellungseingang einen Zuwachs verzeichnet. Dabei profitierte das Industrieunternehmen von der weltweiten Wirtschaftserholung, vornehmlich bei frühzyklischen Branchen. Die Erholung bei spätzyklischen Branchen liess jedoch noch auf sich warten, für 2011 rechnet Sulzer jedoch mit einer teilweisen Erholung auch in diesem Segment.
Der Bestellungseingang stieg 2011 um 9,0% auf 3'288,7 (VJ 3'017,6) Mio CHF. Akquisitions- und währungsbereinigt ergab sich ein Plus von 7,5%, wie der Industriekonzern am Donnerstag mitteilt. Damit hat Sulzer die Prognosen der Analysten leicht überboten. Der AWP-Konsens für den Bestellungseingang lag bei 3'268 Mio CHF, bei einer Bandbreite zwischen 3'241 bis 3'291 Mio CHF.
Im vierten Quartal ist es zu einer deutlichen Zunahme der Bestellungen gekommen, denn nach neun Monaten lag das Plus der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr noch bei 7,4% (bereinigt 6,1%).
Die Zunahme des Bestellungseinganges wurde von Akquisitionen, der Erholung in frühzyklischen Märkten und ersten Erfolgen von neuen innovativen Lösungen getragen, heisst es in der Mitteilung weiter. Weiterhin schwierig sei jedoch das Wirtschaftsumfeld in den spätzyklischen Märkten geblieben.
Auf den Bestellungseingang positiv hätten sich neben der Erholung der Märkte, allen voran der aufstrebenden Märkte sowie Nordamerikas, vor allem Akquisitionen ausgewirkt. Die wichtigste Rollen habe dabei die Integration von Dowding & Mills in die Division Sulzer Turbo Services inne, heisst es im Schreiben weiter. Negativ habe sich der starke Schweizer Franken ausgewirkt, welcher zu negativen Umrechnungseffekten führte.
Die frühzyklischen Branchen Automobil sowie Papier und Zellstoff und die allgemeinen Industriemärkte hätten sich vom sehr tiefen Niveau des Jahres 2009 erholt. Gegen Jahresende begann sich auch die Luftfahrtindustrie zu erholen. Bei der Öl- und die Gasindustrie habe sich 2010 eine positive Entwicklung abgezeichnet, auch wenn viele Kunden mit grösseren Investitionen zurückhaltend geblieben seien, so Sulzer weiter.
Die Nachfrage in der Kohlenwasserstoff verarbeitenden Industrie sei unverändert niedrig geblieben. In der Energieerzeugungsbranche kam es im Vergleich zum hohen Niveau der Vorjahre zu einem erheblichen Rückgang, dies sei jedoch erwartet worden.
Nach Divisionen aufgegliedert verzeichnete Sulzer Pumps eine Abnahme des Bestellungseingangs um 4,2% (bereinigt 1,7%) auf 1'613,7 CHF. Hauptverantwortlich für den Rückgang zeichnete die Energieerzeugungsbranche.
Die Division Sulzer Metco verzeichnete eine Zunahme der Bestellungen um 17,9% (21,8%) auf 643,1 Mio CHF. Vor allem in der Automobilbranche sowie den übrigen Industriemärkten habe sich die Nachfrage deutlich verbessert. Besonders hoch war die Steigerung in Asien sowie in Nord- und Lateinamerika.
Bei Sulzer Chemtech konnte nominal wie bereinigt ein Wachstum der Bestellungen um 24,7% auf 621,3 Mio CHF verzeichnet werden. Dabei hätten die Auftragsvolumen im Tower-Field-Service-Geschäft sowie im Bereich Process Technology zuversichtlich gestimmt, heisst es weiter. Auch die Märkte für Sulzer Mixpac Systems hätten deutliche Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr gezeigt.
Das grösste Wachstum, zumindest nominal, verzeichnete Sulzer Turbo Services mit einem Plus von 43,9% (5,0%) auf 400,4 Mio CHF. Dies liege hauptsächlich an der Akquisition von Dowding & Mills. Das neu erworbene elektromechanische Servicegeschäft habe sich gut entwickelt. Die beiden Amerika und der asiatisch-pazifische Raum hätten eine starke Entwicklung gezeigt, während in Europa der Bestellungseingang vor allem durch Akquisitionseffekte unterstützt worden sei.
Für das laufende Geschäftsjahr 2011 rechnet Sulzer mit einem leicht höheren Bestellungseingang als 2010. Der positive Trend in den frühzyklischen Märkten werde sich voraussichtlich fortsetzen, aber verlangsamen. Bei den Spätzyklischen Branchen dürfte die Öl- und Gasbranche aufgrund der zunehmenden Zahl von Projektstudien insbesondere in der zweiten Jahreshälfte wachsen. Die Nachfrage in der Kohlenwasserstoff verarbeitenden Industrie werde voraussichtlich unverändert bleiben. Bei der Energieerzeugung wird nach einem markanten Rückgang im Jahr 2010 eine Stabilisierung erwartet.
Der vollständige Jahresabschluss wird am 24. Februar 2011 publiziert.
dl/ps

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