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Zürich (awp) - Die Swiss Life hat im ersten Quartal 2011 bei den Bruttoprämieneinnahmen und Einlagen von Versicherungsnehmern einen Rückgang hinnehmen müssen. Das Volumen verringerte sich um 13% auf 6,81 Mrd CHF. In Lokalwährungen resultierte ein Rückgang um 10%, wie der Lebensversicherer am Dienstag meldet.
Damit hat die Swiss Life die Erwartungen der Analysten klar verfehlt. Der AWP-Konsens für das Geschäftsvolumen beläuft sich auf 7,25 Mrd CHF. Die Bandbreite der Schätzungen erstreckt sich allerdings von 6,75 Mrd bis 8,09 Mrd CHF.
CEO Bruno Pfister zeigt sich in der Mitteilung dennoch zufrieden mit dem Geschäftsgang im ersten Quartal. Insbesondere in strategisch wichtigen Marktsegmenten, wie etwa im Kranken- und im fondsgebundenen Vorsorgegeschäft in Frankreich, bei den Risikoversicherungen in Deutschland und im Kollektivlebengeschäft in der Schweiz, sei überproportionales Wachstum erzielt worden.
In der Schweiz stiegen die Prämien um 8% auf 4,56 Mrd CHF. Dazu habe das gute Neugeschäft in der Kollektiv- und der Einzelversicherung beigetragen. Rund ein Drittel des Wachstums sei auf einen positiven Einmaleffekt im Kollektivlebengeschäft zurückzuführen, so die Mitteilung.
In Frankreich sanken die Einnahmen um 2% auf 1,19 Mrd CHF. Dies sei vor dem Hintergrund stark rückläufigen Lebensversicherungsmarktes ein gutes Resultat. In Deutschland gingen die Einnahmen um 4% auf 469 Mio CHF zurück. Ein Teil dieses Rückganges sei auf die angestrebte Reduktion bei den Kapitalisierungsprodukten zurückzuführen.
Hauptgrund für das rückläufige Volumen ist aber primär die Entwicklung des globalen Geschäfts mit vermögenden Privatkunden (PPLI). Im "Versicherungsgeschäft International" sanken die Einnahmen auf 594 Mio CHF nach 1'697 Mio im Vorjahr. Im Jahr 2010 profitierte die Swiss Life in diesem Segment noch stark von der Steueramnestie in Italien (Scudo Fiscale).
Der Finanzvertrieb AWD weist für das erste Quartal einen Rückgang des Betriebsgewinns (EBIT) von 3% auf 9,5 Mio EUR aus. Der Umsatz erhöhte sich leicht um 1% auf 135,1 Mio EUR. Die Zahl der Berater sank gegenüber dem 31. Dezember 2010 um 2% auf 5'198.
Derweil ist die Solvabilität der Gruppe (IFRS-Basis) seit Jahresbeginn auf 165% nach 172% Ende 2010 gesunken. Die Nettoanlagerendite auf dem Versicherungsportefeuille habe sich zwischen Januar und März aber sehr positiv entwickelt.
Zudem wurden mit dem Milestone-Programm weitere Fortschritte erzielt. So habe der Anteil moderner und Risikoprodukte am Neugeschäft gute 71% betragen. Ebenso konnte die Neugeschäftsproduktion von Swiss Life-Produkten durch AWD in den ersten Monaten des Jahres markant gesteigert werden. Im Rahmen der Senkung der Verwaltungskostenbasis waren per 31. März 2011 bereits 90% der geplanten Kostensenkungsinitiativen umgesetzt, so die Swiss Life.
mk/rt

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