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(Meldung durchgehend ergänzt)
Zürich (awp) - Im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge (BVG) kommt es zu einer Bereinigung. Die Swiss Life übernimmt rückwirkend per 1. Januar 2011 das Kollektivleben-Geschäft der kleinen Konkurrentin Nationale Suisse. Die beiden Versicherer schliessen zudem ein Abkommen zum Vertrieb von Produkten der jeweiligen Partner ab.
Die Transaktion soll bei entsprechender Zustimmung der Behörden im ersten Halbjahr 2011 vollzogen werden, wie die beiden Versicherungen am Dienstag in entsprechenden Medienmitteilungen bekanntgaben. 32 Mitarbeitende wechseln von der Nationale Suisse zur Swiss Life. Der Verkaufspreis wurde nicht bekannt gegeben.
Mit der Transaktion stärke die Swiss Life ihre Position als einer der führenden Anbieter von BVG-Lösungen für Schweizer Unternehmen, schreibt Swiss Life. Mit der Übernahme will der Versicherer Kostensynergien im einstelligen Millionenbereich realisieren, womit der Kostensatz im Kollektivgeschäft weiter gesenkt werden könne. Dies werde letztlich auch den angeschlossenen Unternehmen und deren Versicherten zugute kommen, gibt sich der Versicherer überzeugt.
Für die Nationale Suisse sei der Verkauf ein wichtiger strategischer Schritt, schreibt der Basler Versicherer seinerseits in seiner Mitteilung. Die anspruchsvollen Rahmenbedingungen hätten es Nationale Suisse als kleinem Anbieter zunehmend schwer gemacht, in diesem Geschäftsbereich auf dem eingesetzten Kapital die angestrebte Rendite zu erzielen.
Das nun verkaufte Kollektivleben-Portfolio der Nationale Suisse umfasst laut den Mitteilungen rund 3'100 angeschlossene Betriebe mit etwa 23'000 Versicherten. Die Bruttoprämien beliefen sich 2009 auf 223 Mio CHF und das Deckungskapital auf 1,55 Mrd CHF. Die Swiss Life ihrerseits weist im KVG-Geschäft Bruttoprämien von 5,88 Mrd CHF und ein Deckungskapital von 43,08 Mrd CHF auf.
Unter der Vertriebsvereinbarung wird die Nationale Suisse künftig exklusiv Kollektivleben-Produkte der Swiss Life anbieten. Dagegen wird Swiss Life ihren Kunden "ausgewählte Nichtleben-Produkte" der Nationale Suisse offerieren: Als Beispiel dafür werden Kunstversicherungen genannt.
Den 32 Mitarbeitenden der Nationale Suisse, die von der Swiss Life übernommen werden, sollen zu den gleichen Konditionen weiterbeschäftigt werden. Sie erhalten zudem die Zusicherung, dass mindestens bis zum 31. März 2012 keine Kündigungen aufgrund wirtschaftlicher Notwendigkeit erfolgen.
Mittelfristig soll die Administration des Nationale Suisse-Bestandes allerdings in die Swiss Life-Strukturen integriert werden. Den Mitarbeitenden sollen dann intern neue Perspektiven geboten werden oder sie sollen bei der externen beruflichen Neuorientierung unterstützt werden, schreibt die Swiss Life.
tp/rt

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