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(Meldung um Aussagen aus der Medienkonferenz erweitert)
Zürich (awp) - Der Versicherer Swiss Life ist im Kollektivgeschäft im Rechnungsjahr 2010 und auch im ersten Quartal 2011 weiter gewachsen. Mit der vor Jahresfrist begonnenen Strategie zum "Vollsortimenter" in der 2. Säule kommt das Unternehmen zudem wie geplant voran. Für das Jahr 2012 werden die Risikoprämien um 10% gesenkt.
Im Geschäftsjahr 2011 stiegen die Prämieneinnahmen in der beruflichen Vorsorge (BVG) um 3% auf 6,08 Mrd CHF. Hierzu habe besonders das Neugeschäft beigetragen, teilte der Versicherer am Dienstag mit. Dabei nahmen die Sparprämien auf 5,12 (VJ 4,96) Mrd zu. Die Risikoprämien stiegen um gut 1% auf 719 Mio und die Kostenprämien um 8% auf 229 Mio.
Auf der Aufwandseite schlugen Alter, Tod und Invalidität mit 1,86 Mrd CHF zu Buche. Der Anstieg um knapp ein Prozent wurde von BVG-Leiter Unternehmenskunden Hans-Jakob Stahel an einer Medienorientierung auf die zunehmenden Altersrenten zurückgeführt, während der Risikoverlauf sehr günstig gewesen sei.
Die Freizügigkeitsleistungen sanken um knapp 8% auf 2,12 Mrd CHF und die Rückkaufswerte beliefen sich auf 1,23 Mrd CHF, nach 2,11 Mrd CHF im Vorjahr. In der Rechnung 2010 sind die Rückkaufswerte aus dem Jahr 2009 enthalten. Jene aus dem Jahr 2010 werden sich in der 2011er Rechnung niederschlagen und sind gemäss Stahel unter dem Vorjahr.
Die Rückstellungen wurden mit 1,68 Mrd CHF dotiert, nach 370 Mio im Vorjahr. Diese Entwicklung sei im Zusammenhang mit der Senkung von Zinsverpflichtungen auf der Passivseite zu sehen, hiess es weiter.
Auch mit dem Anlageergebnis von netto 1,48 (1,69) Mrd CHF ist das Management zufrieden. Die Performance zu Marktwerten betrug 6,77 (8,81)% brutto, die Rendite zu Buchwerten 3,18 (3,73)% netto.
Die Verwaltungskosten pro Versichtertem konnten um 8% auf 465 CHF gesenkt werden, und das Betriebsergebnis lag bei 165 Mio CHF.
Den Versicherten wurden im Rahmen der Legal-Quote-Bestimmungen 92,9% aller Erträge nach 92,1% im Vorjahr ausgeschüttet. Das gesetzliche Minimum beträgt 90%. Die Gesamtverzinsung der Altersguthaben lag im Überobligatorium bei 2,4%, im Obligatorium bei 2,0%.
Ende des Berichtsjahres belief sich das Anlagevermögen auf 47,42 Mrd CHF, nach 45,67 Mrd im Vorjahr. Davon entfielen knapp 70% auf festverzinsliche Anlagen. Wiederum davon waren 20% in Schweizer und 80% in ausländische Obligationen angelegt bzw. 54% in Staats- und 46% in Unternehmensanleihen. Das Währungsrisiko sei abgesichert, in den PIIGS-Staaten bestehe "ein verschwindend kleines Engagements", sagte Stahel weiter.
Die Zahl der Versicherten in der zweiten Säule lag per Ende 2010 bei über 600'000 aus über 34'000 Unternehmen. Damit liegt der Marktanteil bei rund 30%. Mit der Übernahme des BVG-Portfolios der Nationale Suisse erhöht sich der Bestand an Versicherten um 23'000 Personen aus 3'100 Unternehmen.
Das Wachstum hat sich im BVG-Geschäft im laufenden Jahr in den ersten drei Monaten beschleunigt. So stiegen die Prämien um 7,1% gegenüber dem Vorjahresquartal. Dabei sei das von der Nationale Suisse übernommene Portfolio nicht eingerechnet. Hingegen sei ein Einmaleffekt enthalten, ohne diesen Effekt werde dieser betrage die Prämiensteigerung rund 5%, hiess es weiter.
"Im kommenden Jahr werden die Risikoprämien im Durchschnitt um 10% gesenkt", sagte Stahel. Die Prämienreduktion könne aufgrund des guten Risikoverlaufes gemacht werden. Die Prämiensenkung kommt gemäss Monika Behr, Leiterin Produkte Unternehmenskunden, dabei für über 95% der Versicherten zum Tragen.
Behr sieht zudem Swiss Life auf dem Weg hin zum Vollsortimenter in der 2. Säule ein Jahr nach Lancierung der neuen Strategie auf Kurs. "Wir sind sehr gut unterwegs", sagte Behr bezüglich der Erweiterung der Produktpalette, Modernisierung und Verschlankung der IT und Ausrichtung der Gesamtorganisation.
rt/cf

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