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Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat im Jahr 2009 einen Gewinn von 506 (Verlust im Vorjahr: 864) Mio CHF erzielt. Der Gewinn im vierten Quartal belief sich auf 403 Mio CHF, nach einem Plus von 334 Mio im dritten, einem Verlust von 381 Mio im zweiten und einem Gewinn von 150 Mio im ersten Quartal. Im Sachgeschäft verbesserte sich die Combined Ratio deutlich auf 88,3 (VJ 97,9)%, teilt Swiss Re am Donnerstag mit.
Die verdienten Prämien sind im Berichtsjahr um 4% auf 24'606 (25'501) Mio CHF weiter zurückgegangen. In der Sach- und Haftpflichtversicherung (Property & Casualty) sanken die Prämieneinnahmen um 3% auf 13'885 (14'379) Mio CHF, in der Sparte Life&Health um 4% auf 10'679 (11'090) Mio CHF.
Das Eigenkapital der Gruppe belief sich per Ende 2009 auf 26'201 Mio CHF, nach 23'791 Mio im Halbjahr und 20'453 Mio Ende 2008. Das für ein AA-Rating erforderliche Überschusskapital sei auf über 9 Mrd CHF angestiegen, nachdem Swiss Re per Ende September einen Wert von über 6 Mrd CHF ausweisen konnte. Den Aktionären wird die Ausschüttung einer erhöhten Dividende von 1,00 (0,10) CHF je Aktie vorgeschlagen.
Swiss Re hat mit den Zahlen die Vorgaben der Analysten insgesamt verfehlt. Die von AWP befragten Analysten hatten im Durchschnitt einen Reingewinn von 632 Mio CHF erwartet, dies bei einer relativ grossen Bandbreite der Schätzungen von 350 bis 921 Mio CHF. Die Erwartungen für die Combined Ratio lagen im Durchschnitt bei 87,7% (Bandbreite: 85,5 bis 90,0%) und für die verdienten Prämien bei 24'770 (24'326 bis 25'445) Mio CHF. Nur beim Eigenkapital steht Swiss Re besser da als erwartet (AWP-Konsens von 25'857; Bandbreite 23'618 bis 27'064 Mio CHF).
Swiss Re habe im vergangenen Jahr die Kapitalstärke vollständig wiederhergestellt, in grossem Umfang Risiken abgebaut und die Ertragskraft im Kerngeschäft hoch gehalten, wird CEO Stefan Lippe in der Mitteilung zitiert.
In der Sparte Legacy, die zur Bereinigung von Altlasten dient, weist Swiss Re für das Jahr 2009 einen operativen Gewinn von 139 Mio CHF. Im Vorjahr belastete die Sparte das operative Ergebnis der Gruppe mit einem Verlust von 5'890 Mio CHF. Die Risiken seien signifikant reduziert worden, so Swiss Re.
Im Ausblick hat der Rückversicherer das Renditeziel nach unten angepasst. Angesichts der Verlagerung ihrer Portefeuillezusammensetzung hin zu Anlagen mit geringerem Risiko und kürzerer Duration sowie mit Blick auf die tieferen Zinssätze visiere Swiss Re über den gesamten Zyklus hinweg eine Eigenkapitalrendite von 12% an. Bisher lag das Ziel bei 14%.
Weiter will die Gruppe bis im Jahr 2010 die Kostenbasis um 400 Mio CHF reduzieren. Mit der laufenden Reorganisation ist Swiss Re auf Kurs. Im Jahr 2009 realisierte der Rückversicherer Nettoeinsparungen nach Restrukturierungskosten in der Höhe von 205 Mio CHF, was über dem ursprünglichen Ziel für das Jahr von 100 Mio CHF liegt.
mk/ps

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