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Swisscom/Gewerkschaften sehen Lohnverhandlungen als gescheitert (AF)

Dieser Inhalt wurde am 28. Dezember 2009 - 19:50 publiziert

(Meldung ergänzt um weitere Angaben)
Bern (awp/sda) - Die Lohnverhandlungen bei der Swisscom sind gescheitert. Nach Angaben der Gewerkschaften Kommunikation und Transfair vom Montag brachten zwei Verhandlungsrunden keinen Erfolg. Die Gewerkschaften riefen daher erstmals das Schiedsgericht an.
Gemäss der Mitteilung der Gewerkschaften war die Swisscom nicht bereit, über eine kollektive Lohnerhöhung zu verhandeln. Das Unternehmen habe auf individuellen Lohnerhöhungen beharrt. Nach Ansicht der Gewerkschaften verstösst das gegen den Gesamtarbeitsvertrag.
Daher sei die Anrufung des Schiedsgerichts unausweichlich gewesen, hiess es weiter. Es ist das erste Mal, dass sich die Sozialpartner bei der Swisscom in der Lohnfrage nicht einigen konnten. Die Swisscom beschäftigt rund 16'000 Menschen.
Die Haltung der Swisscom sei "nicht nachvollziehbar", kritisierten die Gewerkschaften. Das Unternehmen verstosse gegen den Grundsatz einer konstruktiven Sozialpartnerschaft.
Die Gewerkschaften verwiesen darauf, dass die Swisscom ihren Gewinn in den ersten drei Quartalen 2009 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 17% gesteigert habe. Zudem nehme die Arbeitsproduktivität von Jahr zu Jahr um rund 2% zu. Das würde eine kollektive Lohnerhöhung in dieser Grössenordnung rechtfertigen.
cc

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