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(Mit weiteren Angaben zum Geschäftsverlauf)
Bern (awp) - Die Swisscom hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011 weniger Umsatz als im Vorjahr erzielt. Dabei schlugen vor allem Währungseffekte negativ zu Buche. Das Schweizer Geschäft entwickelte sich stabil, sinkende Preise konnte der Telekomkonzern dort mit einem Kunden- und Volumenwachstum nahezu komplett ausgleichen. Beim Reingewinn profitierte die Swisscom von Sondereffekten. Der Ausblick für 2011 bleibt unverändert.
Der Umsatz sank von Januar bis März um 3,1% auf 2'862 Mio CHF. Der operative Gewinn (EBITDA) stieg dagegen um 6,4% auf 1'126 Mio CHF. Auf Basis konstanter Währungen und bereinigt um die Rückstellung für ein Mehrwertsteuerverfahren bei Fastweb im Vorjahr lagen der Umsatz um 0,6% und der EBITDA um 1,4% tiefer, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Unter dem Strich resultierte ein um 19% höherer Reingewinn von 469 Mio CHF. Auch diese Steigerung sei vor allem auf die Rückstellung bei Fastweb im Vorjahr zurückzuführen, hiess es. Mit den Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen nicht ganz erreicht.
Der Nettoumsatz der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb sank trotz Kundenwachstum in lokaler Währung um 5,8% auf 435 Mio EUR. In Italien seien die Preise weiter unter Druck, erklärte der Telekomkonzern. Dieser Trend, in Verbindung mit einem gestrafften Produktangebot, habe den Umsatz reduziert. Die Kundenbasis im Breitbandgeschäft von Fastweb stieg innert Jahresfrist um 3,3% auf 1,73 Mio.
Das Ergebnis vor Abschreibungen erhöhte sich bei Fastweb wegen Sondereffekten zwar um 88% auf 107 Mio EUR, bereinigt um die im ersten Quartal 2010 verbuchte Rückstellung resultierte aber ein Rückgang um 15,7%.
Der Umsatz von Swisscom ohne Fastweb erhöhte sich dagegen um 0,8% auf 2'303 Mio CHF und Swisscom Schweiz erzielte einen stabilen Umsatz von 2'084 Mio CHF.
Im Inland verweist die Swisscom auf den anhaltenden Trend zu Bündel-Angeboten und neuen Preismodellen wie Pauschaltarifen. Vor allem die Preise für die Mobilfunkterminierung und das Daten-Roaming seien deutlich gesenkt worden. Preissenkungen von 141 Mio CHF stand ein Kunden- und Volumenwachstum von 133 Mio CHF gegenüber.
Die Zahl der Mobilfunkkunden in der Schweiz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,7% auf 5,86 Mio. Im ersten Quartal verkaufte Swisscom 322'000 Mobilfunkgeräte, mehr als die Hälfte waren Smartphones. Der durchschnittliche Umsatz pro Mobilfunk-Kunde im Monat (ARPU) ging als Folge von Preissenkungen und neuen Tarifmodellen um 2,1% auf 46 CHF zurück.
Im Festnetz stieg die Zahl der Breitbandanschlüsse mit Endkunden innert Jahresfrist um 6,4% auf 1,61 Mio. Als Folge der Entbündelung sank die Zahl der Breitbandanschlüsse mit Wholesale-Kunden um 79'000 auf 214'000, während entbündelte Festnetzanschlüsse um 78'000 auf 270'000 zulegten.
Ende März nutzten 257'000 Kunden Bündelangebote. Der Bestand an Swisscom-TV-Abonnenten stieg innert Jahresfrist um 70,5% auf 469'000. Alleine im ersten Quartal 2011 wurden 48'000 TV-Kunden neu gewonnen.
Die Investitionen nahmen um 10% auf 422 Mio CHF zu, vor allem aufgrund von höheren Ausgaben für die Schweizer Telekom-Infrastruktur. Die Nettoverschuldung sank im Vergleich zu Ende 2010 um 289 Mio CHF auf 8,56 Mrd CHF.
Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bleibt unverändert. Für 2011 erwartet der Telekomkonzern einen Nettoumsatz von mindestens 11,8 MrdF, einen EBITDA von über 4,6 Mrd sowie Investitionen von unter 2,0 Mrd CHF. Fastweb soll nach einem Übergangsjahr 2011 - ohne Umsatzwachstum, aber mit leicht höherem EBITDA - in den Folgejahren aufgrund von Vermarktungsinitiativen und Effizienzsteigerungen ein starkes Umsatz- und Cash-Flow-Wachstum erzielen.
Beim Ausblick für die Investitionen sind keine Ausgaben für die geplante Auktion der Mobilfunkfrequenzen in der Schweiz enthalten. Das Unternehmen verweist zudem auf Unsicherheiten zur Währungsentwicklung. Bei Erreichen der finanziellen Ziele will Swisscom für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende von mindestens 21 CHF pro Aktie vorschlagen.
cc/uh

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