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Buchs/Aarau (awp) - Die Swisslog Holding AG hat im ersten Semester 2010 einen Umsatz von 304,3 (VJ 334,0) Mio CHF erwirtschaftet, dies entspricht einem Minus von 8,9%. Die tieferen Verkäufe und ein negativer Einmaleffekt von 5,8 Mio CHF drückten den EBIT um 64,4% auf 5,7 (16,0) Mio CHF. Die entsprechende Marge betrug noch 1,9 (4,8)%. Unter dem Strich verblieb ein deutlich tieferer Reingewinn von 3,0 (11,9) Mio CHF, wie der Logistikdienstleister am Dienstag mitteilte.
Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Swisslog die Prognosen mit dem Umsatz punktgenau getroffen, sonst aber verfehlt. Analysten erwarteten gemessen am AWP-Konsens einen EBIT von 10,8 Mio und einen Reingewinn von 6,9 Mio CHF, hatten jedoch nicht dem negativen Einmaleffekt gerechnet.
Besser als der Umsatz entwickelte sich der Auftragseingang, der lediglich um 5,7% auf 345,4 Mio CHF zurückging. Per Ende Juni verfügte Swisslog damit über einen Auftragsbestand von 475,2 Mio CHF, 3,8% weniger als zur Jahresmitte 2009.
Die Division Warehouse & Distribution Solutions erwirtschaftete in der Berichtsperiode einen Umsatz von 199,1 (213,3) Mio CHF und der EBIT verringerte sich um 14,6% auf 7,6 Mio CHF. Wie aus einer Investorenpräsentation hervorgeht, sieht Swisslog in dem Bereich erste Zeichen verbesserter Marktbedingungen, hauptsächlich in Nordamerika und in Asien. Es herrsche aber weiterhin ein hoher Preisdruck - vor allem in Europa.
Die Division Healthcare Solutions erzielte den Angaben zufolge einen Umsatz von 105,2 Mio CHF (-12,9%) und der EBIT ging um 78,3% auf 2,5 Mio CHF zurück. Hier schlug der negative Einmaleffekt von 5,8 Mio CHF zu Buche, der von operativen Problemen hergerührt habe.
So habe eine neuen Generation eines fahrerlosen Transportsystems mit erheblichen Leistungsproblemen zu kämpfen gehabt. Ferner habe eine neue Steuerung eines schienengebundenen Fördersystems Lücken bei den Funktionalitäten gezeigt. Bei beiden Projekten sei das Projektmanagement fehlerhaft gewesen, räumt Swisslog ein. Die Gruppe habe eine Task Force eingesetzt, um die Probleme zu lösen.
Swisslog hat in der Folge die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt und rechnet neu mit einem EBIT-Rückgang von rund 30% im Vergleich zu 2009. Der Umsatz dürfte rund 5% unter dem Niveau des Vorjahres zu liegen kommen. Bis dato hatte Swisslog einen Rückgang zwischen 5 und 10% beim Umsatz und beim EBIT in Aussicht gestellt.
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