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(Meldung mit weiteren Informationen sowie Aussagen des Swissquote-CEO ergänzt)
Zürich (awp) - Die Online-Bank Swissquote erweitert ihr Portfolio per sofort um Online-Hypotheken und spannt dazu mit der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) zusammen. Um die Bedeutung für die beiden Unternehmen zu unterstreichen, beteiligt sich die BLKB mit 5% an der Swissquote Bank, wie die Onlinebank am Dienstag mitteilte.
Die Hypotheken würden von den Banken gemeinsam angeboten, erläuterte Swissquote-CEO Marc Bürki auf Anfrage von AWP. Während die Kundenbeziehungen über Swissquote laufen, gehen die Hypotheken auf das Buch der BLKB. Die Margen würden zwischen den beiden Banken geteilt, so der CEO.
Für die Swissquote-Kunden biete das Angebot der Online-Hypotheken einen "echten Mehrwert", gibt sich die Online-Bank überzeugt. Für Swissquote gehe es dabei aber auch darum, bestehende Kunden zu halten, so Bürki. Von den Kundenverlusten, welche die Online-Bank in den letzten Jahren erhalten habe, sei ein grosser Teil darauf zurückzuführen, dass die Kunden ihre Bankbeziehungen zu ihrem Hypothekarinstitut transferierten.
Die BLKB sieht mit dem neuen Online-Angebot laut Mitteilung "neue Perspektiven auf dem Schweizer Markt". "Die Kombination unserer starken Position im Hypothekarmarkt, zusammen mit der Innovationskraft der führenden Online-Bank in der Schweiz, bringt Potential und Wachstum in diesem sehr dynamischen Umfeld", wird BLKB-CEO Beat Oberlin zitiert.
Ein schweizweites Hypothekenangebot im Alleingang sei für Swissquote angesichts ihrer mittelgrossen Bilanzsumme nicht möglich gewesen, sagte Bürki. Die BLKB sieht er als Bank mit hohem Know-how sowie als eines der wenigen Bankinstitute mit einem "AAA"-Rating als sehr gute Partnerin an.
Entsprechend wird auch die BLKB für die Refinanzierung der Hypothekarkredite zuständig sein. Angesichts der Eigenmittelvorschriften seien die Möglichkeiten von Swissquote in diesem Bereich limitiert, so Bürki. Die bei dem Online-Institut deponierten Sparguthaben legt Swissquote weiterhin in einem Obligationen-Portefeuille an.
Zu den Aussichten für das Hypothekengeschäft gibt sich der Swissquote-CEO zuversichtlich: Grundsätzlich sei der Schweizer Hypothekenmarkt ja ein "Riesenmarkt" in dem Hypotheken über rund 150 Mrd CHF pro Jahr vergeben würden. Davon entfielen rund 120 Mrd CHF auf die Refinanzierung bestehender Kredite.
Für Swissquote sieht Bürki die Refinanzierungen bestehender Kredite als besonders interessant an, nachdem hier viele Informationen bereits bekannt sind. Neuhypotheken stelle er sich dagegen eher für bereits lange bekannte, gute Kunden vor. Könne sich Swissquote von den 120 Mrd CHF einige Prozent abschneiden, so ergebe das bei einer Marge von 0,2% bis 0,3% bereits "ein paar Mio CHF pro Jahr".
Die Analysten von Helvea sehen für Swissquote kurzfristig allerdings nur einen bescheidenen finanziellen Einfluss des neuen Angebots. Langfristig könnte sich die Gruppe aber von einem Online-Trader zu einem Online-Anbieter von Finanzdienstleistungen mit weiteren Produkten wie dritter Säule, Anlagefonds oder Kreditkarten entwickeln, glaubt Analyst Tim Dawson. Solche Perspektiven blieben vorläufig aber in der Zukunft.
An der Börse ist die Neuigkeit positiv aufgenommen worden. Der Kurs der Swissquote-Aktie steigt bis 13.10 Uhr in einem leicht negativen Börsenumfeld um 3,7% auf 51,35 CHF. Auffallend sind hohe ausserbörsliche Volumen, die das gesamte Handelsvolumen auf das zehnfache eines normalen Handelstages ansteigen lassen. Weniger positiv reagiert der Kurs der BLKB-Zertifikate, die 1% auf 1'281 CHF verlieren.
tp/cc

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