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Sympany steigert 2010 Bruttoprämien um 9,1% auf 975 Mio CHF

Basel (awp) - Der Versicherer Sympany hat dank einem Wachstum der Versichertenbestände sowie Prämienanpassungen 2010 die Bruttoprämien um 9,1% auf insgesamt 975 Mio CHF gesteigert. Der grösste Anteil sei dabei auf die Zusatzversichrungen und die obligatorischen Krankenpflegeversicherungen zurückzuführen, teilte Sympany am Donnerstag mit.
Die Zusatzversicherungen nach VVG stiegen um 25,9 Mio CHF und die obligatorischen Krankenpflegeversicherungen nach KVG um 53,8 Mio CHF. Die Anzahl der Privatkunden erhöhte der Versicherer 2010 von 230'000 auf 244'000, wobei der Versicherer rund 214'000 Grundversicherte zählt.
Trotz diesem Wachstum stiegen die ausgeschütteten Bruttoleistungen nur um 10,5 Mio CHF. Die Leistungen in der obligatorischen Grundversicherung seien etwas tiefer ausgefallen, was mit einen leichten Rückgang der bezogenen Leistungen erklärt werden könne, heisst es weiter. Dies habe es ermöglicht, nicht mehr benötigte Rückstellung im Bereich des KVG-Geschäfts aufzulösen.
Im Unternehmenskundengeschäft stieg das Prämienvolumen dank natürlichem Wachstum bei den Kunden an. Insbesondere im obligatorischen Unfallversicherungsgeschäft sei das Prämienvolumen um rund 28% auf beinahe 24,8 Mio CHF gestiegen. Insgesamt resultierte aber konjunkturbedingt ein Verlust.
Vor allem im Bereich der Lohnausfallversicherung bei Krankheit sah sich Sympany mit überproportionalen Leistungszahlungen konfrontiert. Der diversifizierte Kundenmix habe sich aber bewährt; die Wirtschaftskrise habe sich nicht in allen Branchen gleich bemerkbar gemacht.
Das Eigenkapital verbesserte sich zwar auf 193 (192) Mio CHF, in Prozent des Prämienvolumen sank die Quote aber auf 19,8 (21,4)%. Unter dem Strich erzielte Sympany einen Unternehmenserfolg von 1,2 Mio CHF, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 28,3 Mio CHF resultierte.
Der Versicherer will seine Wirtschaftlichkeit weiter verbessern. Neben verschiedenen Massnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Kostensenkung hat das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr die Rechtsträgerstruktur vereinfacht und entschieden, künftig nur noch mit der Marke Sympany aufzutreten. Effekte aus dem eingeleiteten Kostensenkungsprogramm würden anfangen zu greifen und in den kommenden Perioden zu einer deutlichen Senkung des Betriebsaufwands führen.
Zudem verfügt die Versicherungen nach eigenen Angaben in allen Versicherungssparten über ausreichende Rückstellungen und sei nach wie vor solide finanziert.
are/ra

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