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HOLZMINDEN (awp international) - Der Aromen- und Duftstoffhersteller Symrise hat 2010 seine selbst gesteckten Ziele übertroffen und sich auch für das laufende Jahr zuversichtlich gezeigt. "Für das laufende Geschäftsjahr sind wir optimistisch und haben uns zum Ziel gesetzt, erneut schneller als der Markt zu wachsen und Marktanteile zu gewinnen", sagte Konzernchef Heinz-Jürgen Bertram am Mittwoch laut Mitteilung. Nach den Nachholeffekten im vergangenen Jahr sei aber ein moderateres Wachstum zu erwarten. Er peilt deshalb für 2011 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent und eine operative Ertragsmarge (EBITDA) von mehr als 20 Prozent an.
2010 hatte der MDax-Konzern den Umsatz mit Rekordtempo um 15,4 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro gesteigert und dabei eine EBITDA-Marge von 21,1 Prozent erwirtschaftet. Die Aktien legten vorbörslich leicht zu. Händler lobten in ersten Reaktionen insbesondere den Ausblick.
Symrise sei "hochprofitabel", betonte Bertram. Neben dem anhaltend starken Wachstum in den Schwellenländern habe auch die Nachfrage in Westeuropa und anderen etablierten Märkten deutlich angezogen. Symrise habe in allen Regionen und in seinen zwei Geschäftsbereichen den Umsatz zweistellig gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte 2010 um 35 Prozent auf 331,2 Millionen Euro. Der Gewinn lag bei 133,5 (Vorjahr 84,3) Millionen Euro. Die Aktionäre sollen für 2010 eine Dividende von 0,60 (0,50) Euro je Aktie erhalten. Der Konzern erfüllte damit in etwa die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten. Insgesamt erwirtschaftet Symrise inzwischen knapp die Hälfte der Umsätze in Schwellenländern, die besonders stark wachsen. Auch das Geschäft mit Grosskunden legte weiter zu. 2010 stammten etwa 30 Prozent der Umsätze aus Aktivitäten mit dieser strategisch wichtigen Kundengruppe.
Der Konzern habe den kräftigen Rückenwind des Konjunkturaufschwungs 2010 genutzt und das ganze Jahr über mit sehr hoher Auslastung der Kapazitäten produziert. Die Region Asien/Pazifik sei mit einem Umsatzplus von 21 Prozent erneut das wachstumsstärkste Gebiet gewesen. Alle Anwendungen hätten sich dort positiv entwickelt. Die Nachfrage nach kosmetischen Inhaltsstoffen legte dabei besonders deutlich zu. Lateinamerika habe an die dynamische Entwicklung des Vorjahres angeknüpft und den Umsatz um 18 Prozent gesteigert. Auch Nordamerika sei mit einem Umsatzplus von 16 Prozent auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Europa, Afrika sowie der Mittlere Osten (Region EAME) habe ebenfalls deutlich von der wirtschaftlichen Erholung profitiert. Hier kletterte der Umsatz um zwölf Prozent.
Das Geschäft mit Duftstoffen für die Kosmetikindustrie (Scent & Care) wuchs 2010 auch wegen Nachholeffekten in Folge der Krise deutlich stärker als das Aromen- und Geschmacksstoffgeschäft (Flavor & Nutrition). Dieses war 2009 allerdings auch nicht so stark zurückgegangen wie das Duftstoffgeschäft. Das Geschäft sei in allen Anwendungen erfreulich gewachsen, hiess es. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent. Das Wachstum sei vor allem durch die hohe Nachfrage bei Getränken und von Grosskunden getragen worden. Im Duftstoffgeschäft lag das Umsatzwachstum bei 18 Prozent. Fine Fragrances habe am stärksten von der konjunkturellen Erholung und dem verbesserten Konsumklima profitiert./jha/ksb/wiz

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