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Montag, 5. Juli - Neuenburg (awp/sda)
MEHR ÜBERNACHTUNGEN: Die Schweiz als Ferienland wird bei Asiaten immer beliebter. Auch zieht es wieder mehr Amerikaner hierher. Russen dagegen wenden sich von der Schweiz ab. Insgesamt zählten die Schweizer Hoteliers im Mai über 2,5 Millionen Übernachtungen. Das sind 78'000 Nächte oder 3,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Schweizerinnen und Schweizer buchten knapp 1,1 Millionen Nächte, was einem Plus von 1,6 Prozent entspricht. Gäste aus dem Ausland kamen insgesamt auf fast 1,5 Millionen Übernachtungen. Das ist ein stattliches Wachstum von 4,4 Prozent.
GROSSBANKEN BRAUCHEN PERSONAL: Nach teils drastischen Streichungen stellen die Grossbanken wieder verstärkt Personal ein. Ende Juni hatten die Banken 1792 Jobs ausgeschrieben - satte 159 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das zeigt der vierteljährlich erstellte Finews-JobDirectory-Index. Nach Personal suchen namentlich die Grossbanken UBS (492 Stellen) und Credit Suisse (440), wie das Finanzportal finews.ch mitteilte. Während sich bei der Credit Suisse das Stellenangebot seit vergangenem März zwar etwas abflachte, stieg die Nachfrage bei der UBS seit April markant. Die Inland-orientierten Banken dagegen sind zurückhaltender mit Neueinstellungen.
KEIN VERSTÄNDIS FÜR HÖHERE STROMPREISE: Die angekündigte Strompreiserhöhung der beiden Energiekonzerne Axpo und BKW stösst bei der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom auf Unverständnis. Angesichts der grossen Gewinne, welche die Stromkonzerne letztes Jahr erzielt hätten, sehe die Regulierungsbehörde keinen Grund, dass auf dem Buckel der Stromkonsumenten höhere Preise verlangt werden, sagte ElCom-Geschäftsführer Renato Tami in der Sendung "Heute Morgen" von Schweizer Radio. Die Zinsen seien letztes Jahr tief gewesen, und an den Strombörsen seien die Preise zurückgegangen.
MEHR UMSATZ IM DETAILHANDEL: Die Umsätze im Schweizer Detailhandel sind im Mai real um 1,3 Prozent gestiegen. Nicht saisonbereinigt beträgt der Anstieg innert Jahresfrist 3,8 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Ohne Treibstoffe stiegen die realen Umsätze im Mai um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen realen Umsatzanstieg von 0,3 Prozent. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor erzielte ein Plus von 0,5 Prozent.
FLÜGE NACH SAN FRANCISCO GEFRAGT: Die im Juni aufgenommenen Direktflüge der Swiss nach San Francisco sind gut gebucht. Die Auslastung der Maschinen beträgt über 80 Prozent, wie der Chef der Fluggesellschaft, Harry Hohmeister, in einem Interview mit dem Branchenmagazin "travel manager" sagte. Eine so hohe Auslastung sei in der Hauptsaison notwendig, damit die Gesellschaft die schwierige Nebensaison überstehen könne, erklärte Hohmeister. Noch keine Angaben konnte er zur Rentabilität der Strecke (Yield) machen.
NACHFRAGE NACH ZEMENT GESTIEGEN: Die Nachfrage nach Zement ist in der Schweiz weiterhin steigend. Die Inland-Lieferungen der Schweizerischen Zementindustrie legten im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,7 Prozent zu. Per Ende Juni ergab sich damit insgesamt ein Plus von 6,5 Prozent, wie der Verband der Schweizerischen Cementindustrie (Cemsuisse) mitteilte. Die Gesamtlieferungen beliefen sich auf 2'163'912 Tonnen und liegen damit um rund 132'000 Tonnen über dem Wert des Vorjahres.
BP KOMMT ÖLPEST TEUER ZU STEHEN: Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat den britischen Energiekonzern BP nach eigenen Angaben bislang mehr als drei Milliarden Dollar gekostet. In dieser Summe seien die Kosten für die Eindämmung des Ölteppichs und die Säuberung verseuchter Küstengebiete enthalten, teilte BP in London mit. Bei dem Unternehmen gingen 95'000 Forderungen nach Schadenersatz ein. Bislang habe BP rund 47'000 Forderungen beglichen, was mit 147 Mio. Dollar zu Buche geschlagen habe. BP wies erneut darauf hin, dass es noch zu früh sei, um die endgültigen Kosten der Ölkatastrophe abzuschätzen.
MILLIARDENÜBERNAHME IM KOHLEGESCHÄFT: Der grösste unabhängige australische Kohleförderer Centennial Coal geht in thailändische Hände über. Das Unternehmen akzeptierte ein Barangebot des grössten thailändischen Kohleproduzenten Banpu, der bereits 20 Prozent der Anteile hielt. Das Angebot für die restlichen Aktien lag 40 Prozent über dem Freitagsschlusskurs. Centennial hat damit einen Börsenwert von 2,4 Mrd. australischen Dollar - 2,1 Mrd. Franken.
FABRIKEN IN BANGLADESCH GESCHLOSSEN: In Bangladesch haben mehrere Textilfabriken wegen der anhaltenden gewaltsamen Arbeiterproteste schliessen müssen. In Ashulia am Rande der Hauptstadt Dhaka demonstrierten rund 2000 Arbeiter gegen niedrige Löhne, wie die Polizei mitteilte. Als die Demonstranten Steine und Ziegel auf Fabrikgebäude geworfen hätten, hätten rund zehn Fabrikbesitzer die Werkstore geschlossen. Die gewaltsamen Proteste dauern seit Wochen an.
INVESTITIONEN FÜR CHINA-PROVINZEN: China kurbelt mit weiteren Milliardeninvestitionen in seinen rückständigen West-Provinzen die Konjunktur an. Die Regierung stellte am Montag 23 Bauprojekte im Gesamtvolumen von rund 80 Milliarden Euro vor. Diese sollen die Lebensverhältnisse in den ärmeren Regionen des Landes verbessern. Zum Ausbau der Infrastruktur und Energieversorgung werden etwa zahlreiche Flughäfen und Kraftwerke errichtet.

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