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Bern (awp/sda) - Donnerstag, 15. Juli
NOVARTIS MIT MILLIARDENGEWINN: Novartis erzielt im Geschäft mit der Gesundheit hohe Renditen. Der Basler Pharmakonzern weist für das erste Halbjahr 2010 einen Gewinn von 5,385 Mrd. Dollar aus. Das sind 34 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Vom Umsatz von 23,847 Mrd. Dollar verblieben 22,6 Prozent als Reingewinn in der Kasse. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum: Nachdem der Umsatz im ersten Quartal um ein Viertel gestiegen war, legte er von April bis Juni um 11 Prozent auf 11,716 Mrd. Dollar zu, wie Novartis mitteilte. Dennoch lag der Quartalsumsatz ebenso wie der Quartalsgewinn von 2,437 Mrd. Dollar (+19 Prozent) über den Erwartungen der Analysten.
NOVARTIS LEGT US-GERICHTSSTREIT BEI: Mit einem Vergleich haben der Novartis und Mitarbeiterinnen, die vom Unternehmen diskriminiert wurden, ihren Gerichtsstreit endgültig beigelegt. Die Anwälte der Sammelklägerinnen und Novartis einigten sich darauf, dass der Pharmakonzern einen Fonds von bis zu 152,5 Mio. Dollar einrichtet zur Entschädigung der Mitglieder der Sammelklage. Ihr können sich alle US-Mitarbeiterinnen der Firma zwischen 2002 und 2007 anschliessen. Eine Jury hatte im Mai den US-Ableger des Pharmariesen für schuldig befunden, Frauen für gleiche Arbeit weniger Lohn zu zahlen, sie bei Beförderungen übergangen und im Falle von Schwangerschaften schikaniert zu haben. Die Geschworenen setzen Bussgelder von über 250 Mio. Dollar an.
SGS MIT STABILEM UMSATZ: Der Warenprüf- und Inspektionskonzern SGS hat im ersten Halbjahr 2010 seinen Umsatz um 1,0 Prozent auf 2,35 Mrd. Fr. gesteigert. Das Genfer Unternehmen schaffte das Umsatzplus, obwohl in Irland ein lukrativer Regierungsauftrag weggefallen ist. Sein Wachstum führt das Unternehmen mit weltweit fast 60'000 Angestellten hauptsächlich auf das sich schrittweise erholende wirtschaftlichen Umfeld zurück. Vor allem im zweiten Quartal habe das Unternehmen davon profitiert, hiess es. Der Betriebsgewinn (EBIT) nahm um 6,1 Prozent auf 383 Mio. Fr. zu, der Reingewinn stieg um 5,9 Prozent auf 270 Mio. Franken.
HANDELSRIESE WÄCHST: Der Zürcher Handels- und Dienstleistungsriese DKSH ist im ersten Halbjahr 2010 kräftig gewachsen. DKSH profitierte dabei von seinen Dienstleistungen an Unternehmen für eine Expansion nach Asien. Der Umsatz erhöhte sich um 10,5 Prozent auf 4,9 Mrd. Franken. Der operative Gewinn (EBIT) wuchs um 35,2 Prozent auf 85 Mio. Franken. Auch gegenüber dem Rekordjahr 2008 konnte sich DKSH um 23,6 Prozent verbessern. Alle Geschäftsbereiche hätten sich sehr positiv entwickelt und höhere Gewinnergebnisse erzielt, teilte die Gruppe mit. DKSH beschäftigt 22'000 Personen.
MEHR FIRMENKONKURSE: In der Schweiz sind im ersten Halbjahr 3068 im Handelsregister eingetragene Firmen Konkurs gegangen. Das sind 27 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, wie die Wirtschaftsauskunftei Dun&Bradstreet (D&B) mitteilte. 2230 Firmenkonkurse sind auf Insolvenz zurückzuführen, zu Buche geschlagen hat auch eine Änderung des Obligationenrechts. Regional ist der grösste prozentuale Zuwachs in der Ostschweiz zu verzeichnen. Nach Branchen am grössten ist das Konkursrisiko im Gastgewerbe. Auf der anderen Seite wurden 18'748 Firmen neu ins Handelsregister eingetragen. Dies sind 9 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.
FREIHANDELSABKOMMEN MIT PERU: Peru und die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA) räumen Hürden im gegenseitigen Handel aus dem Weg. Der peruanische Aussenhandels- und Tourismusminister Martin Perez Monteverde hat seine Unterschrift unter ein Freihandelsabkommen gesetzt, wie es in einer Mitteilung des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements heisst. Das Abkommen zwischen Peru und den EFTA-Staaten Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island umfasst den Handel mit Industrieprodukten und mit verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten sowie die Investitionen, den Schutz der Rechte an geistigem Eigentum, das öffentliche Beschaffungswesen, den Wettbewerb und die technische Zusammenarbeit. Spätestens ein Jahr nach Inkrafttreten wollen die EFTA und Peru Verhandlungen über den Dienstleistungshandel aufnehmen.
JP MORGAN MIT MILLIARDENGEWINN: Ein Rückgang der faulen Kredite hat den Gewinn der US-Grossbank JP Morgan im zweiten Quartal deutlich nach oben getrieben. Unter dem Strich stand ein Plus von rund 77 Prozent auf 4,8 Mrd. Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal legte der Gewinn um 44 Prozent zu. Allerdings sei der Gewinn im zweiten Quartal durch einen Sondererlös von 1,5 Mrd. Dollar aus der Auflösung von Rückstellungen für faule Kredite aufgebläht, teilte die zweitgrösste US-Bank mit. Die Erträge gingen auf 25,6 Mrd. Dollar zurück, von 28 Mrd. Dollar im Vorjahr. Vor allem im Investmentbanking liefen die Geschäfte etwas weniger gut als im Vorjahreszeitraum.
CHINA WÄCHST WENIGER STARK: Chinas Wirtschaft hat sich im Frühjahr stärker als erwartet abgekühlt. Das Bruttoinlandprodukt wuchs im zweiten Quartal mit 10,3 Prozent deutlich langsamer als zu Jahresbeginn mit 11,9 Prozent, teilte die Statistikbehörde mit. China befürchtet angesichts der Schuldenkrise in Europa eine Delle im Exportgeschäft. Die Regierung hat aber auch selbst den Aufschwung gedrosselt. Sie schränkte die Kreditvergabe für den Kauf von Häusern ein, um eine Spekulationsblase am Immobilienmarkt zu verhindern. Ausserdem läuft das mehr als 400-Milliarden-Euro schwere Konjunkturprogramm allmählich aus, das Peking 2009 aufgelegt hatte, um die Folgen der weltweiten Rezession für die Volksrepublik abzufedern.
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