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Bern (awp/sda) - Montag, 23. August
PRIVATHAUSHALTE LEICHT KNAUSRIGER: Die Haushalte in der Schweiz haben 2008 zwar im Schnitt 120 Franken weniger pro Monat ausgegeben als noch 2007. Der Rückgang ist indessen nicht signifikant, die Ausgaben blieben stabil. Während 2007 die Privathaushalte monatlich für den Konsum 5430 Fr. ausgegeben hatten, waren es ein Jahr später noch 5310 Franken. Dies geht aus der Haushaltsbudgeterhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Die Konsumausgaben machten 2008 insgesamt 58 Prozent des durchschnittlichen Bruttoeinkommens von 9103 Fr. im Monat aus. 1480 Fr. oder 16 Prozent des Bruttoeinkommens flossen in die Wohnkosten. Die Ausgaben für Krankenkassenprämien, Sozialversicherungen und Steuern gingen 2008 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück: von 2478 Fr. auf 2440 Fr. im Monat. Diese obligatorischen Abgaben frassen damit weitere 27 Prozent des Bruttoeinkommens weg.
UBS SPONSOR FÜR FORMEL 1: Die Grossbank UBS wird Sponsor der Formel 1. Das Engagement passe zur Strategie der Bank, insbesondere dank der globalen Ausstrahlung der Sportart und deren starker Präsenz in den Wachstumsmärkten in Asien, Mittlerer Osten und Lateinamerika, teilte die UBS mit. Wie viel die UBS das Sponsoring kosten lässt und für wie viele Jahre sich die Bank verpflichtet hat, wurde nicht bekanntgegeben. Offiziell wird die Partnerschaft zwischen der Rennserie und dem Finanzkonzern am Grand-Prix-Wochenende von Singapur Ende September lanciert. Vor der Krise hatte die UBS das Alinghi-Segelteam von Ernesto Bertarelli gesponsert. Der Sponsoring-Vertrag wurde im Frühling 2009 nicht mehr erneuert, weil die Bank in der Krise steckte.
UBS-KUNDENDATEN IN DER ÜBERPRÜFUNG: Am nächsten Donnerstag läuft die Frist für die Überprüfung von 4450 Datensätzen von amerikanischen Kunden der UBS aus. Sicher ist, dass die Schweiz nicht alle von den USA geforderten Daten über mutmassliche Steuersünder aushändigen wird. Um den Vertrag mit den USA zu erfüllen, muss die Schweiz die Datensätze lediglich überprüfen. Wieviele Fälle von mutmasslichen Steuersündern noch zur Bearbeitung anstehen, sagte Mario Tuor vom zuständigen Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) nicht. Die Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) sei mit der Prüfung "auf Kurs". An der Beurteilung der Datensätze arbeiten etwa 40 Experten.
KMU MÜSSEN BEIM GEISTIGEN EIGENTUM NACHHOLEN: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben einen gewaltigen Nachholbedarf beim Schutz immaterieller Güter. Mit neuen Angeboten und Instrumenten will das Eidg. Institut für Geistiges Eigentum (IGE) KMU zu einem bewussteren Umgang mit Patent- und Markenschutz motivieren. In der Schweiz gibt es über 300'000 KMU. Sie investieren jährlich über 3 Mrd. Fr. in Forschung und Entwicklung.B ei den KMU gibt es allerdings eine geringe Sensibilität gegenüber dem Thema. Hochschulstudien im Auftrag des IGE haben ergeben, dass zwei Drittel der befragten 7000 KMU ihre Innovationen und Kreationen nicht aktiv vor Missbräuchen oder Trittbrettfahrern schützen. Laut IGE-Direktor Roland Grossenbacher herrscht der verbreitete Irrtum, dass Patentschutz nur etwas für Grossunternehmen sei.
ORIDION PROFITABLER: Das israelische Medizinaltechnik-Unternehmen Oridion hat im zweiten Quartal 2010 den Umsatz um knapp 39 Prozent auf 13,37 Mio. Dollar gesteigert. Das an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen arbeitet zudem auch deutlich profitabler als letztes Jahr. Das Betriebsergebnis verdreifachte sich im zweiten Quartal auf 1,65 Mio. Dollar. Der Reingewinn stieg im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 von 558'000 auf 1,95 Mio. Dollar, wie Oridion mitteilte. Im Halbjahresvergleich verbesserten sich die Zahlen von Oridion im selben Ausmass. Die ausgewiesenen Quartalszahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten leicht. Der Aktienkurs des israelischen Unternehmens entwickelte sich denn auch stärker als der Gesamtmarkt.
MEDTECH-INDUSTRIE WÄCHST WEITER: Die Schweizer Medizintechnikindustrie rechnet für die kommenden beiden Jahre mit einem Wachstum von 10 bis 12 Prozent im Jahr. Allerdings steht angesichts des Kostendrucks nicht mehr die Produkteinnovation sondern die bessere Profitabilität im Vordergrund. Wie die Beratungsunternehmen Deloitte, Roland Berger und Medical Cluster in ihrer Branchenstudie 2010 zeigen, rückte die Eindämmung der Gesundheitskosten in allen Industriestaaten zuoberst auf die Agenda. Damit nimmt der Kosten- und Preisdruck auf die Medizintechnik zu. Vor diesem Hintergrund mit Preis-, Kosten- und verschärftem Konkurrenzdruck orientierten sich die Schweizer Medtechfirmen neu. Verbesserung der Profitabilität, optimiertes Marketing und weiterentwickelte Unternehmensstrukturen und -prozesse im Zentrum gewinnen zulasten von Forschung und Entwicklung.
KAFFEERÖSTER UNITED COFFEE NEU IN GENF: United Coffee will seinen Hauptsitz in Genf aufschlagen. Der Konzern ist eine der grössten Kaffeeröstereien Europas. Die Genfer Behörden begrüssten den Entscheid. Das neue Hauptquartier in Genf soll in einer ersten Phase rund 25 Angestellte beschäftigen, von denen viele vor Ort rekrutiert werden. Arbeiten werden dort vor allem die Direktion zusammen mit Handels- und Finanzexperten sowie Logistik, Ingenieurwesen und Produkteentwicklung, wie United Coffee in einem Communiqué schreibt.
CLIENTIS-BANKEN MACHEN WENIGER GEWINN: Der 22 Regionalbanken des Clientis-Verbunds haben im ersten Halbjahr 2010 mehr Geld an Kunden verliehen als im Vorjahr, Die Ausleihungen, die grösstenteils in Form von Hypotheken gewährt werden, stiegen um 2,1 Prozent auf 13,3 Mrd. Fr. an. Die Kundengelder erhöhten sich in den ersten sechs Monaten des Jahres leicht um 0,3 Prozent auf 10,9 Mrd. Franken, wie die Clientis-Gruppe mitteilte. Der Bruttogewinn fiel um 9,3 Prozent auf 42,1 Mio. Franken. Unter dem Strich verdienten die 22 Institute mit 29,3 Mio. Fr. 7 Prozent weniger. Die Kosten seien wegen Vorleistungen für eine neue Informatik-Infrastruktur leicht gestiegen, teilte der Verbund mit.
EDISUN WEITET VERLUST AUS: Die Solaranlagen-Betreiberin Edisun hat im ersten Halbjahr 2010 ihren Verlust ausgeweitet. Unter dem Strich erzielte das Zürcher Unternehmen ein Minus von 213'000 Franken. Vor einem Jahr hatte der Verlust noch 93'000 Fr. betragen. Die Edisun Power Gruppe blicke auf ein "ambivalentes erstes Halbjahr" zurück, schreibt das Unternehmen in seiner Mitteilung. Der Konzernumsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 117 Prozent auf 6,65 Mio. Franken. Der Umsatz aus dem Stromverkauf konnte um knapp ein Viertel auf 2,54 Mio. Fr. erhöht werden. Fast zwei Drittel der Verkäufe wurden dabei im Ausland erwirtschaftet. Die guten Umsatzzahlen widerspiegeln sich aber nicht im Ergebnis. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank auf 20'000 (Vorjahr 291'000) Franken.
ROCHE ÜBERNIMMT DIAGNOSTIK-FIRMA IN DEN USA: Roche übernimmt das auf Krebsdiagnostik spezialisierte amerikanische Unternehmen BioImagene. Die Roche-Tochtergesellschaft Ventana zahle für die Übernahme insgesamt rund 100 Mio. Dollar, teilte das Basler Pharmaunternehmen mit. Der Kauf solle in den kommenden Wochen abgeschlossen werden und stehe unter Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen, heisst es in der Medienmitteilung weiter.
HSCB VOR KAUF IN SÜDAFRIKA: Europas grösste Bank HSBC will ihr Afrikageschäft ausbauen. Der britische Finanzkonzern will bis zu 70 Prozent der südafrikanischen Nedbank übernehmen, wie HSBC und der Nedbank-Mehrheitseigner Old Mutual in getrennten Mitteilungen bekanntgaben. Das Geschäft könnte ein Volumen von bis zu 6,8 Mrd. Dollar haben. Die südafrikanischen Kartellbehörden erklärten, es sei noch zu früh für eine Beurteilung des geplanten Geschäfts. Die Wettbewerbshüter müssten einem Einstieg aber zustimmen. Nedbank ist das viertgrösste Finanzinstitut Südafrikas.

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