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Zürich (awp/sda) - Dienstag, 21. September
EXPORTFLAUTE KÜNDIGT SICH AN: Die Schweizer Exporte haben im August im Vorjahresvergleich stark zugelegt. Trotzdem warnt der Bund vor einer Flaute: Denn im Vergleich zum Vormonat stagnierten die Verkäufe der Schweizer Unternehmen ins Ausland zum zweiten Mal in Folge. Schweizer Unternehmen verkauften im vergangenen August Waren im Wert von 14,4 Mrd. Fr. ins Ausland, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) mitteilte. Das ist zwar ein Plus von 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um Teuerung und Arbeitstagezahl - der diesjährige August zählte einen Arbeitstag mehr als der August 2009 - betrug die Zunahme noch 4,6 Prozent.
PWC-GESCHÄFT STAGNIERT: Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) spürt noch die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise: Im vergangenen Geschäftsjahr 2009/10 (per Ende Juni) ist das Geschäft in der Schweiz erneut stagniert. Der Bruttoumsatz ging um 1 Mio. auf 704 Mio. Fr. zurück. Damit habe PWC hierzulande bereits zum zweiten Mal hintereinander ein stabiles Resultat erzielt und die Marktführerschaft verteidigt, sagte PWC-Schweiz-Chef Markus Neuhaus in Zürich. Angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes sei das Ergebnis gut. "Wir sind zufrieden", sagte Neuhaus. PWC habe einen Vorsprung von rund 20 Prozent vor der Nummer zwei Ernst&Young.
GURIT MIT GEWINN- UND UMSATZRÜCKGANG: Saftige Aufträge aus Asien sollen den Spezialkunststoffe-Hersteller Gurit aus der Talsohle ziehen. Die Grundlagen für eine Trendwende sind nach Ansicht der Unternehmensleitung gelegt, auch wenn die wichtigen Märkte für Windkraft-Rotorblätter auch im ersten Halbjahr sehr schwankungsanfällig waren. Die Zahlen des ersten Halbjahres versprechen laut Unternehmenschef Rudolf Hadorn bessere Zeiten: Die Verkäufe sanken wegen eines schwachen ersten Quartals insgesamt um 10,6 Prozent zwar auf 156,43 Mio. Franken. Im zweiten Quartal schnellten die Umsätze jedoch um 30 Prozent nach oben, wie Hadorn sagte.
WERKPLATZ SCHWEIZ VERLIERT AN BODEN: Der Werkplatz Schweiz dürfte in den nächsten Jahren bei der Wettbewerbsfähigkeit international weiter an Boden verlieren. Neben der Schweiz werden auch alle westeuropäischen Länder, Japan und die USA zurückfallen, heisst es in einer Studie des Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte. Für den "Global Manufacturing Competitiveness Index" wurden weltweit 400 Konzernchefs befragt, wie sie die Konkurrenzfähigkeit einzelner Industriestandorte heute und in fünf Jahren einschätzen. Nach Meinung der Führungskräfte fällt die Schweiz bis 2015 um vier Plätze auf Rang 18 zurück. Wenig überraschend belegen Niedriglohnländer wie China, Indien und Südkorea in dem internationalen Ranking die vorderen drei Plätze. Auch in fünf Jahren sieht eine Mehrzahl der Umfrageteilnehmer diese Standorte an der Spitze.
HANDY ALS PFADFINDER: Praktisch in jedem besseren Handy befindet sich heute ein Empfänger für das Global Positioning System (GPS). Dieser bestimmt die Position des Telefons auf wenige Meter genau. Die Technik hilft, Adressen, Freunde und gute Beizen zu finden, kann sich aber auch zu Schnüffelhelfer oder digitale Fessel entpuppen. GPS funktioniert simpel. Egal wo man auf der Erde steht, man sieht mindestens vier GPS-Satelliten am Himmel. Diese funken ein präzises aktuelles Zeitsignal zusammen mit ihrer Position zum Boden. Je nach Distanz der Satelliten zur Erde brauchen diese Signale mehr oder weniger lang, bis sie eintreffen.
IATA IM AUFWIND: Der Flugbranche geht es trotz Aschewolke deutlich besser als erwartet. Der Weltluftfahrtverband IATA rechnet für das laufende Jahr mit einem Gewinn der Fluggesellschaften von insgesamt 8,9 Mrd. Dollar. Damit fliegt die Branche weltweit erstmals seit 2007 wieder in die Gewinnzone. Im Juni hatte der Verband nur ein Plus von 2,5 Mrd. Dollar in Aussicht gestellt. 2009 hatte die Branche im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise noch einen Verlust von 9,4 Mrd. Dollar erlitten. "Der Aufschwung hat sich viel schneller entwickelt als erwartet", sagte IATA-Präsident Giovanni Bisignani in Singapur. Allerdings sei unsicher, wie lange die Erholung anhalten werde.
IRLAND HOLT KAPITAL: Erleichterung in Irland: Das hoch verschuldete Land hat sich erfolgreich 1,5 Mrd. Euro frisches Geld geliehen. Die Nachfrage nach zwei Staatspapieren mit Laufzeiten von vier und acht Jahren robust, wie aus offiziellen Daten hervorgeht. Die Anleihen waren mehrfach überzeichnet. Die Renditen waren allerdings deutlich höher als bei vorangegangenen Auktionen. Die prekäre Lage Irlands hat das Misstrauen der Investoren erhöht. Die Anleihen Irlands hatten zuletzt deutliche Risikoaufschläge hinnehmen müssen, nachdem es Spekulationen gegeben hatte, Irland könne Geld aus dem Stabilitätsfonds von EU und IWF benötigen.
NEUER JOB: Armin Meier, früherer Chef des Reiseunternehmens Kuoni, wechselt zur Kadervermittlungsfirma Boyden. Meier übernimmt den Chefposten und die Aktienmehrheit der Ländergesellschaft in Zürich von Max Schnopp, wie Boyden mitteilte. Meier war während der letzten beiden Jahre Chief Commercial Officer (CCO) von Travelport mit Sitz in London, wie es weiter hiess. Travelport ist eines der weltweit grössten Reisebüros. Bis Ende 2007 war er bei Kuoni. Die Trennung erfolgte "im gegenseitigen Einvernehmen". Grund war offenbar der eingeleitete Umbau der Kuoni-Gruppe.

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