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Bern (awp/sda) - Dienstag, 4. Januar 2011
COOP IM HOCH: Coop hat 2010 eine weitere Wachstumsschwelle überschritten: Der Gruppenumsatz nahm trotz Preissenkungen um 1,8 Prozent auf 20,0 Mrd. Fr. zu. Gebremst wurde die Coop-Gruppe im Geschäft mit Grossabnehmern, in dem der Umsatz um 2,4 Prozent auf 1,4 Mrd. Fr. sank. Der Detailhandelsumsatz wuchs dagegen um 2,1 Prozent auf 18,6 Mrd. Franken. Gewinnzahlen nannte das Unternehmen nicht. Ende 2010 zählte die Coop-Gruppe inklusive ihrer Töchter wie Dipl. Ing. Fust oder Coop Mineralöl 1914 Verkaufsstellen. 49 Schliessungen standen 99 Eröffnungen gegenüber. Allein 38 Standorte kamen von der übernommenen Körperpflege-Kette The Body Shop Switzerland hinzu. Das Retail-Geschäft von Coop zählt unverändert 816 Verkaufsstellen (Supermärkte und Megastores).
MEHR BESUCHER: Im vergangenen Jahr haben mehr Touristen das Jungfraujoch besucht: Die Jungfraubahn transportierte 672'000 Personen zum Ausflugsziel, das sind 3,2 Prozent mehr als im Jahr 2009. Auch die meisten anderen Bahnen des Konzerns beförderten mehr Gäste. Die erfreuliche Entwicklung führt die Jungfraubahn Holding auf die intensiven Marketingaktivitäten in Asien zurück, dank denen mehr Gruppen aus dieser Region anreisten. Ohne den Vulkanausbruch in Island wäre die Jahresbilanz 2010 gar noch besser. Im Jahr 2009 hatte zudem die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die Angst vor der Schweinegrippe das Tourismusgeschäft belastet.
WENIGER UMSATZ: Ex Libris hat 2010 einen Umsatz von knapp 201 Mio. Fr. erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 1 Prozent, der gemäss des Buch- und CD-Händlers hauptsächlich auf den schwachen Euro und damit verbundene Preissenkungen zurückzuführen ist. Zufrieden ist die Migros-Tochter derweil mit den Weihnachtsverkäufen. Ex Libris hat in der Adventszeit über das Internet 30 Prozent mehr Umsatz gemacht als im Jahr zuvor. Grund dafür sei unter anderem die Lancierung eines iPhone-Apps, das rund 30'000 Mal heruntergeladen worden sei.
SONDERPRÄMIE FÜR PILOTEN: Die Fluggesellschaft Swiss gewährt ihren Piloten in diesem Monat eine Einmalzahlung von 4,5 Mio. Franken. Im Schnitt erhalten die 930 Cockpitleute eine Prämie von je 4800 Franken. Die Einmalzahlung erfolgt im Rahmen der Übergangsvereinbarung, die nach dem Auslaufen des GAV mit der Pilotengewerkschaft Aeropers getroffen wurde, wie Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel einen Bericht der Zeitung "Tages-Anzeiger" bestätigte. Zudem würden bis zu 20 Piloten für den Airbus A330 eingestellt. Um Personalengpässe zu lindern und Wünschen von Piloten entgegenzukommen, dürfen diese zudem statt bis 58 neu bis zum Alter von 60 Jahren fliegen, wie bereits im Dezember bekannt geworden ist. Die GAV-Übergangslösung läuft bis Ende März.
GLASFASERPROJEKTE IM VISIER: Lackmustest für die Kooperationen der Swisscom und städtischen Elektrizitätswerken zum Bau von Glasfasernetzen: Die Wettbewerbskommission (WEKO) überprüft anhand des Swisscom-Projektes in St. Gallen, ob es bei diesen Kooperationen wettbewerbsrechtliche Probleme gibt. Bei einzelnen Klauseln des Vertrags gebe es Ungereimtheiten, deshalb sei die Vorabklärung eröffnet worden. Die Swisscom treibt zusammen mit den jeweiligen städtischen Werken unter anderem in Bern, Zürich, Basel, St. Gallen und Genf den Bau eines Glasfasernetzes voran. St. Gallen hat als erste Stadt die Klauseln ihres Vertrags mit der Swisscom der WEKO zur Überprüfung vorgelegt.
POSITIVE AUSSICHTEN: Die Analysten der Credit Suisse erwarten im laufenden Jahr einen deutlichen Anstieg der Aktienkurse. Der Leitindex SMI dürfte gemäss den "Investmentideen Fokus Schweiz" in den kommenden zwölf Monaten auf 7300 Punkte steigen. Die "Top Picks" der Grossbank seien die Aktien des Elektrotechnikkonzerns ABB, des Logistikriesen Kühne & Nagel, des Uhrenherstellers Swatch und des Schliesstechnik-Unternehmens Kaba. Die Bank begründet ihre positive Einstellung vor allem mit der sich fortsetzenden Erholung der Wirtschaft. Das Wirtschaftswachstum werde sich 2011 zwar auf 1,2 von 2,8 Prozent im Vorjahr verlangsamen. Ein weiterer Anstieg des Frankenkurses sei aber unwahrscheinlich. Der Franken sei gegenüber Euro und Dollar überbewertet.
LANGSAMERES WACHSTUM: Die deutsche Wirtschaft wird nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in diesem wie auch dem kommenden Jahr weiter wachsen, allerdings mit gedrosseltem Tempo. Die Zuwachsrate von 3,7 Prozent im vergangenen Jahr werde sich nicht wiederholen. Für 2011 prognostiziert das Institut einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 2,2 Prozent, für 2012 rechnen die Experten mit einem Plus von 1,3 Prozent. Beim Wachstum 2010 spielten Aufholeffekte eine grosse Rolle. Die werde es in den nächsten Jahren so nicht mehr geben. Zwar sei die deutsche Wirtschaft ohne Massenentlassungen durch die Krise gekommen. Die Lage sei aber nicht so günstig, wie sie aussehe.
MEHR ARBEITSLOSE: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Dezember stärker gestiegen als für den Wintermonat üblich. Zum Jahresende waren 3,016 Millionen Erwerbslose registriert, wie die deutsche Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Dies seien 85'000 mehr gewesen als im November, aber 260'000 weniger als vor einem Jahr. Üblich ist im Dezember im Drei-Jahres-Durchschnitt eine Zunahme im Monatsvergleich um rund 67'000. Die Arbeitslosenquote nahm somit um 0,2 Punkte auf 7,2 Prozent zu. Für den stärkeren Anstieg im abgelaufenen Monat machte die BA den frühen und heftigen Wintereinbruch verantwortlich, der für höhere Arbeitslosigkeit in der Bauwirtschaft gesorgt habe.
VERFAHREN BEENDET: Der Wäsche-Hersteller Schiesser kann nach fast zweijähriger Insolvenz wieder eigenständig handeln. Das Amtsgericht Konstanz habe das Insolvenzverfahren offiziell beendet, teilte das Unternehmen mit. Schiesser hatte sich durch eine misslungene Expansion mit Lizenzfertigungen für andere Marken 86 Mio. Euro Schulden aufgeladen. Anfang 2009 hatten die Banken und die Eigentümerin, die Schweizer Industriellenfamilie Bechtler, die Reissleine gezogen. Daraufhin musste Schiesser Insolvenz anmelden. Nun ist für das zweite Quartal ein Börsengang in Frankfurt geplant.
STEIGENDE ÖLNACHFRAGE: Die Ölpreise sind weiter gestiegen. Investoren setzen Analysten zufolge nach wie vor auf eine kräftige Erholung der Weltwirtschaft und eine entsprechend steigende Ölnachfrage. Das Fass der US-Sorte WTI kletterte um 30 Cent auf 91.83 Dollar und erreichte zwischenzeitlich mit 92.58 Dollar den höchsten Tagesstand seit Anfang Oktober 2008. Die Nordseesorte Brent kostete 95.48 Dollar und damit 69 Cent mehr.
uh

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