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Bern (awp/sda) - Donnerstag, 27. Januar
NOVARTIS WÄCHST KRÄFTIG: Der Pharmakonzern Novartis hat 2010 erstmals die 50-Milliarden-Marke gesprengt. Den Umsatz konnte der Basler Konzern um 14 Prozent auf 50,6 Mrd. Dollar steigern. Noch stärker konnte Novartis das operative Ergebnis steigern. Es legte um 15 Prozent auf 11,5 Mrd. Dollar zu. Der Konzerngewinn stieg um 18 Prozent auf 10 Mrd. Dollar. Die Produktepalette von Novartis umfasst inzwischen sieben "Blockbuster"-Medikamente mit einem Umsatz von je über einer Milliarde Dollar. Trotz auslaufendem Patentschutz für zwei "Blockbuster" ist Novartis auch für 2011 zuversichtlich. Gemäss Geschäftsbericht hat Konzernchef Jimenez letztes Jahr 11,7 Mio. Fr. verdient. Verwaltungsratspräsident Vasella brachte es auf 7,95 Mio. Franken.
HELSANA RAPPELT SICH AUF: Der Krankenversicherer Helsana ist finanziell wieder fit. Dank kräftig sprudelnder Anlageergebnisse und eines effizienteren Betriebs ist die Gruppe 2010 mit einem Gewinn von 84 Mio. Fr. in den schwarzen Zahlen zurückgekehrt. 2009 hatte sie noch 58 Mio. Fr. Verlust gemacht, 2008 hatte das Minus sogar bei 215 Mio. Franken gelegen. Die Kosten für Versicherungsleistungen plus administrative Kosten waren praktisch durch die Prämieneinnahmen von 5,51 Mrd. Fr. gedeckt. Trotz Prämienerhöhungen von durchschnittlich 7,5 Prozent nahm die Gruppe hingegen nur 0,5 Prozent mehr ein als im Vorjahr. Der Marktleader hat erneut Zehntausende Kunden verloren und muss nun verstärkt in die Kundenbeziehungen investieren.
DENNER WÄCHST: Der grösste Schweizer Discounter Denner ist trotz harter Konkurrenz im vergangenen Jahr gewachsen. Der Umsatz der Migros-Tochter stieg um 0,8 Prozent auf 2,78 Mrd. Franken. Der Discounter eröffnete im letzten Jahr unter dem Strich neun Läden und unterhielt Ende Dezember 761 Standorte (inklusive Denner-Satelliten). Denner-Chef Peter Bamert verlässt nach nur einem Jahr das Unternehmen. Grund für den überraschenden Abgang sind unterschiedliche Auffassungen über die Strategie. Mehr Informationen gab das Unternehmen auf Anfrage nicht bekannt.
BESCHWERDE VON ELMER: Der Ex-Banker Rudolf Elmer hat Beschwerde gegen seine Untersuchungshaft erhoben. Das Obergericht des Kantons Zürich wird nun entscheiden müssen, ob der Zürcher Finanzfachmann wieder auf freien Fuss gesetzt wird. Dies teilte seine Anwältin auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit. Der ehemalige Julius-Bär-Banker wurde am Samstag, 22. Januar, in Untersuchungshaft gesetzt, weil er der Enthüllungsplattform Wikileaks Daten von mutmasslichen Steuersündern übergeben hatte.
LEISTUNGSSTARKES ZÜRICH: Der Grossraum Zürich hat im Jahr 2009 gut einen Fünftel des gesamten Schweizer Bruttoinlandproduktes (BIP) erwirtschaftet, konkret fast 107 Milliarden Franken. Wichtigste Branche war dabei der Finanzsektor, der 25 Prozent des Zürcher Beitrags ausmachte. Die Stadt Zürich alleine brachte es auf einen Anteil von rund elf Prozent am Schweizer BIP, was mehr als 58 Milliarden Franken entspricht. Dies geht aus einer Statistik hervor, welche die Stadt Zürich veröffentlichte.
LOGITECH OPTIMISTISCHER: Der Verkaufsboom bei Taschencomputern wie dem iPad von Apple hat dem schweizerisch-amerikanischen Computerzubehör-Hersteller Logitech zu einem starken Weihnachtsgeschäft verholfen. Das Unternehmen hob seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr (per Ende März) an. Im wichtigen dritten Geschäftsquartal steigerte Logitech den Gewinn auf 65 (Vorjahreszeitraum: 57) Mio. Dollar. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 754 Mio. Dollar.
FIAT VERDIENT WIEDER: Der italienische Autohersteller Fiat hat seine Jahresprognose für 2010 erfüllt: Der operative Gewinn hat sich auf 2,2 Mrd. Euro verdoppelt. Alle Geschäftsbereiche hätten dazu positiv beigetragen, teilte Fiat mit. Unter dem Strich wurden 600 Mio. Euro verdient, nach einem Verlust von 848 Mio. Euro im Krisenjahr 2009. Die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Prozent auf 56,3 Mrd. Euro.
NOKIA VERLIERT MARKTANTEIL: Nokias führende Position auf dem weltweiten Handymarkt bröckelt weiter. Im vierten Quartal brach der Reingewinn um 21,4 Prozent auf 745 Mio. Euro ein, wie das finnische Unternehmen mitteilte. Im gesamten Jahresverlauf stieg der Gewinn gegenüber dem Krisenjahr 2009 auf 1,3 Mrd. Euro. Beim Umsatz legte das Unternehmen im gesamten Jahr um vier Prozent auf 42,5 Mrd. Euro zu. Der Marktanteil von Nokia sank dennoch von 35 Prozent auf 31 Prozent.

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