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Bern (awp/sda) - Dienstag, 15. Februar
COOP LEGT ZU: Im ewigen Zweikampf der Grossverteiler sieht sich Coop 2010 als Sieger. So meldet die Nummer Zwei des Schweizer Detailhandels fürs letzte Jahr nicht nur erstmals einen Konzernumsatz von knapp über 20 Mrd. Franken, auch der Gewinn fiel mit 470 Mio. Fr. 9 Prozent höher aus. Coop-Chef Hansueli Loosli bewertete die Zahlen an einer Medienkonferenz angesichts des Preiszerfalls, der gedrückten Konsumentenstimmung und des Einkaufstourismus' im Ausland wegen des starken Frankens als sehr gut. Stolz ist Coop daher insbesondere über das Plus von 0,6 Prozent beim reinen Detailhandelsumsatz. Nach eigenen Angaben hat die Coop-Gruppe ihren Marktanteil im Schweizer Detailhandel um 0,3 Prozentpunkte steigern können. Konkurrentin Migros weist fürs Jahr 2010 zwar ein schwächeres Wachstum beim Konzernumsatz (+0,3 Prozent) aus, im Detailhandel setzte der orange Riese allerdings 0,8 Prozent mehr um als im Vorjahr.
STRAUMANN LEIDET AM STARKEN FRANKEN: Kaum ist die Rezession vorbei, machen dem Zahnimplantate-Hersteller Straumann Währungseffekte zu schaffen. Das Unternehmen mit Sitz in Basel konnte 2010 zwar Marktanteile dazugewinnen, allerdings liess der starke Franken Umsatz und Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau verharren. Straumann erzielte 2010 einen Umsatz von 737,6 Mio. Franken. Das sind gerade mal 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. In Lokalwährungen betrug das Wachstum dagegen 4,6 Prozent, wie das Unternehmen bekanntgab. Beim Betriebsgewinn (EBIT) musste Straumann einen Rückgang um 0,6 Prozent auf 164,3 Mio. Fr. verbuchen. Weil auch noch höhere Steuern das Ergebnis belasteten, schrumpfte der Reingewinn um 10,4 Prozent auf 131,1 Mio. Franken.
LEM WÄCHST KRÄFTIG: Das Genfer Elektronik-Unternehmen Lem hat in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 zugelegt. Von April bis Dezember verdiente Lem unter dem Strich 27,3 Mio. Franken. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte Lem lediglich einen Reingewinn von 5,5 Mio. Franken ausgewiesen. Der Umsatz des Konzerns stieg um 72 Prozent auf 218,8 Mio. Franken. Der operative Gewinn vor Steuern stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 187,4 Prozent von 16 Mio. Franken auf 46 Mio. Franken, wie das Unternehmen mitteilte.
AARGAUISCHE KANTONALBANK GLÄNZT: Die Aargauische Kantonalbank (AKB) ist auf Kurs. Die AKB hat 2010 den Reingewinn um 10,3 Prozent auf 93 Mio. Franken gesteigert. Mit einem um 4,5 Prozent erhöhten Bruttogewinn von 205,5 Mio. Franken weist die AKB das zweitbeste je erzielte Resultat aus. Die Bank bezeichnete den Abschluss des Geschäftsjahres 2010 in einer Medienmitteilung als Glanzresultat. Der Kanton Aargau als Eigentümer der Bank profitiert von einer Entschädigung in der Höhe von insgesamt 75,6 Mio. Franken.
BOBST SETZT MEHR UM: Der Verpackungsmaschinen-Hersteller Bobst hat im Geschäftsjahr 2010 nach dem Einbruch im Vorjahr eine Umsatzsteigerung um rund 21 Prozent auf 1,28 Mrd. Fr. erzielt. Die Profitabilität habe sich im Vergleich zu 2009 deutlich verbessert, stellte Bobst fest. Über alle Regionen sei ein Anstieg verzeichnet worden. Die Verkäufe in Europa stiegen um 10,6 Prozent und in der Region Amerika sogar um 48,2 Prozent. Auch Asien/Ozeanien (+14,7 Prozent) und Afrika (+46,4 Prozent) konnten deutlich zulegen.
JUNGFRAUBAHN ERHOLT SICH: Die Jungfraubahn Gruppe hat 2010 den Verkehrsertrag um 2 Prozent auf 104,2 Mio. Fr. gesteigert. Der Umsatz aus Partnerschaften mit internationalen Reiseveranstaltern erhöhte sich um 29 Prozent, wie die Jungfraubahn Holding mitteilte. Während im Jahr 2009 die Angst vor der Schweinegrippe und die Wirtschaftskrise das Reisegeschäft gehemmt hätten, habe sich die Lage auf den meisten Märkten 2010 erholt, heisst es im Aktionärsbrief. Im Wintersportgeschäft hat die Jungfrau Ski Region den Umsatz um 6,5 Prozent auf 44,7 Mio. Fr. steigern können.
BÖRSENFUSION: Die Deutsche und die New Yorker Börse haben am Dienstag ihre Fusion zur neuen Nummer eins des weltweiten Aktien- und Derivatehandels beschlossen. Am Dienstag haben die Verwaltungsräte der Deutschen Börse und der New York Stock Exchange (NYSE Euronext) ihr Okay zu den Fusionsplänen gegeben. Die Aktionäre der nach Börsenwert grösseren Deutschen Börse werden 60 Prozent am neuen Unternehmen halten, dessen Name noch nicht festgelegt ist. Die deutsche Seite wird 10 der 17 Posten im Verwaltungsrat der Fusionsgesellschaft halten. Erster Verwaltungsratspräsident wird der Schweizer Reto Francioni, heute Chef der Deutschen Börse. Im Gegenzug stellt die NYSE Euronext mit Duncan Niederauer den ersten Konzernchef.
EU-WIRTSCHAFT AUSGEBREMST: Europas Wirtschaft ist im vierten Quartal 2010 nur gebremst weitergewachsen. In den 27 Mitgliedsstaaten der EU schwächte sich die Zunahme des Bruttoinlandproduktes (BIP) gegenüber dem Vorquartal von 0,5 auf 0,2 Prozent ab. Im Jahresvergleich ging das Plus von 2,2 auf 2,1 Prozent zurück, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Zugpferd blieb Deutschland mit 4 Prozent Anstieg. Ein noch kräftigeres Wachstum meldeten nur Estland (6,6 Prozent), Finnland (5,8 Prozent) und Litauen (4,4 Prozent).
PUMA MIT REKORD: Der Sportausrüster Puma hat 2010 dank eines Sparprogramms und der Fussball-Weltmeisterschaft seinen Erfolgskurs fortgesetzt und will weiter kräftig wachsen. Wie der Vorstandsvorsitzende Jochen Zeitz mitteilte, stieg der konsolidierte Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10,6 Prozent auf den Rekordwert von etwas mehr als 2,7 Mrd. Euro. Erwartet worden war ein Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Der Konzerngewinn kletterte um 154 Prozent auf 202,2 Mio. Euro.
KINDERARBEIT BEIM IPHONE: Der iPhone-Hersteller Apple hat bei einer breiten Überprüfung seiner Zulieferer Kinderarbeit und den gefährlichen Einsatz einer Chemikalie entdeckt. In den geprüften 127 Betrieben seien 37 Unregelmässigkeiten entdeckt worden, teilte Apple in seinem jährlichen Bericht über die Arbeitsbedingungen bei Zulieferern mit. Bei zehn Zulieferern seien insgesamt 91 minderjährige Beschäftigte gezählt worden.
KORRUPTION BEI VW UND TELEKOM: Die Deutsche Telekom und Volkswagen sind wegen Korruptionsverdachts im Zusammenhang mit Fussball-Sponsoring ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Die Stuttgarter Ermittlungsbehörde geht dem Verdacht nach, dass zwei frühere Mitarbeiter sowie ein Berater der Telekom-Tochter T-Systems versucht haben sollen, durch die Verlängerung eines Sponsorvertrages beim Fussball-Bundesligisten VfL Wolfsburg von dem Autobauer Aufträge über mehrere hundert Millionen Euro zu bekommen. Bei VW richte sich der Verdacht der Bestechlichkeit gegen zwei aktuelle Mitarbeiter des Einkaufs, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.
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