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Bern (awp/sda) - Freitag, 18. Februar
ERNEUT WENIGER GEWINN: Der Stromkonzern Alpiq hat 2010 einen Gewinnrückgang um 4,6 Prozent auf 645 Mio. Fr. hinnehmen müssen. Der Umsatz sank um 4,8 Prozent auf 14,1 Mrd. Franken. Alpiq zeigt sich angesichts des schwierigen Marktumfelds mit Überkapazitäten auf dem europäischen Strommarkt, tiefen Preisen und einem schwachen Euro mit dem Ergebnis jedoch zufrieden. Den Energieabsatz konnte der Konzern um 7,6 Prozent auf 145 Mrd. Kilowattstunden (kWh) steigern. Als Folge der tieferen Preise ging jedoch der Umsatz des Energiegeschäfts um 5,8 Prozent zurück.
ABB SCHWEIZ MIT UMSATZEINBUSSE: ABB Schweiz hat im Geschäftsjahr 2010 den Bestellungseingang um 4 Prozent auf 3,61 Mrd. Franken gesteigert. Im Vorjahr waren es noch 3,48 Mrd. Franken gewesen. Der Umsatz ging dagegen wie beim Gesamtkonzern um 2 Prozent leicht auf 3,60 Mrd. Franken zurück. Den Bestellungseingang wertet ABB Schweiz als positiv. Dazu beigetragen habe vor allem die Sparte Automation, welche von der wachsenden Nachfrage aus der Industrie profitiert habe, teilt das Unternehmen mit.
ZURÜCK ZUR ALTEN RENTABILITÄT: Die Industriegruppe Phoenix Mecano hat dank höheren Umsatzes und nicht mehr angefallener Integrationskosten seinen Gewinn 2010 deutlich steigern können. Mit 44 Mio. Euro betrug er fast das Dreifache des Vorjahrs. Das in der Gehäusetechnik und der Fertigung von Industriekomponenten tätige Unternehmen profitierte vom wirtschaftliche Aufschwung, der den Umsatz um 26,4 Prozent auf 501,6 Mio. Euro hinaufschnellen liess. Der hohe Umsatzzuwachs kam zustande, obwohl Phoenix Mecano im Krisenjahr 2009 nur einenverhältnismässig leichten Absatzeinbruch erlitten hatte.
MODEL-GRUPPE GEWACHSEN: Die im Verpackungsgeschäft tätige Model-Gruppe hat im vergangenen Jahr den Umsatz um knapp zehn Prozent auf 640 Millionen Franken gesteigert. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Weinfelden TG konnte in allen Geschäftsfeldern zulegen. Model verkaufte in den Hauptmärkten Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich, Tschechien, Polen, Slowakei und Kroatien rund 7 Prozent mehr Wellkarton- und Vollkartonverpackungen. Die Papierproduktion in der Schweiz nahm um 2,5 Prozent zu. Die 16 Tochtergesellschaften in acht Ländern beschäftigten 3000 Mitarbeitende, 77 mehr als im Vorjahr.
KAPITALERHÖHUNG: Die Industriegruppe Montana Tech Components stockt ihr Kapital um bis 60 Mio. Franken auf. Mit den neuen Eigenmitteln will die Gruppe, zu welcher der Aargauer Aluminiumverarbeiter Alu Menziken gehört, unter anderem ihre Wachstumsprojekte finanzieren. Das Geld soll auch zur Rückzahlung der im August fällig werdenden Wandelanleihe verwendet werden. Die Industriegruppe machte auch provisorische Angaben zum Ergebnis im vergangenen Jahr. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 351,4 Mio. Euro. Der operative Gewinn (EBIT) kletterte um 117 Prozent auf 29,5 Mio. Euro. Die Gruppe zählt 2699 Mitarbeitende.
FÜR BESSEREN RUF: Der Finanzplatz Liechtenstein will sich neu positionieren und die Kernwerte Qualität, Stabilität und Nachhaltigkeit hoch halten. Die neue Strategie soll nicht zuletzt die Reputation des Finanzplatzes verbessern. Zentral ist die Null-Toleranz in Missbrauchsfragen. "Unsere Vision ist es, als angesehener, nachhaltig agierender und stabiler Finanzplatz wahrgenommen zu werden", erklärte Adolf Real, Präsident des Liechtensteinischen Bankenverbandes. Liechtenstein war 2008 nach dem Diebstahl von Bankkunden-Daten in den Verruf geraten, ein Steuerflucht-Paradies zu sein. Die OECD führte es zeitweilig auf der graue Liste der unkooperativen Steueroasen. Die Landesregierung begann daraufhin mit einer Neuausrichtung des Finanzplatzes.
AUF DEM WEG ZU BRETTON WOODS II: Die französische Finanzministerin Christine Lagarde hat kurz vor dem G20-Treffen in Paris für Wirbel gesorgt. In einem Interview benutzte sie den Begriff eines Bretton Woods II, um die von Frankreich angestrebte Reform des Währungssystems zu skizzieren. Im kleinen Ort im Nordosten der USA hatten Vertreter von 44 Staaten und Exilregierungen schon im Juli 1944 über ein stabiles Währungs- und Finanzsystem für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg beraten. Im Kern wurde eine neue Währungsordnung beschlossen: Alle Währungen hatten künftig einen festen Kurs zum Dollar. Weiteres Thema des am Samstag endenden Treffens der Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) sind Schritte gegen die heftigen Preissteigerungen bei Rohstoffen und Nahrungsmitteln.
GELDPOLITIK VERSCHÄRFT: Im Kampf gegen eine Überhitzung der Wirtschaft zügelt China die Kreditvergabe der Banken weiter. Die Mindesteinlage, die Geldinstitute bei der Zentralbank halten müssen, steigt um einen halben Prozentpunkt, wie die Notenbank PBOC mitteilte. Die Erhöhung wird zum 24. Februar wirksam. Dann wird der Satz mit 19,5 Prozent auf einem Rekordhoch liegen. Die jüngste Anhebung ist die zweite im laufenden Jahr und folgt auf sechs Erhöhungen im vergangenen Jahr. Zudem hatte die Notenbank seit vergangenem Herbst den noch wichtigeren Leitzins dreimal angehoben. um das Wachstum in dem boomenden Schwellenland im Zaum zu halten und Preisblasen - etwa am Immobilienmarkt - entgegenzuwirken.
MIT FORD STATT FIAT: Der italienische Autobauer Fiat will nach dem Scheitern eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem russischen Hersteller Sollers nun in Eigenregie in Russland Autos bauen. Die beiden Unternehmen wollten eigentlich gemeinsam rund ein halbe Million Wagen pro Jahr in Russland produzieren. Fiat verfüge über genügend Mittel, um auch alleine ein Auto-Werk aufzubauen, sagte ein Firmensprecher. Zuvor hatten Fiat und Sollers beschlossen, die Pläne für ein Gemeinschaftsunternehmen nicht weiter zu verfolgen. Sollers tat sich stattdessen mit den US-Autobauer Ford zusammen. Bei Kleinlastern arbeiteten Fiat und Sollers jedoch unverändert weiter zusammen, teilte Fiat weiter mit.

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