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Bern (awp/sda) - Freitag, 25. Februar
CALIDA IM PLUS DANK LUXUSWÄSCHE: Die Wäscheproduzentin Calida hat im letzten Jahr dank seiner Luxuswäsche unter dem Strich 20,9 Mio. Franken verdient. Das ist gemäss Calida der höchste Gewinn seit dem Börsengang im Jahre 1987. Im Vorjahr hatte die Gruppe noch einen Verlust von 39 Mio. Fr. erlitten. Die Unterwäscheherstellerin hatte Probleme bei der französischen Luxuslingerie-Marke Aubaude. Nun sei die Wende bei Aubade geschafft, hiess es. Aubaude wurde gar zu einem der treibenden Faktoren für das Ergebnis. Nach einem operativen Verlust im Vorjahr von 39,4 Mio. Fr. erzielte die Calida-Gruppe wieder einen Betriebsgewinn (EBIT) von 24,6 Mio. Franken. Der Umsatz stagnierte wegen des starken Frankens praktisch bei 213,3 Mio. Franken. Währungsbereinigt ist die Calida-Gruppe aber um 5,8 Prozent gewachsen.
SWISSQUOTE MIT GEWINNEINBRUCH: Die Internetbank Swissquote musste im vergangenen Jahr einen Einbruch des Reingewinns um 39,5 Prozent auf 21,2 Mio. Franken hinnehmen, obwohl gleichzeitig die Erträge gestiegen sind. Grund dafür sind gemäss Swissquote einmalige Kosten im Zusammenhang mit den Übernahmen des Genfer Online-Devisenhändlers ACM sowie der Internet-Handelsplattform Tradejet. Der Gesamtertrag von Swissquote stieg gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent auf 104,6 Mio. Franken. Die wichtigste Einnahmequelle, der Kommissionsertrag, sank wegen der tieferen Transaktionszahl um 10,7 Prozent auf 63,1 Mio. Franken.
KONJUNKTUREXPERTEN ERWARTEN MEHR WACHSTUM: Laut den Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) ist die leichte Abschwächung, wie sie Ende 2010 die Entwicklung prägte, vorüber. Das Konjunkturbarometer der Wirtschaftsforscher zeigt für den Februar einen Wert von 2,18 Punkten. Damit liegt er leicht höher als im Januar. Das Kern-Bruttoinlandprodukt, unter dem die KOF die Gesamtwirtschaft ohne Bau- und Kreditgewerbe und damit etwa 90 Prozent der Wertschöpfung versteht, signalisiere nach wie vor hohe Wachstumsraten, hiess es weiter. Bei näherer Betrachtung entwickelten sich sowohl die Industrie als auch der Konsum sowie auch die Exporte in die EU gut.
SCHWEIZER WIRTSCHAFT MEISTERT FRANKENHOCH: Nach Einschätzung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) wird die Belastung der Konjunktur durch das Währungsproblem im laufenden Jahr weniger stark sein als angenommen. Die ZKB erhöhte am Freitag ihre Wachstumsprognose für das Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) für 2011 um 0,3 Prozentpunkte. Gemäss dieser Voraussage fällt die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr von 2,5 auf 2,0 Prozent und nicht wie bisher prophezeit auf 1,7 Prozent zurück. Die befürchteten Auswirkungen der Frankenstärke auf die Exporte werden laut den ZKB-Auguren moderater sein als noch vor einigen Monaten von vielen Experten angenommen.
BOEING DARF US-TANKFLUGZEUGE BAUEN: Die US-Regierung vergibt den Auftrag für neue Tankflugzeuge der Luftwaffe über 30 Mrd. Dollar an den heimischen Boeing-Konzern. Der europäische Mitbewerber EADS hat das Nachsehen und zeigte sich enttäuscht. Auch die EU-Kommission und die deutsche Regierung äusserten am Freitag ihr Bedauern über die Entscheidung des Pentagons. Um den Grossauftrag wird seit fast zehn Jahren gerungen. Die jetzt erfolgte Vergabe ist bereits der dritte Versuch, die alten Tankflugzeuge aus der Eisenhower-Ära zu ersetzen. Der Auftrag beinhaltet insgesamt 179 neue Tankflugzeuge.
RECHTSSTREIT UM KIRCH GEHT IN NEUE RUNDE: Der Medienunternehmer Leo Kirch kann neun Jahre nach seiner Pleite neue Hoffnung auf eine Milliardenzahlung von der Deutschen Bank schöpfen. Das Oberlandesgericht München wies am Freitag die 2-Mrd.-Euro-Klage Kirchs nicht ab und rückte damit das Urteil der ersten Gerichtsinstanz zurecht. Das Oberlandesgericht erklärte, erst eine ausführliche Beweisaufnahme könne Klarheit über den Schadenersatzanspruch schaffen. Das Urteil des Landgerichts habe "wesentlich zu kurz gegriffen". Leo Kirch nahm wegen gesundheitlichen Problemen nicht am Prozess teil.
FREDDIE MAC BRAUCHT ERNEUT STAATSHILFE: Der in der Finanzkrise verstaatlichte Hypothekenkonzern Freddie Mac hat die US-Regierung erneut um Staatshilfen gebeten. Das Unternehmen benötigt nach eigenen Angaben weitere 500 Mio. Dollar an Steuergeldern. Einschliesslich dieser Finanzanfrage belaufen sich die Staatshilfen für das Unternehmen auf über 64 Mrd. Dollar. Freddie Mac und der grössere Rivale Fannie Mae mussten in der Krise mit insgesamt rund 150 Mrd. Dollar gerettet werden. Mit dem Platzen der Blase am Häusermarkt waren beide Unternehmen ins Straucheln geraten und wurden 2008 faktisch unter staatliche Kontrolle gestellt.
VOLKSWAGEN VERBUCHT REKORDGEWINN: Der Autobauer Volkswagen hat im vergangenen Jahr seinen Konzerngewinn mehr als versiebenfacht. Das Ergebnis betrug 7,2 Mrd. Euro, nachdem im krisenhaften Vorjahr unter dem Strich nur 911 Mio. Euro übrig geblieben waren. Der Konzern verkaufte Fahrzeuge im Wert von 126,9 Mrd. Euro, das ist ein Fünftel mehr als 2009. Erstmals rollten mehr als sieben Mio. Autos aus dem Konzern zu den Kunden.

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