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Bern (awp/sda) - Mittwoch, 02. März
GEWINN VON HOLCIM SINKT DEUTLICH: Holcim hat auch im vergangenen Jahr die Nachwirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Insgesamt konnte Holcim mit den Zukäufen in Australien den Umsatz zwar um 2,5 Prozent auf 21,653 Mrd. Fr. steigern. Ohne diese Akquisitionen und den Einfluss des starken Frankens wäre der Umsatz um 2,1 Prozent gesunken. Der betriebliche EBITDA (operative Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen) verringerte sich um 2,5 Prozent auf 4,513 Mrd. Franken. Unter dem Strich schrumpfte der Reingewinn nach Minderheiten um ein Fünftel auf 1,182 Mrd. Franken. Damit hat sich der Krebsgang seit dem Rekordjahr 2007 fortgesetzt. Schuld am jetzigen Gewinntaucher sind gemäss Holcim höhere Energie- und Transportkosten sowie der Preisdruck in einigen wichtigen Ländern. Immerhin konnte das Unternehmen dank der Übernahmen die Verkaufsmengen steigern. Damit hat Holcim seine französischen Konkurrentin Lafarge als weltgrösste Zementherstellerin knapp überholt.
SWISS LIFE VERDOPPELT GEWINN: Der Lebensversicherer Swiss Life hat im vergangenen Jahr den Gewinn auf 560 Mio. Fr. mehr als verdoppelt. Der Konzern will weiter an seiner Wettbewerbsfähigkeit arbeiten und zur Spitze der europäischen Lebensversicherer aufrücken. Zum Gewinnsprung beigetragen hat auch der deutsche Finanzproduktevertreiber AWD, der Swiss Life gehört und zu einem wichtigen Vertriebskanal ausgebaut wird. Erstmals sorgte zudem das "Versicherungsmäntel"-Geschäft mit reichen Kunden im Ausland für einen kleinen Gewinn. Auch die Kapitalanlagen haben sich für Swiss Life günstig entwickelt. Das Prämienvolumen sank von 20,22 Mrd. Fr. auf 20,19 Mrd. Franken. In lokalen Währungen dagegen wäre es um 4 Prozent gewachsen. Die Einnahmen im hart umkämpften Hauptmarkt Schweiz stieg um 1,5 Prozent auf 7,63 Mrd. Franken.
AFFICHAGE MACHT VERLUST: Die gescheiterte Ausland-Expansion namentlich in Griechenland kommt den Aussenwerber Affichage teuer zu stehen. Das Geschäftsjahr 2010 endet mit einem Verlust von 52,3 Mio. Franken. Der Reinverlust ist von Wertberichtigungen bei den Auslandsaktivitäten geprägt. Ohne diese Abschreiber hätte ein Gewinn von 15,1 Mio. Fr. herausgeschaut. Der Umsatz fiel um 10,5 Prozent auf 304,3 Mio. Franken. In der Schweiz stieg der Umsatz um 3,6 Prozent auf 259 Mio. Franken. Affichage will nur noch in Ländern bleiben, wo das Unternehmen über ein profitables Geschäftsmodell verfügt, wie Konzernchef Daniel Hofer sagte.
TEURES BEBEN FÜR SWISS RE: Das Erdbeben in Neuseeland wird für Versicherungen zu einer der teuersten Katastrophen der Geschichte. Die Swiss Re schätzt die Gesamtkosten für die Branche auf 6 bis 12 Mrd. Dollar. Dem Unternehmen kostet das Ereignis vor Steuern rund 800 Mio. Dollar. Noch teurer als das Erdbeben in Neuseeland war bislang nur ein Beben im US-Bundesstaat Kalifornien: Das so genannte Northridge-Beben von 1994 kam die Versicherungen auf 20,3 Mrd. Dollar zu stehen. Das Erdbeben der Stärke 6,3 vom 22. Februar traf die Region Christchurch auf der Südinsel Neuseelands. Es kostete viele Menschenleben und verursachte erhebliche Sachschäden, insbesondere im Geschäftsviertel der zweitgrössten Stadt Neuseelands.
CORNÈR BANK MIT WENIGER GEWINN: Die in Lugano ansässige Cornèr Bank hat 2010 einen Nettogewinn von 64 Mio. Fr. erzielt. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 12,8 Prozent. Bedingt ist das Ergebnis durch ausserordentliche Faktoren, heisst es in einem Communiqué. Von Bedeutung waren im abgelaufenen Geschäftsjahr die Vermarktung von Zahlungskarten in England und ähnliche Projekte von Cornèrecard in anderen europäischen Märkten. Das Hypothekarkreditvolumen der Bank wuchs auf 749,9 Mio. Franken. Das kam nach Bankangaben dank der geografischen und wirtschaftlichen Nähe zum Tessin zustande.
UMSATZREKORD VON ADIDAS: Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas hat im Fussballweltmeisterschafts-Jahr 2010 einen Umsatzrekord eingefahren und sein Ergebnis mehr als verdoppelt. Wie der Konzern mitteilte, kletterte der Umsatz um 15,5 Prozent auf knapp 12 Mrd. Euro. Neben der WM in Südafrika, die den Verkauf von Fussball-Produkten angekurbelt hatte, zahlt sich zunehmend die Wiederbelebung des früheren Sorgenkindes Reebok für das Unternehmen aus. Nach dem krisenbedingten Rückgang des Reingewinns 2009 auf 245 Mio. Euro verdiente Adidas im vergangenen Jahr unter dem Strich 567 Mio. Euro.
REKORD BEI GOLD UND SILBER: Der Machtkampf in Libyen hat die Rohstoffmärkte weiter fest im Griff: Zugegriffen haben die Anleger angesichts der anhaltenden Unsicherheit vor allem bei den Edelmetallen. Neben Gold konnte auch Silber zeitweise erneut zulegen und markierte in der Spitze mit 34.74 Dollar je Feinunze ein neues 31-Jahres-Hoch. Auch der Goldpreis erreichte mit 1.434 Dollar je Feinunze ein neues Rekordhoch.
ÖLPREIS BELASTET FLUGGESELLSCHAFTEN: Die wegen der Unruhen in der arabischen Welt steigenden Ölpreise schlagen sich ab Mitte Jahr auf den Gewinnen der Fluggesellschaften nieder. Die Branchenorganisation IATA rechnet mit einem Gewinneinbruch auf fast die Hälfte. Unter dem Strich dürfte den Airlines Ende 2011 noch 8,6 Mrd. Dollar (knapp 8 Mrd. Fr.) bleiben, prognostizierte die IATA. Im vergangenen Dezember hatte die Organisation die Gewinne für das laufende Jahr noch auf 9,1 Mrd. Dollar geschätzt. 2010 flogen die Mitglieder der Organisation nach IATA-Angaben noch 16 Mrd. Dollar Gewinn ein.

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