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Bern (awp/sda) - Dienstag, 8.März 2011
ERNEUT WENIGER ARBEITSLOSE: Die Arbeitslosenquote der Schweiz ist im Februar im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent zurückgegangen. Landesweit wurden 143'325 arbeitslose Personen registriert, 17,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Laut Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) widerspiegelt dies die starke konjunkturelle Erholung. Praktisch alle Branchen hätten zulegen können, insbesondere die Baubranche. Im kantonalen Vergleich verzeichnet der Kanton Genf mit einer Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent die meisten gemeldeten Arbeitslosen. Am wenigsten von Arbeitslosigkeit betroffen ist der Kanton Obwalden mit einer Quote von 1,2 Prozent. Sehr gut entwickelte sich die Lage für junge Arbeitnehmer. Die Quote verringerte sich schweizweit um 0,3 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent.
REGIONALE IMMOBILIENBLASEN: In der Schweiz geht die Schere zwischen Immobilienpreisen und Einkommen gemäss einer Studie der Grossbank Credit Suisse immer mehr auf. In mehreren Regionen würden bei einem Zinsanstieg weniger gut verdienende Haushalte in Zahlungsnot geraten, heisst es in der Studie. Am gefährlichsten sei die Lage in den Kantonen Genf, Waadt, Zug und Tessin.
AFG HAT ENDLICH EINEN NEUEN CHEF: Der neue Chef der Thurgauer Industriegruppe AFG Arbonia Forster heisst Daniel Frutig. Der 49-Jährige übernimmt das Amt des Mitte Jahr abtretenden Patrons Edgar Oehler. Dieser bleibt Verwaltungsratspräsident und Grossaktionär des Unternehmens. Oehlers Differenzen mit dem Verwaltungsrat bezüglich zu Unrecht bezogener Abgeltungen und Zuwendungen seien mit einer Zahlung von 1,8 Mio. Fr. ausgeräumt, hiess es. Das vergangene Jahr hat der AFG-Konzern mit einem Gewinn von 14,2 Mio Fr. abgeschlossen, nachdem 2009 noch ein Verlust resultiert hatte. Der Umsatz belief sich auf 1,41 Mrd. Franken.
MEHR GEWINN DANK EFFIZIENZSTEIGERUNG: Das Industrieunternehmen Schulthess hat im vergangenen Jahr einen Konzerngewinn von 18 Mio. Fr. erzielt. Der Umsatz ist dagegen um 11,1 Prozent auf 301,8 Mio. Fr. gesunken. Den gestiegenen Gewinn erklärte die Schulthess Gruppe mit den Massnahmen zur Effizienzsteigerung, den Umsatzrückgang mit der umfassenden Restrukturierung sowie dem schwierigen Marktumfeld. Insbesondere die Schliessung des risikoreichen Anlagebaugeschäfts in der Sparte Kältetechnik und die geringere Nachfrage nach Wärmetechnikprodukten hätten auf den Umsatz gedrückt.
RÜCKKEHR IN DIE GEWINNZONE: Die Modekette Charles Vögele hat im vergangenen Jahr einen Konzerngewinn von 18 Mio. Fr. erzielt. Die 2009 eingeleiteten Modernisierungsmassnahmen hätten sich ausbezahlt, meldete das Unternehmen. Charles Vögele schloss seine Altkleiderlager und 54 unrentable Filialen. Ausserdem wurden gut 400 Stellen abgebaut. Für 2011 rechnet der Konzern mit einem moderaten Wachstum von Umsatz und Gewinn. Die Anleger reagierten erfreut. An der Schweizer Börse lag die Charles Vögele Aktie zeitweise mit 10 Prozent im Plus.
GROSSES INTERESSE AN BÜNDNER GROSSSÄGEREI: Gegen 30 Kaufinteressenten haben sich vor Ort ein Bild von der bankrotten Grosssägerei Mayr-Melnhof im Bündner Rheintal gemacht. Ein Kaufangebot ging bei der Konkursverwaltung nach der grössten Firmenpleite im Kanton Graubünden bisher aber noch nicht ein. Offerten werden bis Anfang April erwartet. Um wen es sich bei den Kaufinteressenten handelt, gab das Konkursamt nicht bekannt. Unsicher ist, ob der Sägereibetrieb in Domat/Ems weitergeführt wird oder die Anlagen abmontiert und an einem anderen Ort aufgebaut werden. Die Sägerei war Mitte Dezember nach dreieinhalb Jahren in Betrieb Konkurs gegangen, nachdem das Bündner Parlament einen Kantonsbeitrag von 6,75 Mio. Fr. abgelehnt hatte.
AMBITIONIERTE WACHSTUMSPLÄNE VON ALPIQ: Der Stromkonzern Alpiq will seine eigene Stromproduktion bis 2020 europaweit verdoppeln. Die Investitionen in den dafür nötigen Kraftwerksausbau liegen bei 10 Mrd. Franken. Im vergangenen Geschäftsjahr lag die Gesamtleistung der Alpiq-Kraftwerke bei 18'881 Gigawattstunden. Davon kamen 34 Prozent von Wasserkraftwerken, 33 Prozent von Gas- und Kohlekraftwerken und 32 Prozent von Atomkraftwerken. Kleinwasserkraftwerke, Wind- und Solaranlagen trugen 1,5 Prozent zur Stromproduktion von Alpiq bei.
ZURÜCKHALTUNG BEI DEN ARBEITGEBERN: Fast 90 Prozent der vom Stellenvermittler Manpower befragten Arbeitgeber rechnen damit, dass die Zahl ihrer Arbeitsstellen stabil bleibt. Nur gerade sechs Prozent der 753 Befragten gehen davon aus, im zweiten Quartal 2011 zusätzliche Leute einzustellen. Drei Prozent erwarten gar einen Rückgang ihrer Belegschaft. Für die Zurückhaltung sei hauptsächlich der starke Franken verantwortlich, der die Exporte hemme, hiess es.
DEUTSCHE MACHEN WENIGER FERIEN IN DER SCHWEIZ: Die Logiernächte in der Schweizer Hotellerie sind im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent auf 2,9 Mio. gestiegen. Das Wachstum verdanken die Hotels den Gästen aus dem Inland, aus Asien und Amerika. Europäische Gäste übernachteten dagegen weniger in Schweizer Hotels - ihr Minus, hingegen ging um 0,7 Prozent oder 9100 zurück. Die grösste absolute Abnahme generierten mit Minus 5000 Logiernächten die Deutschen.
SATTER GEWINNSPRUNG: Der Finanzdienstleister VZ Holding erzielte im vergangenen Jahr einen Reingewinn von 49,3 Mio. Franken, was einem Plus von 34,4 Prozent entspricht. Das Gewinnwachstum erklärt sich dadurch, dass die Betriebserträge doppelt so stark zunahmen wie die Kosten. Gesteigert werden konnte auch die Anzahl Beratungsprojekte für Privatkunden. Der Netto-Zufluss von neuen Kundengelder betrug 1,2 Mrd. Franken. Total verwaltet die Gruppe Vermögen in der Höhe von 7,8 Mrd. Franken.
AUDI PROFITIERT VON WELTWEITEM AUTOBOOM: Der Deutsche Autobauer Audi hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 2,63 Mrd. Euro erzielt, beinahe doppelt so viel wie im Krisenjahr 2009. Das Unternehmen trug damit massgeblich zum Rekordergebnis des Mutterkonzerns VW bei. Audi hatte im vergangenen Jahr einen Absatzrekord eingefahren und weltweit 1,09 Mio. Autos verkauft, 15 Prozent mehr als 2009. In diesem Jahr will der Autobauer mehr als 1,2 Mio. Fahrzeuge verkaufen und so eine neue Bestmarke setzen.

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