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Bern (awp/sda) - Montag, 14. März
VERSICHERUNGEN UNTER DRUCK: Das verheerende Erdbeben und der Tsunami haben in Japan laut Experten wirtschaftliche Schäden in der Höhe von 180 Mrd. Dollar angerichtet. Die Versicherungsunternehmen müssen mit hohen Kosten rechnen. In der Schweiz dürfte es den Rückversicherer Swiss Re am stärksten treffen. Es werde "einige Zeit" brauchen, bis der Konzern die Schadenssumme bekannt geben kann. Die Anleger sind verunsichert und verkauften ihre Swiss Re Aktien. Das Wertpapier lag am Montag zwischenzeitlich Prozent 5,8 Prozent im Minus, erholte sich leicht und schloss schliesslich 4,5 Prozent tiefer als am Freitag.
SCHWEIZER IN JAPAN WOHLAUF: Den Mitarbeitern von Schweizer Unternehmen in Japan geht es nach dem Erdbeben gut. Der Pharmakonzern Roche hat keine Kenntnis davon, dass Angestellte zu Schaden gekommen sind. Auch unter den 300 Mitarbeitern des Genfer Warenprüfungskonzerns SGS gibt es keine Opfer. Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé teilte ebenfalls mit, das sein Personal in Japan ausser Gefahr sei.
ERDBEBEN LÄSST ÖLPREISE SINKEN: Die Ölpreise sind angesichts der Umweltkatastrophe in Japan gefallen. Experten erwarten, dass Japan als drittgrösster Ölverbraucher der Welt vorübergehend deutlich weniger Rohöl braucht. Grund dafür ist die Zwangspause vieler japanischer Unternehmen, weil deren Produktionsstätten zerstört und wichtige Lieferwege blockiert sind. Das dürfte die Ölpreise weiter unter Druck setzen. Im Mittagshandel kostete ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent 112,68 Dollar und damit 1,17 Dollar weniger als am Freitag.
PORTUGAL LEHNT FINANZHILFEN AB: Das hoch verschuldete Portugal will nicht unter den Euro-Rettungsschirm. In Brüssel betonte Portugals Finanzminister Fernando Teixeira, dass sein Land benötigtes Geld weiter an den Märkten beschaffen will. Im Euro-Raum gibt es seit längerem Druck auf das ärmste Land in Westeuropa. Portugal müsse die Finanzhilfen annehmen, sonst könnte die Schuldenkrise auch Spanien ernsthaft in Bedrängnis bringen.
GROSSEINKAUF VON WARREN BUFFETT: Der US-Grossinvestor Warren Buffett kauft den US-Chemikalien-Spezialisten Lubrizol für 9 Mrd. Dollar. Buffetts Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway teilte mit, die Einigung sehe einen Kaufpreis von 135 Dollar je Lubrizol-Aktie vor. Dies ist ein Aufschlag von rund 28 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag. Das Unternehmen übernimmt mit der Einigung Lubrizol-Schulden in Höhe von rund 700 Mio. Dollar. Die Übernahme ist eine der grössten in der Geschichte von Berkshire Hathaway.
STARKES ERGEBNIS VON SÜD-CHEMIE: Der Süd-Chemie-Konzern hat im vergangenen Jahr einen Umsatz- und Gewinnzuwachs erreicht. Der Umsatz stieg von knapp 1,1 Mrd. auf 1,2 Mrd. Euro zu. Den Grossteil davon erzielte das Unternehmen im Ausland. Der Gewinn des Münchner Unternehmens verdoppelte sich nahezu auf 81,1 Mio. Euro. Vor einem Monat war bekannt geworden, dass der Basler Spezialchemiekonzern Clariant Süd-Chemie übernehmen will, sofern die Wettbewerbsbehörden zustimmen. Der Kauf kostet Clariant insgesamt 2,5 Mrd. Franken.
ÜBERWINDUNG DER KRISE: Der Drehmaschinen-Hersteller Tornos hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 18,1 Mio. Fr. erzielt. 2009 betrug das Minus gar 30,0 Mio. Franken. Trotz der roten Zahlen zeigt sich Tornos mit dem Ergebnis zufrieden. Das Unternehmen habe mehr als doppelt so viele Aufträge erhalten und auch der Umsatz stieg deutlich auf 160,1 Mio. Fr. an. Damit sei die dreijährige Krise überwunden.

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