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TAGESÜBERBLICK WIRTSCHAFT

Bern (awp/sda) - Dienstag, 5. April
SCHWEIZ VON INTERNETKRIMINALITÄT VERSCHONT: Die Schweiz ist bezüglich der weltweiten Internetkriminalität sicherer geworden. Gemäss eines Berichts der US-Sicherheitssoftwarefirma Symantec fiel die Schweiz bei den Aktivitäten "Viren und Spam" vom 35. auf den 43. Platz zurück. Weltweit hat die Internetkriminalität aber erneut zugenommen. Die Zahl der neuen individuellen Schädlinge lag 2010 bei 286 Millionen. Spitzenreiter sind wie schon im Vorjahr die USA und China. Immer häufiger haben Verbrecher Internetplattformen wie Facebook oder auch die modernen Handys im Visier.
SCHLECHTER FEBRUAR FÜR SCHWEIZER HOTELS: Die Schweizer Hoteliers haben im Februar einen Rückgang bei den Logiernächten um 7,7 Prozent auf rund 3 Mio. verzeichnet. Besonders gelitten haben laut Bundesamt für Statistik die Regionen Berner Oberland, Graubünden und Wallis. Sowohl Schweizer als auch ausländische Gäste fehlten. Grund dafür sind die geringen Schneemengen und der starke Schweizer Franken.
ONLINE-LEBENSMITTELHANDEL DER MIGROS ZIEHT AN: Der Online-Lebensmittelhändler der Migros, LeShop.ch, hat in den ersten drei Monaten 2011 den Umsatz um 9 Prozent auf 41,5 Mio. Fr. gesteigert. Die Zahl der Neukunden nahm um 10 Prozent auf 11'400 zu. Der Onlinehandel mit Lebensmitteln profitiert laut der Migros vom Boom des mobilen Internets. Ein Jahr nach der Einführung der iPhone-App sorgten die monatlich mehr als 5'000 Mobilbestellungen für einen Umsatzanteil von rund 8 Prozent.
WIRTSCHAFTSBOOM BEI DEN INDUSTRIENATIONEN: Die Wirtschaft der wichtigen Industrienationen (G7) wächst stärker als erwartet. So schätzt die OECD, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2011 um 3,7 Prozent gewachsen ist. Kanada erreichte gar ein Wachstum von 5,2 Prozent. Die USA und Frankreich dürften im zweiten Quartal auftrumpfen. Für Japan wagt die OECD derzeit keine genaue Prognose. In den ersten beiden Quartalen 2011 dürfte die Wirtschaft aber leicht schrumpfen bevor sie sich im dritten Quartal wieder erholen könnte.
AKTIEN DES JAPANISCHEN UNGLÜCKS-AKWs AUF REKORDTIEF: Die Aktien des japanischen Kraftwerksbetreibers Tepco sind am Dienstag auf ein neues Rekordniveau gesunken. Der Kurs brach um 12 Prozent ein und lag mit 391 Yen (4,2 Franken) pro Aktie vorübergehend unter dem bisher niedrigsten Wert der Firmengeschichte im Dezember 1951. Anleger erwarten, dass enorme Summen an Kompensationszahlungen auf das Unternehmen zukommen.
VERTRAUEN IN PORTUGAL SCHWINDET: Auch die Ratingagentur Moody's hat die portugiesische Bonität herabgestuft. Sie senkte die Bewertung der Bonität am Dienstag um eine Note von A3 auf BAA1. Portugal steht zudem unter Beobachtung, eine weitere Herabstufung ist deshalb nicht auszuschliessen. Die Ratingagenturen S&P und Fitch hatten die Bonität Portugals schon früher gesenkt. Bei ihnen liegt das Rating nur eine Note über dem sogenannten "Ramsch-Status".
MEHR RECHTE FÜR AKTIONÄRE IN DER EU: Die EU will Aktionäre künftig an der Generalversammlung ihrer Unternehmen über die Manager-Boni abstimmen lassen. Die EU-Kommission stellte diese neue Regel zur Vergütungspolitik am Dienstag zur Diskussion. In ihrem Bericht regt die Kommission zudem an, die Firmen zu einem bestimmten Frauenanteil auf der Führungsebene zu zwingen.

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