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Bern (awp/sda) - Freitag, 8. April
ARBEITSLOSIGKEIT IN DER SCHWEIZ NIMMT WEITER AB: Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im März auf 3,4 Prozent gesunken, 0,2 Prozentpunkte tiefer als im Februar. Für den Rückgang verantwortlich sind zum einen saisonale Effekte, zum anderen aber auch die positive Konjunkturentwicklung in der Schweiz. Eine weitere Rolle könnte laut Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) das neue Arbeitslosenversicherungsgesetz gespielt haben. Die verkürzte Bezugsdauer von Taggeldern dürfte den Druck auf die Arbeitslosen, noch bis Ende März einen Job zu finden, erhöht haben.
REKORDERGEBNIS DER MOBILIAR: Die Versicherungsgruppe Mobiliar hat ihren Gewinn im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent auf 408,6 Mio. Fr. gesteigert. Dazu beigetragen haben der Anstieg der Prämieneinnahmen auf über 3 Mrd. Fr. und weniger Schadenfälle 2010. Im Gegensatz zum Ausland sei die Schweiz von aussergewöhnlichen Naturereignissen verschont geblieben, hiess es. Im Anlagegeschäft wurde ein Gewinn von 310 Mio. Fr. erzielt, was gegenüber 2009 einem Rückgang von 15,7 Prozent entspricht. Angesichts des unsicheren Marktumfelds bezeichnete die Mobiliar das Ergebnis als zufriedenstellend.
GRÜNES LICHT FÜR ALCON-ÜBERNAHME DURCH NOVARTIS: Die Aktionäre des Basler Pharmaunternehmens Novartis haben der Übernahme des US-Augenheilmittelkonzerns Alcon zugestimmt. Der Fusionsvertrag wurde an einer ausserordentlichen Generalversammlung mit einem Mehr von 99,4 Prozent gutgeheissen. Die Alcon-Aktionäre hatten der Transaktion bereits am Donnerstag zugestimmt. Der Zusammenschluss, der daraufhin abgeschlossen werden konnte, kostet Novartis 51,6 Mrd. Dollar. Es ist damit die teuerste Übernahme in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte.
CLIENTIS AUF ERHOLUNGSKURS: Die 22 Regionalbanken der Clientis Gruppe haben 2010 einen Reingewinn von 57,5 Mio. Fr. erzielt, 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach zwei schwierigen Jahren geht es mit Clientis damit wieder leicht bergauf. Der Gesamtertrag ist dagegen auf 257,1 Mio. Fr. gesunken. Gründe dafür sind der starke Franken und Einbussen beim Wertschriftenhandel. Im Zinsgeschäft, das wichtigste Geschäft der Clientis, hat die Bankengruppe ein Wachstum verzeichnet. Das Volumen der Immobilienkredite nahm gar um 4,8 Prozent auf 12,9 Mrd. Fr. zu.
EDIPRESSE BAUT SCHULDEN AB: Der Westschweizer Medienkonzern Edipresse hat im letzten Jahr einen Verlust von 6,2 Mio. Fr. ausgewiesen. Im Vorjahr resultierte noch ein Verlust von 29,6 Mio. Franken. Werden die an die Zürcher Tamedia verkauften Aktivitäten mitberücksichtigt, erzielte Edipresse einen Gewinn von 30,6 Mio. Franken (Vorjahr: -32,3 Mio. Franken). Die Schulden von 166 Mio. Fr. hätten vollständig abgebaut werden können, hiess es. Edipresse konzentriert sich neu auf Magazine in Osteuropa, Asien und in der Schweiz sowie auf Immobilien.
ZAHLREICHE FIRMENPLEITEN ZU BEGINN DES NEUEN JAHRES: Die Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich nach wie vor auf die Unternehmen aus. Im ersten Quartal 2011 sind in der Schweiz 1586 Firmen in Konkurs gegangen. Das ist ein Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Gleichzeitig nehmen die Gründungen von Firmen weiterhin stark zu: Im ersten Quartal wurden bereits 10'209 Unternehmen ins Handelsregister eingetragen, das sind 8 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.
EURO-HILFE FÜR PORTUGAL IM MAI: Das Euro-Hilfsprogramm für Portugal soll bis Mitte Mai stehen. Es finden nun Verhandlungen über die Bedingungen statt. Die Finanzminister der Euro-Gruppe begrüssten es, dass Portugal Geld aus dem Rettungsschirm beantragt hat. Ziel sei es, dass das Programm im Juni mit der neuen portugiesischen Regierung umgesetzt werden kann. Die Wahlen in Portugal finden am 5. Juni statt.
GROSSE NACHFRAGE NACH SILBER: Der Silberpreis ist am Freitag erstmals seit 31 Jahren wieder über die Marke von 40 Dollar gestiegen. An der Rohstoffbörse in London wurden in der Spitze 40,13 Dollar für eine Feinunze (rund 31 Gramm) des Edelmetalls gezahlt. Damit kostet Silber so viel wie seit 1980 nicht mehr. Als Grund nennen Experten vor allem die hohe Unsicherheit bei den Anlegern. Allen voran die Unruhen in der arabischen Welt, aber auch die wieder aufgeflammte Schuldenkrise in Europa trieben die Investoren in so genannte "sichere Häfen" wie Silber, aber auch Gold.

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