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Bern (awp/sda) - Montag, 11. April 2011
SCHWEDISCHE NIBE WILL SCHULTHESS ÜBERNEHMEN: Die schwedische Nibe-Gruppe will den Waschmaschinen- und Wärmepumpenhersteller Schulthess übernehmen. Nibe bietet für das Zürcher Oberländer Unternehmen 638 Mio. Franken. Mit der Übernahme soll der grösste Wärmepumpenproduzent in Europa entstehen. Schulthess beschäftigt weltweit rund 1000 Mitarbeitende. Diese sollen ihre Stelle behalten. Schulthess hat eben erst ein schwieriges Jahr hinter sich gebracht: Umsatz und Gewinn sind 2010 deutlich eingebrochen.
MEYER BURGER WILL WEITER WACHSEN: Der Solarindustrie-Zulieferer Meyer Burger will den deutschen Solar-Maschinenbauer Roth & Rau übernehmen. Der Kaufpreis liegt bei knapp 468 Mio. Franken. Mit der Übernahme sollen die Kosten für die Herstellung von Solarzellen gesenkt werden. Anleger goutierten diese Pläne am Montag zunächst nicht. Der Aktienkurs von Meyer Burger fiel kurz nach Börsenstart 4,6 Prozent ins Minus. Der Titel konnte sich bis Börsenschluss aber wieder erholen.
SWISS SPÜRT NORDAFRIKA- UND JAPANKRISE: Die Fluggesellschaft Swiss hat im ersten Quartal eine schlechtere Flugzeugauslastung verzeichnet als im Vorjahr. Der so genannte Sitzladefaktor lag im Schnitt bei 76,4 Prozent. 2010 waren es noch 78,3 Prozent gewesen. Auch der Frachtladefaktor fiel in den ersten drei Monaten tiefer aus. Laut Swiss haben sich die Unruhen in Nordafrika und die ungewisse Situation in Japan negativ auf die Zahlen ausgewirkt.
BURKHALTER MIT GROSSEM WACHSTUM: Die Elektrotechnik-Gruppe Burkhalter hat im letzten Jahr 19,1 Mio. Fr. verdient, 17,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 15,3 Prozent auf 453,8 Mio. Franken. Das Wachstum ist vor allem auf drei Übernahmen in den Kantonen St. Gallen, Luzern und Zürich zurückzuführen. Weitere Akquisitionen sind laut dem Unternehmen geplant.
SCHWEIZER BANKEN SUCHEN PERSONAL: Die Zahl der offenen Stellen im Finanzsektor hat sich im vergangenen Jahr markant erhöht. Gemäss dem Finanzportal "finews.ch" suchen Schweizer Banken, Versicherungen und weitere Finanzfirmen 23 Prozent mehr Personal als noch vor einem Jahr. Ende März waren im Internet 4312 entsprechende Jobs ausgeschrieben. Es zeige sich auch, dass es in der Finanzbranche nicht so einfach ist, gutes Personal zu finden. Bei den grösseren Arbeitgebern sei eine Stelle oft während Monate ausgeschrieben. Daraus lasse sich schliessen, dass viele Arbeitnehmer zunehmend wählerisch seien.
ÜBERNAHME-KRIMI UM WALLSTREET: Die Muttergesellschaft der New Yorker Börse NYSE hat das Übernahmeangebot ihrer Rivalen Nasdaq und Intercontinental Exchange abgelehnt. NYSE Euronext will an der geplanten Fusion mit der Deutschen Börse festhalten. Die US-Technologiebörse Nasdaq lässt sich davon aber nicht abwimmeln und übt Kritik: Ihr Kaufangebot sei deutlich attraktiver als dasjenige der Deutschen Börse. Der NYSE-Verwaltungsrat beraube seine Aktionäre der Vorteile des Angebots und missachte die Grundsätze guter Unternehmensführung, hiess es am Montag.

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