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Bern (awp/sda) - Donnerstag, 14. April
GLENCORE KURZ VOR BÖRSENGANG: Der Rohstoffhändler Glencore geht am 14. Mai an die Börse. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Baar ZG auf seiner Internetseite mit. Glencore will 15 bis 20 Prozent seines Kapitals an den Börsen in London und Hongkong platzieren und so 12 Mrd. Dollar generieren. Total käme der Rohstoffgigant so auf einen Unternehmenswert von 60 Mrd. Dollar. Glencore wurde 1974 vom legendären Rohstoffhändler Marc Rich gegründet. Das Unternehmen hat auf der ganzen Welt Minen, Raffinerien, Eisenhütten und Weizensilos. Der Börsengang wird zu einem der grössten der europäischen Wirtschaftsgeschichte.
JULIUS BÄR WENDET IN DEUTSCHLAND VERFAHREN AB: Die Bank Julius Bär hat mit einer Zahlung von 50 Mio. Euro ein mögliches Verfahren in Deutschland abgewendet. Damit werden die gegen Julius Bär geführten Ermittlungen wegen unversteuerter deutscher Vermögen eingestellt. Anlass der Ermittlungen bildeten Selbstanzeigen deutscher Kunden und von den Behörden gekaufte sowie von diesen erhobene Daten. Immer noch offen sind Abklärungen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Fall von Steuerhinterziehung von Kunden der Credit Suisse. Ob die von Julius Bär getroffene Übereinkunft auch für die Grossbank ein möglicher Schritt zur Vermeidung eines Verfahrens sei, wollte ein CS-Sprecher nicht kommentieren.
ROCHE MIT WENIGER UMSATZ IM ERSTEN QUARTAL: Der Pharmakonzern Roche hat in den ersten drei Monaten 2011 einen Umsatzrückgang von 9 Prozent auf 11,1 Mrd. Fr. hinnehmen müssen. Ohne den erwarteten Absatzrückgang beim Grippemittel Tamiflu wäre der Umsatz nur um 7 Prozent gesunken. Hauptverantwortlich für das Umsatzminus sei der starke Franken, hiess es. Das Unternehmen zeigte sich aber überzeugt, die für das Gesamtjahr gesteckten Ziele zu erreichen.
FUSION BELASTET ERGEBNIS VON BNP PARIBAS (SUISSE): Die Bank BNP Paribas (Suisse) hat 2010 einen Nettogewinn vor Steuern von 365 Mio. Fr. erzielt, was gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 12 Prozent darstellt. Grund sind laut der Bank Umstrukturierungskosten, die wegen der Fusion mit der Fortis Banque (Suisse) angefallen sind. BNP Paribas (Suisse) verwaltete per Ende Dezember Vermögen in der Höhe von 41 Mrd. Franken. Vor der Fusion war die Bank noch von 47 Mrd. Fr. ausgegangen. Ein Sprecher der Bank führte aus, dass insbesondere die Wechselkurse die Vermögen geschmälert hätten. Ausserdem hätten Kunden im Fusionsjahr 2,6 Mrd. Fr. von ihren Konti abgezogen.
HÜGLI DANK VERKAUF VON PRODUKTLINIE MIT SATTEM GEWINN: Der Nahrungsmittelhersteller Hügli hat den Gewinn 2010 um 18,1 Prozent auf 27,4 Mio. Fr. gesteigert. Dazu beigetragen hat der Verkauf des Geschäfts mit Schokolade-Couverturen. Der Konzernumsatz sank dagegen um 4,7 Prozent auf 372,2 Mio. Franken. Das erste Quartal 2011 sei erwartungsgemäss schwach ausgefallen mit einem Umsatzrückgang von 2,6 Prozent. Insgesamt zeigt sich das Unternehmen für die Zukunft aber zuversichtlich.
SULZER WEITER AUF ERHOLUNGSKURS: Der Winterthurer Industriekonzern Sulzer vermeldet für das erste Quartal 2011 eine Zunahme beim Bestellungseingang von 12,4 Prozent auf 917,8 Mio. Franken. Bereinigt um Währungseffekte sowie Übernahmen und Devestitionen betrug das Wachstum 15,5 Prozent. Sulzer profitiere von der anhaltenden Erholung in der Auto- und Luftfahrtbranche sowie einigen Grossprojekten. Für das Gesamtjahr erwartet Sulzer ein Wachstum von rund 10 Prozent, wobei Währungseffekte, Übernahmen und Spartenverkäufe nicht eingerechnet sind.
RICOLA LEIDET UNTER FRANKENSTÄRKE: Die Bonbon-Herstellerin Ricola hat wie andere Exportfirmen die Auswirkungen des starken Schweizer Frankens zu spüren bekommen. Der Umsatz 2010 sank gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf 300,8 Mio. Franken. Geschäftsleiter Adrian Kohler sprach dennoch von einem "erfolgreichen Jahr". Gewinnzahlen gab das Familienunternehmen nicht bekannt.

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