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Bern (awp/sda) - Montag, 18. April
WEKO PRÜFT GLASFASERVERTRÄGE: Bis zum Sommer möchte die Wettbewerbskommission (WEKO) ihre Vorabklärungen zu den geplanten Glasfasernetzen in den grössten Schweizer Städten abschliessen. Die Swisscom will in den Städten Zürich, Basel, Bern, Luzern, St. Gallen und Genf mit den jeweiligen städtischen Elektrizitätswerken ein Glasfasernetz bauen. Die Vertragspartner legten ihre Verträge der WEKO vor, was nun zu insgesamt elf Verfahren geführt hat. Weitere Schwerpunkte der WEKO in diesem Jahr werden die Parallelimporte und der Internet-Handel bilden. Ein Dauerbrenner sind zudem die Submissionsabsprachen in der Bauwirtschaft - wenn Bauunternehmen sich absprechen und so die Konkurrenz ausschalten.
J&J AN SYNTHES INTERESSIERT: Der schweizerisch-amerikanische Medizinaltechnik-Konzern Synthes könnte bald ganz in US-Hände fallen. Der Spezialist für Orthopädie-Technologie hat Berichte bestätigt, dass er mit dem dem US-Pharmagiganten Johnson & Johnson über ein Zusammengehen spreche. Ohne den Firmenpatron Hansjörg Wyss, der 47,8 Prozent von Synthes kontrolliert, ist eine Fusion aber nicht machbar. Johnson & Johnson hat 2010 einem Umsatz von 61,6 Mrd. Dollar erzielt, während Synthes 3,7 Mrd. Dollar einfuhr. Synthes gilt aber als Erfolgsgeschichte: Das Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen und bei Investoren sehr beliebt.
MEHR PASSAGIERE IN GENF: Der Flughafen Genf ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Die Passagierzahlen von Januar bis März stiegen gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 7,3 Prozent auf 3,5 Millionen und die Zahl der Flugbewegungen um 7,2 Prozent auf 49'518. Im gesamten letzten Jahr wurden 11,9 Mio. Passagiere befördert, 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Dadurch stieg auch der Umsatz um 9,3 Prozent auf 322,7 Mio. Franken. Der Gewinn betrug 49,0 Mio. Franken (+23,4 Prozent).
KEIN STEIGFLUG BEIM SWISS-GEWINN: Die Fluggesellschaft Swiss rechnet im laufenden Jahr mit einem stagnierenden Gewinn. Dies sei nach dem guten Jahr 2010 keine Resignation, sondern eine realistische Erwartung, sagte Swiss-Chef Harry Hohmeister der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Im vergangenen Jahr konnte die Lufthansa-Tochter ihren operativen Gewinn auf 298 Mio. Euro verdreifachen. 2011 stehe jedoch unter anderen Vorzeichen: "Nüchtern betrachtet, werden in diesem Jahr Preiserhöhungen kaum möglich sein", sagte Hohmeister.
FINANZCHEFS ZUVERSICHTLICH: Die Finanzchefs von Schweizer Firmen sind trotz höherer Rohstoffpreise sehr zuversichtlich. In einer Umfrage des Beratungs- und Revisionsunternehmens Deloitte beurteilten 81 Prozent der CFOs die Konjunkturaussichten der Schweiz positiv. Das ist der höchste Stand, seit die quartalsweise durchgeführte Umfrage im Sommer 2009 gestartet worden ist. Verhaltener zeigten sich die 88 an der Umfrage teilnehmenden Finanzchefs bei den finanziellen Aussichten ihres Unternehmens. Mit besseren Margen rechnet zudem kaum noch jemand.
KABA IM VISIER DER US-JUSTIZ: Gegen mehrere US-Tochtergesellschaften des Schliesstechnikkonzerns Kaba ist von amerikanischen Anwälten eine Sammelklage eingereicht worden. Diese stehe im Zusammenhang mit den in den USA produzierten Drucktastenschlössern, bestätigte Kaba. Bestimmte Modelle dieser Schlösser könnten mit so genannten NIB-Magneten umgangen werden. Kaba stelle sich vehement gegen die Klage. Der Schliesstechnikkonzern hält an seinen bisherigen Einschätzungen zum Geschäftsverlauf 2010/2011 fest.
BONITÄT DER USA GEFÄHRDET: Die mit einer Rekordverschuldung kämpfenden USA müssen mit einer Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) rechnen. Diese senkte den Ausblick von stabil auf negativ, womit eine Rücknahme der Bestnote "AAA" droht. An den Märkten sorgte die Entscheidung von S&P für viel Wirbel. Der Frankenkurs zog im Vergleich zum Dollar merklich an, während der Goldpreis auf einen weiteren Rekordwert kletterte.
LGT VERZICHTET AUF ÜBERNAHME: Die Liechtensteiner LGT Group verzichtet auf den Kauf einer Privatbank in Deutschland. Das Institut des Fürstenhauses und die Deutsche Bank beendeten die seit Monaten laufenden Verhandlungen über die BHF-Bank abrupt. Die Aufsichtsbehörden hatten Bedenken. Die Deutsche Bank und die LGT Group seien zum Schluss gekommen, diese komplexe Transaktion nicht weiter zu verfolgen, teilten das Liechtensteiner Geldinstitut und die grösste Bank Deutschlands mit. Die Deutsche Bank will die BHF-Bank nun behalten und in den Konzern integrieren.

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