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Bern (awp/sda) - Mittwoch, 04. Mai
FASTWEB BELASTET SWISSCOM: Die italienische Tochter Fastweb bleibt ein Hemmschuh für die Swisscom. Der holprige Geschäftsgang bei der Mailänder Firma hat den Jahresauftakt des Telekomriesen getrübt. Der Reingewinn habe sich im ersten Quartal 2011 um gut ein Viertel auf 474 Mio. Fr. verbessert, teilte der grösste Schweizer Telekomkonzern mit. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) legte um 6,4 Prozent auf 1,126 Mrd. Fr. zu. Der Konzernumsatz schrumpfte indes um 3,1 Prozent auf 2,862 Mrd. Franken. Schuld sei das Privatkundengeschäft von Fastweb, erklärte Swisscom-Chef Carsten Schloter in einer Telefonkonferenz. Im Schweizer Geschäft hielt sich der Branchenprimus solide. Ohne Fastweb wäre der Umsatz um 0,8 Prozent auf 2,3 Mrd. Fr. gestiegen.
MARGEN VON HOLCIM UNTER DRUCK: Die steigenden Energie- und Rohstoffpreise sowie der starke Franken machen Holcim arg zu schaffen. Obwohl der Konzern im ersten Quartal mehr Zement, Zuschlagsstoffe und Beton verkaufen konnte, hat der Betriebsgewinn gelitten. Der so genannte betriebliche EBITDA (operativer Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen) sank im Startquartal 2011 um 17,1 Prozent auf 753 Mio. Franken. Der Reingewinn nach Minderheiten belief sich in den ersten drei Monaten lediglich auf 10 Mio. Franken. Im Vorjahreszeitraum hatte eine einmalige Steuerbelastung von 182 Mio. Fr. dem Zementkonzern einen Verlust von 68 Mio. Fr. eingebrockt. Der Umsatz ging leicht um 1,8 Prozent auf 4,657 Mrd. Fr. zurück.
ACTELION WILL SICH WEHREN: Das Baselbieter Biotechnologie-Unternehmen Actelion will sich gegen die drohende Strafzahlung von 577 Mio. Dollar an den japanischen Konkurrenten Asahi Kasei wehren. Die Geschworenen am US-Gericht kamen zum Schluss, dass Actelion Vertragsbruch begangen hatte. Zu den bereits bekannten Schadenersatzzahlungen in der Höhe von 547 Mio. Dollar wollen die Geschworenen drei leitenden Mitarbeitern des Actelion-Konzerns zusätzlich eine Strafe von 30 Mio. Dollar auferlegen. Ein Actelion-Sprecher betonte, dass Actelion auf jeden Fall gegen das Urteil Berufung einlegen werde. Trotz der geforderten Strafzahlung zeigen sich die Anleger erleichtert.
GLENCORE WILL MILLIONEN ERLÖSEN: Der Rohstoffhändler Glencore ist auf Kurs für den wohl grössten Börsengang, den London je erlebt hat. Investoren werden die Aktien für 480 und 580 Pence je Stück erwerben können, wie Glencore bekannt gab. Damit wird der Konzern auf Einnahmen von umgerechnet rund 10 Mrd. Dollar kommen. Der weltgrösste Rohstoffhändler aus Baar ZG wird damit im Schnitt mit 61 Mrd. Dollar bewertet. Das Debüt in London ist für den 19. Mai geplant. Ab dem 25. Mai können die Papiere auch in Hongkong gehandelt werden. Das Unternehmen will 15 bis 20 Prozent seiner Anteile über die Börse verkaufen.
KÖNG NEUER POSTFINANCE-CHEF: Die Post setzt an der Spitze ihrer gewinnträchtigsten Tochter Postfinance auf einen Nachfolger aus dem eigenen Haus. Finanzchef Hansruedi Köng löst auf 1. Januar 2012 Jürg Bucher ab. Bucher führt dann bis zu seiner Pensionierung nur noch die Post als Konzernchef. Er wird voraussichtlich Mitte 2012 in Pension gehen. Köng arbeitet seit 2003 bei Postfinance. Er leitet die Tresorerie und ist damit für die Investition der Kundengelder im In- und Ausland zuständig. Seit 2007 ist Köng zusätzlich auch Finanzchef.
MEHR GEWINN BEI PANALPINA: Beim Logistik- und Transportkonzern Panalpina nimmt nach dem Handelsvolumen auch die Rentabilität wieder zu. Nach einer schwarzen Null in der Vorjahresperiode erzielten die Basler im ersten Quartal 2011 einen Gewinn von 34,9 Mio. Franken. Trotz der Frankenstärke habe Panalpina ihren Bruttogewinn in Luft- und Seefrach zweistellig gesteigert, teilte Panalpina mit. Insgesamt stieg der Bruttogewinn um 14 Prozent auf 373 Mio. Franken. Währungsbereinigt betrage das Plus 22 Prozent, hiess es. Weltweit nahm der Nettoumsatz aus Speditionsdienstleistungen um 4 Prozent auf 1,65 Mrd. Fr. zu.
GELD FÜR PORTUGAL: Portugal erhält als drittes Land Finanzspritzen von der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Das Rettungspaket soll 78 Mrd. Euro betragen. Die Finanzierungsdetails werden noch in dieser Woche bekanntgegeben. Der Hilfsrahmen für Portugal, Griechenland und Irland könnte sich somit auf 273 Mrd. Euro summieren. Das Rettungspaket in der Höhe von 110 Mrd. Euro für Griechenland wurde bereits im Mai 2010 geschnürt, dasjenige für Irland von gut 85 Mrd. Euro vergangenen November. Portugal muss seit Monaten an den Finanzmärkten so hohe Zinsen für neue Kredite bezahlen, dass dies auf Dauer nicht mehr tragbar ist. Deshalb hat das Land um Hilfe bei der EU-Kommission gebeten.

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