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Zürich (awp/sda) - Freitag, 13. Mai
WIRTSCHAFT IN EURO-LÄNDERN WÄCHST TROTZ KRISE: Trotz der Schuldenkrise legte das Bruttoinlandprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal in der Euro-Zone um 0,8 Prozent zu. In Deutschland verbesserte sich die Konjunktur überraschend um 1,5 Prozent und erreichte damit wieder das Niveau aus Zeiten vor der Krise Anfang 2008. In Frankreich kletterte die Wirtschaftskraft um 1,0 Prozent und damit ebenfalls stärker als erwartet. Italiens Wirtschaft blieb nur knapp über der Stagnation, während die Wirtschafts im Sorgenland Griechenland sich im Jahresvergleich in ihrer Leistung immerhin weniger stark abschwächte als befürchtet.
EX-AUTOSPARTE VON RIETER MIT GUTEM BÖRSENSTART: Die Aufspaltung des Winterthurer Rieter-Konzerns mit dem Namen Autoneum hat ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse erlebt. Die Aktie startete mit einem Kurs von 110,50 Fr. in den Handel und schloss bei 117,50 Franken. Analysten hatten den Wert der Autoneum-Aktie im Vorfeld des Börsengangs auf 93 bis 118 Fr. beziffert. Rieter selbst hatte als Buchwert 69,57 Fr. angegeben. Nach 27 Jahren unter einem Dach hatte Rieter vor zwei Monaten die Trennung von Textilmaschinen- und Autozuliefergeschäft angekündigt.
BÜNDNER GROSSSÄGEREI BEKOMMT HILFE AUS ÖSTERREICH: Die Pleite gegangene grösste Sägerei der Schweiz könnte doch noch am bisherigen Standort im bündnerischen Domat/Ems weitergeführt werden. Der österreichische Holzkonzern Egger aus St. Johann im Tirol zeigt grosses Interesse, das Sägewerk in Domat/Ems zu übernehmen, wie der Bündner Baudirektor Mario Cavigelli sagte. Die bisherigen österreichischen Besitzer Mayr-Melnhof hatten das Werk Mitte Dezember letzten Jahres in den Konkurs gehen lassen.
TAKEDA DEMENTIERT NYCOMED-ÜBERNAHMEGELÜSTE: Der japanische Pharmakonzern Takeda hat nach eigenen Angaben keine Vereinbarung zum Kauf des Zürcher Arzneimittelhersteller Nycomed getroffen. Am Donnerstag hatten verschiedene Agenturen gemeldet, Takeda biete mehr als eine Billionen Yen (11 Mrd. Franken) für das Zürcher Unternehmen, dass im Privatbesitz ist. Die Agentur Bloomberg sprach gar von 12,6 Mrd. Franken.
REGIERUNG MUSS FUKUSHIMA-BETREIBER HELFEN: Die japanische Regierung greift dem wegen milliardenschwerer Entschädigungsansprüche vom Ruin bedrohten Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima unter die Arme. Ein Fonds mit Anleihen über angeblich etwa 43 Mrd. Euro soll es dem Energiekonzern Tokyo Electric Power (Tepco) ermöglichen, Opfer der Atomkatastrophe zügig zu entschädigen.
TRANSOCEAN SCHICKT NEUES BOHRSCHIFF LOS: Der Erdölbohrkonzern Transocean verlegt nach der Katastrophe mit der "Deepwater Horizon" ein neues Tiefsee-Bohrschiff in den Golf von Mexiko. Die "Deepwater Champion" soll ab Dezember im Golf von Mexiko für den US-Ölkonzern ExxonMobil arbeiten. Die "Deepwater Champion" könne bis zu einer Tiefe von über 12'000 Metern bohren und sei ausgelegt auf eine maximale Wassertiefe von 3600 Metern. Kritiker halten die dabei auftretenden Druckverhältnisse für schwer kontrollierbar.
GRÜNES LICHT FÜR PARMALAT-ÜBERNAHME: Die italienische Börsenaufsicht hat grünes Licht für eine Übernahme des italienischen Molkereikonzerns Parmalat durch den französischen Konkurrenten Lactalis gegeben. Der grösste Käseproduzent der Welt will mit der Übernahme zum Weltmarktführer für Molkereiprodukte werden. Der französische Konzern besitzt bereits fast 30 Prozent an Parmalat und will 3,4 Mrd. Euro zahlen, um den italienischen Konkurrenten ganz zu schlucken.
GENERALI GELINGT GEWINNSPRUNG: Dem italienischen Versicherungskonzern Generali kommt sein nur geringes Engagement in Japan zugute. Generali gelang eine überraschend starke Steigerung des Gewinn um fast 17 Prozent auf 616 Mio. Euro. Auftrieb geben Generali vor allem die Geschäfte ausserhalb der Lebensversicherungen.
ING ZAHLT STAATSHILFEN ZURÜCK: Der niederländische Finanzkonzern ING hat am Freitag weitere zwei Mrd. Euro an Schulden getilgt. Obendrein überwies das in der Finanzkrise 2008 von der Regierung gestützte Unternehmen drei Mrd. Euro an das Finanzministerium. Im ersten Quartal 2011 war der um Sondereffekte bereinigte Gewinn der Banken- und Versicherungsgruppe um knapp 62 Prozent auf 1,49 Mrd. Euro gestiegen.
CRÉDIT AGRICOLE VERDOPPELT GEWINN: Dank eines starken heimischen Privatkundengeschäfts hat die französische Grossbank Crédit Agricole im ersten Quartal mehr verdient als erwartet. Der Nettogewinn verdoppelte sich auf eine Milliarde Euro. In ihrem internationalen Geschäft, auf dem vor allem die unrentable griechische Tochter Emporki lastete, konnte das Institut den Verlust verringern.
EZB-CHEF WARNT VOR NEUEN FINANZKRISEN: Die westlichen Staaten sind nach Ansicht des Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, auf eine neue Finanzkrise nicht ausreichend vorbereitet. Es sei notwendig, die Reformen zur Festigung des Bankensektors fortzusetzen, sagte er in Madrid. Der EZB-Chef warnte davor, angesichts der Erholung der Weltwirtschaft bei den Bemühungen um Reformen zurückzustecken.

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