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Bern (awp/sda) - Dienstag, 24. Mai 2011
ENTTÄUSCHENDES JAHR FÜR SONOVA: Der Produkterückruf, der starke Franken und die Affäre um Aktienverkäufe durch Spitzenmanager haben Sonova im vergangenen Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende März) schwer zugesetzt. Obwohl der Umsatz des Stäfner Unternehmens einen neuen Rekord von 1,6 Mrd. Fr. erreichte, fiel der Gewinn auf das tiefste Niveau seit fünf Jahren. Der Reingewinn lag bei 231,1 Mio. Franken. Den finanziellen Schaden, der durch die umstrittenen Aktienverkäufe entstand, schätzt Sonova auf rund 8,1 Mio. Franken.
GIORGIO BEHR ZAHLT EINE MILLION: Der Industrieinvestor Giorgio Behr leistet wegen Verletzungen des Börsengesetzes bei einer Beteiligung am Industriekonzern sia Abrasives 1 Mio. Fr. Genugtuung. Die eine Hälfte des Betrags fliesst an gemeinnützige Institutionen, die andere geht an die Bundeskasse. Im Gegenzug stellt das Eidgenössische Finanzdepartement ein Verfahren gegen ihn ein. Strafanzeige gegen Behr hatte die Finanzmarktaufsicht (FINMA) Mitte März eingereicht. Behr soll gemäss FINMA beim Versuch der Übernahme des Schleifmittel-Herstellers sia Abrasives mit Hilfe der Bank am Bellevue die Offenlegungspflicht schwer verletzt haben.
WOHNPARADIES URI: Wohnen in Uri ist finanziell so attraktiv wie nirgendwo anders in der Schweiz. Laut einer Studie der Credit Suisse bleibt in Uri nach Steuern, Abgaben und Wohnkosten am meisten vom Einkommen übrig. Auch in Glarus und Appenzell-Innerrhoden lebt es sich gut. Unter dem Strich am wenigsten bleibt im Kanton Genf. Aber auch weitere städtisch geprägte Kantone wie die beiden Basel, Waadt und Zürich liegen unter dem Schnitt. Gründe sind hohe Mieten und Immobilienpreise.
GLENCORE BEI BÖRSENSTART UNTER ERWARTUNGEN: Die Aktien des in Baar ZG ansässigen Rohstoffgiganten Glencore sind am Dienstag an der Börse in London unter dem offiziellen Ausgabepreis von 530 Pence gestartet. Im Vergleich zum Vortag lagen sie gegen 11 Uhr 2 Prozent im Plus bei bei 524 Pence (7,46 Franken). Am Montag waren die Papiere am Graumarkt bis auf 506 Pence gesunken. Am Mittwoch ist der Start des Börsenhandels in Hongkong geplant. Durch den Börsengang fliessen 7,9 Mrd. Dollar in die Kassen von Glencore und 2,1 Mrd. Dollar an die bisherigen Aktionäre.
SAMMELKLAGE GEGEN LOGITECH IN DEN USA: Der schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Hersteller Logitech sieht sich in den USA mit einer Sammelklage konfrontiert. Dem Unternehmen und einigen Managern wird vorgeworfen, gegen das US-Börsengesetz verstossen zu haben. Zu den Klägern gehören mehrere Logitech-Aktionäre. Insbesondere werde geltend gemacht, dass Logitech ihnen seit Ende 2010 Informationen zur finanziellen Lage des Unternehmens vorenthalten habe. Logitech hatte seine Aktionäre und auch die Analysten am 31. März mit einer Gewinnwarnung geschockt. Seither hat die Logitech-Aktie an der US-amerikanischen Börse über 30 und an der Schweizer Börse über 20 Prozent an Wert verloren.
ENDRESS+HAUSER MIT REKORDERGEBNIS: Die in der Mess- und Automatisierungstechnik tätige Endress+Hauser-Gruppe hat das Krisenjahr 2009 weit hinter sich gelassen. 2010 konnte das Unternehmen ein neues Rekordergebnis erzielen. Der Betriebsgewinn konnte um 123,2 Prozent auf 187,4 Mio. Euro und der Reingewinn um 114,6 Prozent auf 126,6 Mio. Euro gesteigert werden. Beim Umsatz vermeldete das Baselbieter Familienunternehmen eine Zunahme von 19,8 Prozent auf 1,31 Mrd. Euro.
FRANKE VERDOPPELT GEWINN IM JAHR 2010: Trotz eines stagnierenden Umsatzes hat Franke im vergangenen Jahr wieder deutlich mehr verdient. Unter dem Strich verdiente der Küchenhersteller und WC-Ausrüster 187,6 Mio. Fr. und konnte seinen Gewinn damit mehr als verdoppeln. Der Umsatz sank indes leicht um 0,2 Prozent auf 2,42 Mrd. Franken.

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