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Bern (awp/sda) - Mittwoch, 25. Mai
FENACO ÜBERWINDET ZWISCHENTIEF: Der Agrarkonzern Fenaco ist 2010 nach den Einbussen im Vorjahr wieder gewachsen. Der Umsatz der Gruppe, der neben Agrarzulieferern auch die Detailhändler Landi und Volg sowie die Erdölgruppe Agrola angehören, stieg um 0,9 Prozent auf fast 5,5 Mrd. Franken. Der Gewinn der Fenaco-Gruppe kletterte um 9,8 Prozent auf 62 Mio. Franken. Der genossenschaftlich organisierte, von Bauern kontrollierte Konzern rechnet in diesem Jahr mit einem ähnlich guten Ergebnis wie 2010. Der Agrar- und der Brennstoffmarkt seien ziemlich stabil, das Geschäft im Detailhandel laufe weiterhin sehr gut.
GEFRAGTE BÜRGSCHAFTEN: In den Kantonen des Mittellands und der Zentralschweiz stossen Bürgschaftskredite für kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) auf grosses Interesse. Pro Gesuch wurden im vergangenen Jahr im Schnitt 215'000 Fr. bewilligt, nach 125'000 im Jahr 2005. Zwar seien 2010 mit 20 Mio. Fr. Neubürgschaften etwas weniger Garantien gesprochen worden als im Vorjahr, doch sei die Nachfrage unverändert hoch, teile die Bürgschaftsgenossenschaft BG Mitte mit. Deren Gebiet erstreckt sich über die Kantone Bern, Luzern, beide Basel, Solothurn, Jura, Obwalden, Nidwalden sowie das Aargauer Fricktal.
THURELLA WEITER MIT VERLUST: Die Saft-Herstellerin Thurella weist für 2010 einen Verlust von 4,78 Mio. Fr. (Vorjahr: 57,24 Mio. Franken) aus. Der Umsatz sank um rund 35 Prozent auf knapp 110 Mio. Franken. Thurella habe dank eines rigorosen Stellenabbaus und der starken Marke Biotta saniert werden können, sagte Verwaltungsratspräsident Robert Bühler. 2010 schloss Thurella den Abfüllbetrieb in Eglisau ZH. 92 Stellen wurden abgebaut. In Egnach wurden ebenfalls über 20 Stellen gestrichen. Die Produktion der Eigenmarken Obi (Süssmost) und Rittergold (Apfelwein) wurde eingestellt.
FEINTOOL ERZIELT GEWINN: Die Industriegruppe Feintool ist zurück in der Gewinnzone. Für das erste Semester des Geschäftsjahres 2010/11 weist das Unternehmen, an dem sich der Industrielle Michael Pieper die Mehrheit gesichert hat, einen Reingewinn von 1,1 Mio. Fr. aus. Im Vorjahressemester war noch ein Verlust von 4,2 Mio. Fr. in den Büchern gestanden. Feintool habe von der erfreulichen Entwicklung ihrer Kernmärkte profitiert, allen voran von der boomenden Automobilindustrie, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz im fortgeführten Geschäft weitete sich in dem Ende März abgeschlossenen Semester um 14,3 Prozent auf 197,5 Mio. Fr. aus. Währungsbereinigt betrug das Umsatzwachstum 21,7 Prozent.
EURO UNTER 1.23 FRANKEN: Die Unsicherheit über die Entwicklung in Griechenland hat den Euro weiter geschwächt. Die Gemeinschaftswährung rutschte zum Franken auf ein Rekordtief von 1.2293 Franken nach 1.2409 Franken am Vorabend. Auch zum Dollar gab der Euro etwas nach. Mit 1.4040 Dollar notierte er nur leicht über dem Tagestief von 1.4013 Dollar. Die griechische EU-Kommissarin für Fischerei, Maria Damanaki, hatte in Athen ihre Landsleute in einem dramatischen Appell auf den Sparkurs der Regierung eingeschworen und sie vor einem Austritt aus der Euro-Zone gewarnt.
GASTROGRUPPE ZFV WÄCHST: Die Gastronomiegruppe ZFV hat im vergangenen Jahr mit 179,0 Mio. Fr. 6,1 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das Betriebsresultat (EBTDA) stieg um 7,9 Prozent auf 21,8 Mio. Franken. Die Zahl der Mitarbeiter in den Hotels, Personal- und Tagungskantinen, Restaurants, Kaffeebars, Bäckereien und auch drei Gourmet-Tempeln der Gruppe stieg um 191 Personen auf 2116.
WELTWIRTSCHAFT NIMMT FAHRT AUF: In diesem Jahr dürfte die Weltwirtschaft gemäss der OECD um 4,2 Prozent wachsen. Der Schweiz stellt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) neu ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts in diesem Jahr von 2,7 Prozent in Aussicht. Im letzten November hatte sie erst mit einem Zuwachs von 2,2 Prozent gerechnet. Für das kommende Jahr rechnet sie unverändert mit einem Schweizer Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent. Das globale Wachstum werde in diesem Jahr zwar auf 4,2 Prozent zurückgehen, schon im kommenden Jahr aber wieder anziehen und bei 4,6 Prozent liegen. Die Wirtschaft in der Euro-Zone kommt nach Einschätzung der OECD ungeachtet der Schuldenkrise und der Sparanstrengungen in Schwung. Das Bruttoinlandprodukt werde in diesem und im kommenden Jahr dort um jeweils zwei Prozent zulegen.
LAGARDE TRITT AN: Die französische Finanzministerin Christine Lagarde will ihren zurückgetretenen Landsmann Dominique Strauss-Kahn an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) beerben. Sie habe sich "nach reiflicher Überlegung" entschlossen für das Amt zu kandidieren, sagte sie. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso begrüsste Lagardes Kandidatur. Grossbritannien, Deutschland sowie weitere europäische Länder hatten in den vergangenen Tagen Unterstützung für Lagarde signalisiert. Mächtige Mitgliedsstaaten des IWF wie die USA und Japan legten sich dagegen noch nicht fest. Einige Schwellenländer kritisierten, dass Europa an seinem Anspruch auf den IWF-Chefposten festhalte.

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