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Bern (awp/sda) - Mittwoch, 15. Juni 2011
KEIN WACHSTUM: Charles Vögele hat seinen Umsatz entgegen den selbst gesteckten Zielen in den ersten fünf Monaten des Jahres nicht steigern können. Verantwortlich dafür ist unter anderem der starke Franken. Das Unternehmen kann zudem die neue Einkaufsstrategie nicht so schnell wie gehofft umsetzen. Für das Gesamtjahr 2011 erwartet das Charles Vögele ein ausgeglichenes Ergebnis. 2010 lag der Gewinn bei 18 Mio. Fr. und der Umsatz bei 1,2 Mrd. Franken.
MEHR ASIATISCHE TOURISTEN: Die Bergbahnbetreiberin Titlis Rotair hat letzten Winter von den zahlreich angereisten asiatischen Reisegruppen profitiert. Ihr Umsatz stieg im Vergleich zum vorhergegangenen Winter um 13 Prozent auf 30,9 Mio. Franken. Während das Geschäft mit den Transportanlagen und den Restaurants florierte, wurde beim zum Unternehmen gehörenden Hotel eine Umsatzeinbusse verzeichnet. Der Gewinn der Wintersaison wurde auf 5,7 Mio. Fr. beziffert.
VERKAUF: Der Versicherungskonzern Zurich Financial Services (ZFS) überträgt seine Tochtergesellschaft Zurich Specialities London, die Lebensversicherungen verwaltet, an den Rückversicherer Swiss Re. Dieser übernimmt rund 950 Mio. US-Dollar Bruttoaktiven und -passiven von ZFS. Die Tochtergesellschaft von ZFS hat seit 2005 keine neuen Policen gezeichnet. Swiss Re verwaltet nun die bestehenden Policen, bis diese erlöschen. Die Konditionen des Geschäfts wurden nicht veröffentlicht. Zurich will weitere nicht zum Kerngeschäft gehörende Aktivitäten abstossen. Damit soll Kapital in der Höhe von insgesamt 1,5 Mrd. Dollar frei werden.
INNOVATION: Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Schweiz ist der technologische Fortschritt überlebenswichtig. In einer Befragung der Credit Suisse bezeichnen 94 Prozent der Unternehmen Innovation als essentiell für den Fortbestand ihres Betriebs. Innovativ sind KMU vor allem bei der Entwicklung neuer Produkte. Damit erzielt jedes dritte der befragten Unternehmen mehr als einen Drittel des Umsatzes. Die wichtigsten Ideenlieferanten für Innovationen sind das Management und die Mitarbeitenden. Drei Viertel der befragten Unternehmen fördern deshalb die Innovationsfähigkeit ihrer Angestellten, beispielsweise durch ein motivierendes Arbeitsumfeld.
LUXUSMARKT WÄCHST: Der weltweite Markt für Luxusgüter wird 2011 erneut wachsen. Gemäss einer Studie der Unternehmensberatung Bain wird der weltweite Umsatz um acht Prozent auf 185 Mrd. Euro ansteigen. Damit stehen die Zeichen nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise wieder auf Wachstum. 2010 gab es bereits ein Plus von 14 Prozent. Vor allem in Schwellenländern wie China, Russland oder Brasilien gönnen sich Menschen immer mehr Luxus. In den USA, dem grössten Einzelmarkt der Welt, dürfte es dieses Jahr einen Zuwachs bei den Erlösen von acht Prozent auf 52 Mrd. Euro geben. In Europa werden es laut Bain sieben Prozent sein, in China wird mit einem Wachstum von 25 Prozent gerechnet.
WIRTSCHAFTSKRIMINALITÄT: Eine weltweite Studie von KPMG hat die Profile und Motive von Wirtschaftsbetrügern untersucht. Der typische Wirtschaftsbetrüger ist demnach männlich und zwischen 36 und 45 Jahre alt. Über ein Drittel aller Betrugsdelikte wurden von Angestellten begangen, die seit mehr als 10 Jahren im Unternehmen arbeiten. Der Anteil der Täter aus der obersten Führungsebene nimmt zu. Neben Geldgier nennt die Studie ein schlechtes Betriebsklima oder Druck, hoch gesteckte Ziele erreichen zu müssen, als häufige Motive. In der Schweiz waren im vergangenen Jahr 52 Unternehmen Opfer von Wirtschaftskriminalität und verloren. Sie verloren dabei 365 Millionen Franken.
EU UNEINS: Die Finanzminister der Eurozone haben sich nicht auf eine gemeinsame Position zur erneuten Rettung Griechenlands einigen können. Sie verzichteten nach einem Sondertreffen am Dienstagabend in Brüssel auf eine zunächst geplante gemeinsame Erklärung. Diese hätte zur Beruhigung der äusserst nervösen Finanzmärkte beitragen sollen. Uneins sind sich die Regierungen der Eurozone darüber, wie private Gläubiger wie Banken oder Versicherungen in neuerliche Hilfe für Athen eingebunden werden sollen. Deutschlands Vorschlag dazu geht manchen Euro-Ländern zu weit. Sie lehnen es ab, dass die Gläubiger zum Festhalten an ihren Anlagen gezwungen werden. Derweil wurde Griechenland am Mittwoch erneut durch einen landesweiten Streik lahmgelegt. Es war der dritte Streik in diesem Jahr, zu dem die Gewerkschaften als Protest gegen das Sparprogramm aufriefen.
WARNUNG DES NOTENBANKCHEFS: Ben Bernanke, der Chef der amerikanischen Notenbank Fed, hat die US-Politik eindringlich zur Lösung des Streites über die Schuldengrenze aufgefordert. Sollte es keine schnelle Einigung zwischen den Demokraten und den Republikanern geben, könnten die USA die höchste Bonitätsnote AAA verlieren, sagte der Chef der Notenbank in einer Rede. Zudem könne die Sonderrolle des Dollars als Reservewährung beschädigt werden. Selbst ein kurzer Zahlungsausfall der USA könne zu gravierenden Störungen der Finanzmärkte führen.

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