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Bern (awp/sda) - Donnerstag, 21. Januar
FINMA ZIEHT URTEIL WEITER: Nun liegt der Ball beim Bundesgericht: Die Richter in Lausanne müssen entscheiden, ob die die Finanzmarktaufsicht (FINMA) die Auslieferung von rund 300 UBS-Kundendaten an die US-Behörden anordnen durfte. Das Bundesverwaltungsgericht ist der Meinung, dass dies rechtswidrig war. Doch die FINMA sieht sich im Recht und zieht darum das Urteil der ersten Instanz ans Bundesgericht weiter. Sie betreibt mit dem Weiterzug aber auch ein Stück "Rollenklärung". Sie wolle die Gelegenheit nutzen, dass das Bundesgericht den rechtlichen Handlungsspielraum der FINMA in Krisensituationen nach geltendem Recht als letzte Instanz beurteilt, schreibt die Aufsichtsbehörde in einer Mitteilung.
MEHR GEWINN DANK GOLD: Der hohe Goldpreis wird für die Schweizerische Nationalbank (SNB) zum Geldsegen: Sie rechnet im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 10 Mrd. Franken, nachdem sie 2008 noch einen Verlust von 4,7 Fr. hinnehmen musste. Der Bewertungsgewinn auf ihrem Goldbestand betrage 7,3 Mrd. Franken. Zudem hätten auch die Fremdwährungspositionen mit 2 Mrd. Fr. von der Erholung an den Finanzmärkten profitiert, wie die SNB überraschend bekannt gab. Dank den 10 Mrd. Fr. Gewinn kann die SNB ihre Ausschüttungsreserven um über 4 Mrd. Fr. auf 19 Mrd. Fr. aufstocken. Für die Währungsreserven stellt die SNB 3 Mrd. Fr. zurück. An Bund und Kantone fliessen 2,5 Mrd. Franken. Dieser Betrag ist seit März 2008 beschlossene Sache.
MEHR ERWERBSTÄTIGE AUSLÄNDER: Im letzten Frühling haben fast 50'000 mehr Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz gewohnt und gearbeitet als ein Jahr zuvor. Besonders viele kamen aus Deutschland, Frankreich und Portugal. Insgesamt erhöhte sich im zweiten Quartal 2009 die Zahl der erwerbstätigen Ausländer mit Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligung um 5 Prozent (46'700) im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil der Ausländer, welche nicht ständig hier wohnen (vor allem Grenzgänger), nahm leicht um 1,4 Prozent ab. Die Zahl der Schweizer Erwerbstätigen blieb stabil.
ERFOLGREICHE ÖSTERREICHER: Schweizer Skiorte sind weit weniger erfolgreich als jene in Österreich. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsinstuts BAK Basel. Die österreichischen Wintersportorte überzeugten oft mit ihrer modernen Infrastruktur oder mit ihrer Beherbergungsstruktur, hiess es beim BAK auf Anfrage. Zudem verhelfe das Preisniveau den österreichischen Destinationen zu Wettbewerbsvorteilen, und die Zweitwohnungsproblematik, die viele andere Regionen belaste, sei im Nachbarland im Osten auch deutlich weniger ausgeprägt. Im Wintertourismus an der Spitze liegt Lech im Vorarlberg, gefolgt von sechs weiteren österreichischen Destinationen.
MIGROS KAUFT VÖGELE-AKTIEN: Migros hat ihren Anteil an der Kleiderkette Charles Vögele auf über 15 Prozent erhöht. Es handle sich um eine rein finanzielle Beteiligung, bekräftige ein Migros-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA die bisherige Haltung. 14,4 Prozent ihrer Beteiligung hält die Migros direkt via Inhaberaktien, den Rest via Put-Optionen. Die Gerüchte, dass Migros das Inland-Geschäft der Kleiderkette übernehmen möchte, halten sich schon seit dem Kauf der ersten Aktien vor zwei Jahren.
LOGITECH IM SCHLUSSSPURT: Der schweizerisch-amerikanische Computerzubehörhersteller Logitech hat in den ersten neun Monaten seines Geschäftsjahres zwar weniger umgesetzt und verdient als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Doch mit dem dritten Quartal sieht sich Logitech am Wendepunkt. So hat das Unternehmen von Oktober bis Dezember den Reingewinn überraschend deutlich von 40,49 Mio. Dollar auf 57 Mio. Dollar gesteigert. Der Umsatz ging nur noch leicht um 2 Prozent auf 617 Mio. Dollar zurück. In den beiden ersten Quartalen ist er noch mit zweistelligen Raten eingebrochen. Auf operativer Ebene (EBIT) blieben im dritten Quartal 58,4 (Vorjahreszeitraum: 42,8) Mio. Dollar.
SCHWELLENLÄNDER ALS WACHSTUMSMOTOR: Die Weltbank erwartet in diesem Jahr ein weltweites Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent. Der Aufschwung werde sich jedoch im Verlauf des Jahres abschwächen, wenn die Wirkung staatlicher Hilfsmassnahmen nachlasse, teilte die Organisation mit. Das Wirtschaftswachstum in den Industrieländern beträgt nach Einschätzung der Weltbank-Ökonomen in diesem Jahr 1,8 Prozent. Am stärksten wächst die Wirtschaft erneut in den Schwellenländern: in Indien um 7,5 Prozent, in China gar um 9 Prozent.
ERFOLGREICHSTE US-BANK: Die US-Grossbank Goldman Sachs hat im vierten Quartal 2009 mehr verdient als jeder andere Wall-Street-Konkurrent. Unter dem Strich machte die Bank einen Gewinn von 4,95 Mrd. Dollar. Damit übertraf Goldman Sachs die Erwartungen der Analysten bei weitem. In der Vorjahresperiode hatten die Belastungen aus der Finanzkrise noch zu einem Verlust von 2,12 Mrd. Dollar geführt. Die Einnahmen bezifferte Goldman auf 9,6 Mrd. Dollar. Der Grossteil stammt aus dem Handelsgeschäft. Vor allem die Geschäfte mit Währungen, Rohstoffen und Anleihen florierten gegen Jahresende. Aber auch eine radikale Kurskorrektur in der umstritten Vergütungspraxis liess den Gewinn anwachsen.
FLORIERENDES CHINA: Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft hat sich am Jahresende erneut deutlich beschleunigt. Das Bruttoinlandprodukt legte im vierten Quartal mit 10,7 Prozent so kräftig zu wie seit zwei Jahren nicht mehr. Damit lässt das Schwellenland den Rest der Welt weit hinter sich. Besonders die Industriestaaten erholen sich bislang nur zögerlich. Zugleich hat sich in China aber auch die Inflation beschleunigt und damit Ängste vor einer Überhitzung der Konjunktur geschürt. Hauptstütze der chinesischen Wirtschaft sind die massiven Konjunkturprogramme von umgerechnet fast einer halben Billion Euro, die im Zuge der Finanzkrise aufgelegt worden sind.
OPEL SCHLIESST WERK: Der Autohersteller Opel will sein Werk in Antwerpen schliessen. Die Produktionsstätte mit 2600 Beschäftigten solle noch im Lauf des Jahres geschlossen werden, bestätigte Opel Angaben belgischer Gewerkschafter. Der Standort in Flandern gilt seit längerem als bedroht. "Es ist keine leichte Entscheidung, diese Ankündigung zu machen. Vielmehr ist es die harte Realität der derzeitigen Geschäftssituation", hiess es in der Erklärung

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