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Bern (awp/sda) - Montag, 15. Februar 2010
SCHWEIZER MÖGEN SÜSSES: 2009 sind hierzulande pro Kopf 3,4 Kilo Bonbons verspeist worden. Das sind nur 100 Gramm weniger als im Jahr davor. Ausländische Schleckereien sind aber beliebter als einheimische Produkte. Der Marktanteil der Schweizer Firmen ging von 30,1 auf 27,8 Prozent zurück, wie der Schweizerische Verband der Backwaren- und Zuckerwaren-Industrie Biscosuisse mitteilte. Die Unternehmen mussten auf ihrem Heimmarkt einen Umsatzrückgang von 6,5 Prozent auf 102 Mio. Fr. hinnehmen. Mengenmässig sank ihr Absatz um 8,9 Prozent auf 7370 Tonnen. Der Verkauf von importierten Bonbons stieg dagegen um 1,9 Prozent auf 21'836 Tonnen. Insgesamt wurden 2009 in der Schweiz 26'496 Tonnen einheimische und importierte Zuckerwaren abgesetzt. Der Anteil an zuckerfreien Artikeln ging von 23,7 auf 22,9 Prozent zurück.
PREISANSTIEG: Im Schweizer Grosshandel sind die Preise im Januar leicht gestiegen. Der Produzenten- und Importpreisindex nahm gegenüber Dezember um 0,3 Prozent auf 106,6 Punkte (Basis Mai 2003 = 100) zu, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Im Inland wurden vor allem für Mineralölprodukte, Schrott und Metallerzeugnisse höhere Preise registriert. Teurer seien auch Gemüse und Fleisch sowie Elektrokabel, Strom und Gas geworden. Preisnachlässe im inländischen Grosshandel wurden bei Backwaren, Rohmilch und Backwaren verzeichnet.
SCHWARZE ZAHLEN BEI ALSO: Der IT-Dienstleister Also ist 2009 wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Trotz einer Sonderabschreibung verblieb unter dem Strich ein Gewinn von 15,0 Mio. Fr. nach einem Verlust 11,2 Mio. Fr. im Vorjahr. Also hatte Ende Jahr beschlossen, den Markennamen GNT aufzugeben. Das war mit einer einmaligen Abschreibung in Höhe von 14,6 Mio. Fr. verbunden, wie die Schindler-Tochter mitteilte. Also hatte die finnische GNT 2006 übernommen. Der Umsatz der weitergeführten Geschäfte sank um 9 Prozent auf 4,41 Mrd. Franken. Also begründete den Rückgang mit der Marktschwäche und einer selektiven Verkaufspolitik. Für das laufende Jahr rechnet Also mit einem Konzernumsatz von rund 4,5 Mrd. Franken und einem "deutlich höheren" Gewinn, der in der Mitteilung allerdings nicht beziffert wurde.
KEINE VERLETZUNG DER BÖRSENVORSCHRIFTEN: Der Technologie-Konzern OC Oerlikon hat bei der Information der Öffentlichkeit über angebliche Kreditprobleme und einen Stellenabbau keine Börsenvorschriften missachtet. Zu diesem Schluss kommt die Schweizer Börse. Die Börse hatte Ende Januar 2009 eine Untersuchung gegen den vom Russen Viktor Vekselberg kontrollierten Konzern eingeleitet. Auslöser waren Zeitungsberichte, wonach OC Oerlikon Probleme habe, die mit den Banken vereinbarte Kreditlimite einzuhalten.
MYRIAD WÄCHST STARK: Die aus der schweizerischen Esmertec und zwei französischen Firmen entstandene Handy-Software-Herstellerin Myriad ist im ersten Geschäftsjahr stark gewachsen: Der Umsatz des Unternehmens stieg auf Pro-Forma-Basis um 214 Prozent auf 125,6 Mio. Dollar. In der Sparte "Device Solutions", welche Mobilfunkherstellern Software- und Ingenieur-Dienstleistungen anbietet, betrug der Umsatz 112,6 Mio. Dollar, wie Myriad mitteilte. Die kleine Sparte "Mobile Services", welche Mobilfunkbetreiber bedient, setzte 13 Mio. Dollar um, was einem Rückgang um 3,6 Mio. Dollar im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
EKLAT BEIM JUNGUNTERNEHMEN MINDSET: Konzern- und Finanzchef werfen den Bettel hin, und ein Verwaltungsrat hört auf. Grund ist ein Streit mit dem Verwaltungsratspräsidium. Konzernchef Daniel Buchte und Finanzchef Bernd Keller begründen ihren sofortigen Rücktritt in einer Mitteilung mit "unüberbrückbaren strategischen und operativen Meinungsverschiedenheiten mit dem Verwaltungsratspräsidium". Mit ihnen geht auch Verwaltungsrat Paolo Tumminelli. Die börsenkotierte Firma Mindset, die vormalige Spirt Avert, will ein Elektro-Auto produzieren und sucht dafür Geld.
GEPLANTE MILLIARDENÜBERNAHME: In der Düngemittelbranche bahnt sich eine Milliardenübernahme an. Der norwegische Konzern Yara will für 4,1 Mrd. Dollar den US-Konkurrenten Terra Industries erwerben. Mit dem Schritt wolle Yara seine Position auf dem wichtigen US-Markt stärken, erklärte Konzern-Chef Joergen Ole Haslestad. Terra galt in der Branche schon seit langem als Übernahmekandidat. So hatte der Wettbewerber CF Industries Holdings aus Deerfield bei Chicago schon seit geraumer Zeit versucht, Terra zu übernehmen. Unlängst hatte CF Industries seinen feindlichen Übernahmevorstoss jedoch abgebrochen.
JAPAN IST ZWEITGRÖSSTE VOLKSWIRTSCHAFT: Japan hat seine Stellung als zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt im vergangenen Jahr knapp vor China verteidigt. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) belief sich 2009 auf rund 5,1 Billionen Dollar, wie die Regierung mitteilte. China kam auf 4,9 Billionen Dollar. Sollten sich die Wachstumstrends allerdings fortsetzen, dürfte China in diesem Jahr Japan überholen. Die grösste Volkswirtschaft der Welt sind die USA. Von Oktober bis Dezember 2009 wuchs die japanische Wirtschaft im Vergleich zum Vorquartal um 1,1 Prozent und damit stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug die Wachstumsrate 4,6 Prozent.
REICHSTER MANN RUSSLANDS: Der Stahlmagnat Wladimir Lissin ist der reichste Unternehmer Russlands. Mit einem geschätzten Vermögen von 18,8 Mrd. Dollar verwies Lissin den Chef der Investmentgruppe Onexim, Michail Prochorowm, auf Platz zwei (17,85 Mrd. Dollar). Das berichtete das russische Magazin "Finans". Drittreichster Mann des Riesenreichs ist der Inhaber des englischen Fussball-Spitzenclubs FC Chelsea, Roman Abramowitsch, mit 17 Mrd. Dollar. Dem Magazin zufolge konnten die zehn reichsten Unternehmer Russlands ihr Vermögen 2009 trotz der Finanzkrise von 75,9 Mrd. auf 139,3 Mrd. Dollar nahezu verdoppeln. Allerdings hatten die "Obersten Zehn" vor der Krise noch 221 Mrd. Dollar.

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