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(Neu: Mehr Details, Pressebericht zu Konzernumbau, aktuelle Aktienentwicklung)
ESSEN/BASEL (awp international) - Der scheidende ThyssenKrupp-Finanzchef Alan Hippe wechselt in die Pharmabranche: Anfang April geht Hippe als Finanzvorstand zum Pharmakonzern Roche . Der 44-Jährige löst dort Erich Hunziker ab, der Ende März in den Ruhestand geht, wie Roche am Montag in Basel mitteilte.
Erst am vergangenen Freitag war bekanntgeworden, dass Hippe den Stahlkonzern auf eigenen Wunsch verlässt. Hippe war seit April 2009 Finanzchef bei ThyssenKrupp, zuvor arbeitete er sieben Jahre lang in derselben Funktion beim Autozulieferer Continental.
SPEKULATIONEN UND BÖRSENREAKTION
Zunächst hatte es am Freitag Spekulationen gegeben, Hippe könnte als Finanzchef zu Daimler wechseln. Der Autobauer hatte dies aber umgehend dementiert.
Am Vormittag notierten die Aktien von Daimler leicht im Plus. Die Papiere von ThyssenKrupp verloren indes deutlich mehr als ein Prozent. Analysten hatten sich zuvor überwiegend negativ zum Abgang des Finanzvorstands geäussert. Merrill Lynch senkte die Anlageempfehlung von "Buy" auf "Neutral".
EXTERNER KANDIDAT WIRD CHEF
Bei seinem Amtsantritt bei ThyssenKrupp hatten Beobachter Hippe gute Chancen auf eine mögliche Übernahme des Chefsessels beim grössten deutschen Stahlkonzern bescheinigt. Der Aufsichtsrat unter Führung von Gerhard Cromme entschied sich aber für einen externen Kandidaten, den ehemaligen Siemens-Manager Heinrich Hiesinger (50). Dieser soll den Vorstandsvorsitz Ende kommender Woche vom langjährigen ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz (69) übernehmen.
ThyssenKrupp steht damit vor einem tiefgreifenden Umbau seiner Führungsspitze. Ein Nachfolger für Hippe wurde zunächst nicht bekannt.
PRESSE: NEUER CHEF SOLL KONZERN UMBAUEN
Wie die "WirtschaftsWoche" unter Berufung auf interne Unternehmensprotokolle berichtete, soll Hiesinger den Stahlkonzern nach seinem Amtsantritt umbauen. Danach verlange Aufsichtsratschef Cromme von Hiesinger bis Ende Juni die Erstellung eines "Masterplans", der die strategische Neuausrichtung in einem Fünf- und in einem Zehnjahreszeitraum skizziere.
Einer der zentralen Punkte ist dabei laut Blatt die Neuordnung der Automobilzuliefersparte. Zu Hiesingers Optionen gehört demnach, dass ThyssenKrupp den Konzernbereich künftig mit einem industriellen Partner zusammen fortführt. Dabei solle er prüfen, ob zumindest die Herstellung von Kurbelwellen im Konzern verbleibt, da Automobilhersteller wie BMW oder Daimler daran interessiert seien, dass das technische Know-how als Herzstück der Antriebstechnik in Deutschland verbleibe. Am Stahlgeschäft wolle Hiesinger festhalten, die Sparte solle aber an Gewicht verlieren./stb/hoe/stb

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