Navigation

Tognum verkauft Gelenkwellensparte Rotorion an Ifa (AF)

Dieser Inhalt wurde am 09. Oktober 2009 - 14:30 publiziert

(Ergänzt um weitere Angaben)
FRIEDRICHSHAFEN (awp international) - Der Dieselmotorenspezialist Tognum hat seine Gelenkwellensparte Rotorion an die Ifa-Gruppe verkauft. Über die finanziellen Details der Transaktion hätten beide Parteien Stillschweigen vereinbart, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag. Die beiden Unternehmen hatten schon seit mehr als einem halben Jahr den Zusammenschluss ihrer Gelenkwellensparten geprüft.
Tognum werde noch fünf Jahre mit 25 Prozent an der Ifa-Holding beteiligt bleiben, hiess es. Anschliessend wolle sich das Friedrichshafener Unternehmen vollständig aus dem Autozulieferer-Geschäft zurückziehen. Vorgesehen sei die komplette Verlagerung der Gelenkwellenaktivitäten vom Standort Friedrichshafen an den Ifa-Hauptsitz in Haldensleben bis Ende 2011. Betroffen seien davon 520 Mitarbeiter. Sie erhielten die Möglichkeit, mit nach Sachsen-Anhalt zu gehen oder innerhalb der Tognum-Gruppe zu wechseln. Der US-Standort in Charleston soll auch unter dem neuen Eigner erhalten bleiben.
Mit dem Schritt konzentriere sich Tognum auf sein Kerngeschäft mit Antriebssystemen und dezentralen Energieanlagen, erklärte Tognum-Vorstandsmitglied Christof von Branconi. Die Transaktion, für die bereits der Segen der Wettbewerbshüter vorliege, solle noch vor Ende des Jahres abgeschlossen werden. Dann sollen auch weitere finanzielle Details mitgeteilt werden. Für 2009 erwartet Tognum durch den Rotorion-Verkauf keine signifikanten Auswirkungen auf die wesentlichen Bilanzkennzahlen. Die Ifa-Gruppe hat früheren Angaben zufolge rund 370 Mitarbeiter und im vergangenen Jahr einen Gruppenumsatz von 95 Millionen Euro erzielt./dct/nl/zb

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?