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Zürich (awp) - Der Tiefsee-Bohrkonzern Transocean hat einen internen Untersuchungsbericht zur Ölkatastrophe im Golf vom 20. April 2010 veröffentlicht. Darin kommen die Autoren zum Schluss, dass das Macondo-Unglück die Folge des Zusammenspiels eines fehlerhaften Bohrlochdesigns, mangelhafter Ausführung und falscher Entscheidungen ist. Die Entscheidungen, von denen viele von BP-Verantwortlichen getroffen wurden, basierten auf dem Wissen BP's, dass das geologische Fenster für eine sichere Bohrung zunehmend enger wurde, heisst es in einer Mitteilung Transoceans vom Dienstag.
BP sei vor allem besorgt gewesen, dass zusätzlicher Abwärtsdruck auf das Ölfeld, sei dies durch schweren Bohrschlamm oder das Einpumpen von Zement zur Kontrolle des Bohrloches, zu einer Ausweitung von Frakturen in den Gesteinsschichten geführt hätte. Daraus hätten Ölverluste resultieren können, was Geld gekostet hätte und die Möglichkeit zukünftiger Ölförderung hätte beeinträchtigen können, heisst es weiter.
Hauptkritikpunkte von Seiten Transoceans sind ein fehlerhaftes Risikomanagement und eine schlechte Kommunikation bekannter Risiken, eine fehlerhafte Bohrlochkonzeption und -konstruktion sowie eine unzureichende Prozesssicherheit. Demgegenüber kommt der Bericht zum Schluss, dass der Blowout-Preventer von Transocean fachmännisch gewartet und betrieben worden war.
dl/tp

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