Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

(Meldung vom Vorabend umgeschrieben und ergänzt mit weiteren Angaben)
Zug (awp) - Der Ölbohrkonzern Transocean hat im ersten Quartal 2011 bei rückläufigem Umsatz nicht einmal mehr die Hälfte des Vorjahresgewinns erzielt. Das Unternehmen verweist auf eine tiefere Auslastung der Flotte und auf strengere Sicherheitsanforderungen. Der Ausblick für 2011 ist verhalten optimistisch.
Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 17% auf 2,14 Mrd USD zurück. Der operative Gewinn sank um 61% auf 372 Mio USD und der Reingewinn nach Minderheiten erreichte mit 310 Mio USD nicht einmal die Hälfte des Vorjahreswertes, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte.
Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und Betriebsgewinn verfehlt, beim Reingewinn indes übertroffen. Von AWP befragte Analysten hatten mit einem Umsatz von 2,24 Mrd USD, einem EBIT von 464 Mio USD und einem Reingewinn von 263 Mio USD gerechnet.
Sondereffekte wirkten sich in Summe mit 139 Mio USD positiv aus, wie Transocean weiter mitteilte. Dazu zählten der Verkauf der Anlagen "Trident 20" und "Transocean Mercury". Kosten im Zusammenhang mit dem Unglück der "Deepwater Horizon" betrugen 19 Mio USD nach Steuern - für Gebühren und höhere Versicherungsprämien.
Das erste Quartal sei durch eine sinkende Auslastung der Bohrflotte und eine verringerte Rentabilität geprägt gewesen, hiess es. Bei der der Flotte für tiefe und mittlere Bohrtiefen sei die Auslastung wegen längerer Aus- und Werftzeiten, periodischen Sonderprüfungen und umfangreicheren Wartungsarbeiten zurückgegangen.
Zudem hätten bei der Tiefsee- und Ultratiefsee-Flotte höhere Sicherheitsanforderungen für das Bohr-Equipment sowie Kapazitätsengpässe bei den Zulieferern die Marge belastet, so Transocean weiter. Die Umsatz-Entwicklung sei durch zwei neue Bohrschiffe teilweise wettgemacht worden.
Der Cashflow wurde mit 390 Mio USD ausgewiesen, nach 796 Mio im Vorquartal. Grund für den Rückgang des Cashflows war laut Mitteilung hauptsächlich die Erhöhung des Umlaufvermögens. Die flüssigen Mittel betrugen 3'812 Mio USD nach 3'394 Mio USD per Ende Dezember.
Die durchschnittliche Tagesrate der Anlagen belief sich auf 292'600 USD nach 276'900 USD im Vorquartal und 299'600 USD im Vorjahr. Die Auslastung sank auf 55% gegenüber 58% per Ende Dezember. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 66% gewesen. Der Auftragsbestand stieg per 14. April auf 24,6 Mrd USD gegenüber 24,0 Mrd am 10. Februar.
Für das Jahr 2011 erwartet Transocean zusätzliche operative Kosten im Zusammenhang mit dem Unglück auf der "Deepwater Horizon" von 100 Mio USD, vor allem für juristische Gebühren und Untersuchungen und exklusive Rückvergütungen durch Versicherungen.
Zum Ausblick schreibt das Unternehmen im Quartalsbericht, die Entwicklung der Rohstoffpreise könnte zu möglichen neuen Aufträgen für die Bohrflotte führen. Auslastung und Tagesraten der verschiedenen Bohrklassen sollen über die nächsten Quartale stabil bleiben oder sich verbessern, dies aufgrund steigender Öl- und Gaspreise, besserer weltwirtschaftlicher Aussichten und politischer Instabilitäten in einigen ölfördernden Ländern.
cc/ps

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???