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FRANKFURT (awp international) - Die Europäische Zentralbank (EZB) übertreibt nach Einschätzung der Fondsgesellschsaft Treadneedle die Inflationsgefahren. "Bei allem Respekt: Ich finde, die EZB übertreibt", sagte Jim Cielinski, Anleihe-Chef der britischen Fondsgesellschaft Treadneedle im Interview mit dem Anlegermagazin "Börse Online" laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch. So sei beispielsweise der Lohndruck in Europa noch nicht hoch, erst 2012 erwarte er einen starken Anstieg der Gehälter. Auch sei ein Grossteil der Gelder, die die EZB den Märkten bereitgestellt habe, in der Finanzwirtschaft hängengeblieben. "Nur kleine Dosen dieser Liquidität haben die Banken als Kredite an Unternehmen weiter gegeben."
Anlegern, die in griechische Staatsanleihen investiert haben, macht Cielinski wenig Hoffnung. "Dem Land bleibt nur die Möglichkeit, sich seine Schulden zu entledigen, indem es sie nicht in voller Höhe zurückzahlt." Das sei bitter für Anleger, aber ohne eine solche Restrukturierung werde es nicht gehen.
Chancen sieht der Threadneedle-Experte hingegen bei Unternehmensanleihen aus dem Hochzinsbereich. Diese Papiere gelten zwar als hochspekulativ, die Risiken schätzt Cielinski aber nur als gering ein: "Die wirklich gefährlichen Anleihen sind in den Jahren der Finanzkrise längst ausgefallen. Die Unternehmen die jetzt noch am Markt sind, sind im Kern gesund." Sie hätten keine zu hohen Schulden und würden auch zurechtkommen, wenn sich das wirtschaftsliche Umfeld sich wieder verschelchtern sollte. Damit rechnet Chielinski jedoch nicht nicht: Für europäische Hochzinsanleihen erwartet er in diesem Jahr nur eine minimale Ausfallrate von 1,5 Prozent./jsl/jkr

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