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UBS: S&P-Studie reflektiert Kapitalstärke der Bank nicht

Dieser Inhalt wurde am 24. November 2009 - 18:10 publiziert

Zürich (awp) - Eine am Vortag von Standard & Poor's (S&P) veröffentlichte Studie vermittelt nach Ansicht der UBS AG kein repräsentatives Bild der Kapitalstärke der Bank im Vergleich zur Konkurrenz. Die risikoadjustierte Kapitalquote (RAC) betrage rund 7,1% und nicht 2,2% wie im S&P-Bericht dargelegt, teilte die Bank am Dienstagabend mit.
Der Bericht zeigt gemäss der UBS eine RAC per 30. Juni 2009. Dabei seien zwei wichtige Komponenten der Kapitalbasis des Schweizer Instituts nicht enthalten. Gemäss der Bank sind dies die 6 Mrd CHF aus der Pflichtwandelanleihe, die im August vollständig konvertiert wurde, sowie die 13 Mrd CHF aus der Pflichtwandelanleihe, die bis spätestens März 2010 konvertiert wird.
Standard & Poor's hatte gestern einen Bericht zur Kapitalstärke von 45 Grossbanken veröffentlicht. Darin kam die Ratingagentur zum Schluss, dass die meisten Grossbanken - darunter die UBS - trotz jüngster Verbesserungen immer noch kein ausreichendes Kapital verfügen, um ihre Bonitätsbewertungen ohne grössere Anstrengungen halten zu können.
Die durchschnittliche, risikobereinigte Eigenkapitalquote der von S&P geprüften Banken lag zum Stichtag 30. Juni lediglich bei 6,7%. Für die UBS errechnete S&P eine RAC von 2,2%, womit die Bank die drittschlechteste Quote aufweist. Die Credit Suisse liegt mit einer risikoadjustierte Kapitalquote von 6,9% auf Platz 24.
sig/uh

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