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Zürich (awp) - Die UBS AG weist für das erste Quartal 2011 einen Konzerngewinn von 1,8 Mrd CHF aus. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von 18%. Der Gewinn vor Steuern sank um 20% auf 2,2 Mrd CHF. Das Konzernergebnis enthält einen Netto-Steueraufwand von 426 Mio CHF verglichen mit einer Netto-Steuergutschrift von 469 Mio CHF im vierten Quartal 2010 sowie Wertberichtigungen für eigene Verbindlichkeiten von CHF 133 Mio CHF in der Investment Bank, wie das Institut am Dienstag mitteilte.
Der Bank flossen im ersten Jahresviertel Kundengelder im Umfang von netto 22,3 Mrd CHF zu verglichen mit +7,1 Mrd CHF im Vorquartal. Dabei generierte das Wealth Management neue Kundengelder in der Höhe von 11,1 Mrd CHF, nachdem im vierten Quartal netto kein Zufluss verzeichnet wurde. Im Wealth Management Americas resultierte ein Zustrom von 3,6 Mrd und beim Asset Management von 5,6 Mrd CHF.
Per Ende März verwaltete die Bank Vermögen von 2'198 Mrd CHF nach 2'152 Mrd CHF per Ende Dezember.
In der Investment Bank erzielte im ersten Quartal einen Gewinn vor Steuern von 835 Mio CHF verglichen mit 100 Mio im Vorquartal respektive von 1'190 Mio CHF im ersten Quartal 2010.
Das Wealth Management (WM) wies einen Vorsteuergewinn von 645 (VQ 462) Mio CHF und das Global Asset Management von 124 (148) Mio CHF. Im Wealth Management Americas resultierte ein Gewinn von 111 (-32) Mio CHF.
Die Bruttomarge im WM verbesserte sich auf 98 Basispunkte (Bp) verglichen mit 93 Bp im Vorjahr.
Die von der UBS vorgelegten Resultate lagen über den Erwartungen. Im Schnitt hatten die Analysten (AWP-Konsens) einen Reingewinn von 1'692 Mio und einen Vorsteuergewinn von 2'112 Mio CHF für das erste Quartal prognostiziert. Beim Nettoneugeld hatten die Experten einen Zufluss von 10,1 Mrd CHF prognostiziert.
Die UBS weist per Ende März eine Tier-1-Ratio von 17,9% verglichen mit 17,7% per Ende Dezember aus.
Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich die Grossbank zuversichtlich, dass es ihr gelingen wird, weitere Fortschritte zu erzielen. So rechnet die Bank - abhängig von den Marktverhältnissen - mit gewissen Verbesserungen in einigen Sparten der Investment Bank. Allerdings dürfte der Rekrutierungswettbewerb in einigen Regionen sowie die kürzlich erfolgten Erhöhungen der Basissaläre einen "gewissen Druck" auf die Kostenbasis haben.
Zudem rechnet die UBS im zweiten Quartal mit ähnlichen Handelsvolumen an den Aktienmärkten wie im ersten Quartal. Dies dürfte die transaktionsbasierten Einnahmen im Wealth-Management-Geschäft sowie das kundengetriebene Handelsgeschäft in der Investment Bank unterstützen, heisst es.
Die Devisenmärkte dürften gemäss UBS angesichts der Bedenken hinsichtlich europäischer Staatsschulden und der Entwicklungen im Nahen Osten und in Japan weiterhin volatil bleiben. Zudem rechnet die UBS im Westen weiterhin mit tiefen kurzfristigen Zinsen. Damit blieben auch die Zinsmargen begrenzt, speziell im Wealth Management und im Schweizer Privat- und Firmenkundengeschäft, so die UBS.
sig/gab

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