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(Durchgehend durch weitere Details ergänzt)
Zürich (awp) - Die UBS AG hat im ersten Quartal 2011 besser gearbeitet als vom Markt im Vorfeld erwartet wurde. Insbesondere der Zufluss an neuen Geldern fiel deutlich über den Prognosen der Analysten aus. Mit Ausnahme des Global Asset Managements gelang allen Geschäftsbereichen im Vergleich zum Schlussquartal 2010 eine Ergebnisverbesserung. Insbesondere die Investment Bank vermochte ihr Resultat klar zu steigern.
Vor Steuern verdiente die UBS im ersten Quartal 2,2 Mrd CHF. Dies sind 84% mehr als im Schlussquartal 2010, aber 20% weniger als in der Vorjahresperiode. Der Konzerngewinn sank im Vergleich zum Vorjahr um 18% auf 1,8 Mrd CHF. Im Gewinn enthalten sind ein Netto-Steueraufwand von 426 Mio CHF verglichen mit einer Netto-Steuergutschrift von 469 Mio CHF im vierten Quartal 2010 sowie Wertberichtigungen für eigene Verbindlichkeiten von CHF 133 Mio CHF in der Investment Bank.
Konzernchef Oswald Grübel zeigt sich mit dem Ergebnis seiner Bank im ersten Quartal 'zufrieden'. "Ganz speziell freut mich die Zunahme der Nettoneugelder", sagte er in der Medienmitteilung vom Dienstag. Dies zeige, dass die Kunden der Bank ihr Vertrauen wieder schenken.
Insgesamt zog die UBS 22,3 Mrd CHF an neuen Geldern an, nach 7,1 Mrd im Schlussquartal 2010. 11,1 Mrd Neugeld verzeichnete dabei das Wealth Management, in welchem im vierten Quartal praktisch kein Zufluss erfolgte. Zum Quartalsende verwaltete die UBS 2'198 Mrd nach 2'152 Mrd CHF per Ende Dezember.
Die Investment Bank erzielte im ersten Quartal einen Vorsteuergewinn von 835 Mio. Dies ist deutlich mehr als die 100 Mio im Schlussquartal 2010, allerdings blieb die UBS damit klar hinter dem starken Vorjahresquartal zurück, in dem 1'190 Mio resultierten. Als Ergebnistreiber führt die Grossbank das starke Handelsergebnis im Kreditgeschäft bei FICC (Fixed Income, Currencies and Commodities) sowie eine bessere Performance im Equities-Bereich an. Insgesamt stiegen die Erträge der Investment Bank im Vergleich zum Vorquartal um 58% auf 3,4 Mrd. Die Kosten nahmen auf der anderen Seite getrieben durch höhere variable Personalaufwendungen um 26% auf 2,6 Mrd zu.
Das Wealth Management (WM) wies einen Vorsteuergewinn von 645 (VQ 462) Mio CHF aus. Als Hauptgrund für die Steigerung nennt die UBS den um 7% höheren Geschäftsertrag. Dank den gestiegenen Erträgen verbesserte sich die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen gegenüber dem Vorquartal um 6 Punkte auf 98 Basispunkte und nähert sich damit den von der Bank anvisierten 100 Basispunkten.
Im Wealth Management Americas resultierte ein Vorsteuergewinn von 111 (VQ -32) Mio CHF. Mit 3,6 Mrd sei zum dritten Mal in Folge ein positiver Neugeldzufluss erzielt worden. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen verringerte sich um 2 auf 78 Basispunkte.
Das Global Asset Management als kleinste Geschäftseinheit weist einen gegenüber dem Vorquartal um 16% tieferen Vorsteuergewinn von 124 Mio CHF aus.
Zum Quartalsende weist die UBS eine Tier-1-Ratio von 17,9% verglichen mit 17,7% per Ende Dezember aus.
Im laufenden zweiten Quartal erwartet die Bank ein Handelsvolumen an den Aktienmärkten, welches sich im Rahmen des ersten Jahresviertel bewegt. Die UBS will weiter auf den bisher erzielten Fortschritten aufzubauen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sieht die Bankführung keinen Anlass, von ihrem mittelfristig anvisierten Vorsteuergewinnziel von 15 Mrd CHF abzurücken.
gab/sig

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