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(durchgehend neu geschrieben und ergänzt)
Zürich (awp) - Die UBS AG hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Konzerngewinn von 2 Mrd CHF erwirtschaftet und damit die Erwartungen klar übertroffen. Insbesondere die Investment Bank schnitt deutlich besser ab, als im Vorfeld von den Experten prognostiziert wurde. Weiter eingedämmt, wenn auch noch nicht ganz gestoppt sind die Geldabflüsse. Für die weitere Zukunft zeigt sich die Bank optimistisch.
Der Konzerngewinn im traditionell schwächeren zweiten Quartal reduzierte sich leicht auf 2'005 Mio CHF nach 2'202 Mio CHF im Vorquartal. Vor Steuern verdiente die Bank 2'614 Mio CHF nach 2'810 Mio im Vorquartal bzw. -1'323 Mio im Vorjahr. Die annualisierte Eigenkapitalrendite im Halbjahr betrug 19,5%.
Einem Geschäftsertrag von 9'185 Mio CHF stand ein Aufwand von 6'571 Mio CHF gegenüber. Das Aufwand-Ertragsverhältnis erhöhte sich leicht auf 71,2% nach 69,7% im ersten Quartal. Insgesamt flossen der Bank in der Berichtsperiode noch 4,7 Mrd CHF an Geldern ab; dies eine deutliche Verbesserung zum Vorquartal mit -18 Mrd bzw. zum Vorjahr mit -39,5 Mrd CHF. Per Ende Juni verwaltete die UBS Vermögen von 2'180 Mrd CHF nach 2'267 Mrd CHF Ende März, wobei der Rückgang überwiegend mit den negativen Marktentwicklungen begründet wird.
CEO Oswald Grübel gab sich erfreut über das Abschneiden seiner Bank: "Wir haben in einem volatilen Marktumfeld ein gutes Ergebnis erzielt." Dieses zeige, dass die Bank Fortschritte mache auf dem Weg zu den mittelfristigen Zielen.
Überraschend stark schnitt die Investment Bank ab, welche ihren Vorsteuergewinn gegenüber dem Vorquartal auf 1'314 von 1'190 Mio CHF steigerte. Dabei erzielte insbesondere der Bereich Equities ein beachtliches Ergebnis. Die Erträge nahmen hier um 9% auf 1'365 Mio CHF zu. Im Ergebnis der Investment Bank enthalten ist ein Gewinn von 595 Mio CHF auf eigenen Verbindlichkeiten sowie ein Aufwand 228 Mio CHF im Zusammenhang mit der britischen Bonussteuer.
Der Bereich Wealth Management & Swiss Bank weist einen Vorsteuergewinn von 1'131 (VQ 1'161) Mio CHF aus. Die annualisierte Bruttomarge verbesserte sich gegenüber dem ersten Quartal um 2 Basispunkte auf nun 95 Basispunkte. Insgesamt flossen im Wealth Management & Swiss Bank noch Kundengelder in der Höhe von 5,5 (VQ -8,2) Mrd CHF ab.
Das Wealth Management Americas fiel mit einem Vorsteuerverlust von 67 Mio CHF zurück in die roten Zahlen. Ohne Restrukturierungskosten von 146 Mio CHF, welche primär im Zusammenhang mit der Rationalisierung des Gebäudeportfolios anfielen, hätte sich der der Vorsteuergewinn indes auf 79 Mio CHF von 36 Mio im ersten Quartal verbessert, schreibt die Bank. Im Bereich flossen in der Berichtsperiode noch 2,6 (VQ -7,2) Mrd CHF an Geldern ab.
Das Global Asset Management schliesslich erwirtschaftete einen Vorsteuergewinn von 117 Mio CHF nach 137 Mio im Vorquartal.
Die UBS weist per Ende März eine Tier-1-Ratio von 16,4% verglichen mit 16,0% per Ende März aus. Die Bilanz belief sich auf 1'458 (VQ 1'356) Mrd CHF und die gesamten risikogewichteten Aktiven gemäss Basel II auf 205 (209) Mrd CHF.
Mit Blick auf die weitere Entwicklung der Bank bleibt das Management optimistisch: "Wir setzen unsere Strategie plangemäss um und rechnen in den kommenden Quartalen mit weiteren Fortschritten. Für unsere Zukunft sind wir zuversichtlich," so die Medienmitteilung.
Etwas vorsichtiger gibt sich die UBS bezüglich der Situation auf den Märkten: Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der globalen wirtschaftlichen Erholung könnten im Urteil der Bank dazu führen, dass die Märkte volatil und ohne klar erkennbare Richtung agieren würden. Dies würde in allen unseren Geschäften reduzierte Kundenaktivitäten zur Folge haben, so die Einschätzung.
sig/gab/pf

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