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US-Anleihen im späten Handel leichter - US-Daten belasten

Dieser Inhalt wurde am 31. Dezember 2009 - 21:10 publiziert

NEW YORK (awp international) - Mit Abgaben haben sich die US-Anleihen am Donnerstag im späten Handel in New York gezeigt. Allerdings sei der Handel, wegen des vorzeitigen Endes aufgrund des anstehenden Jahreswechsels, in ruhigen Bahnen verlaufen, hiess es. Als leichte Belastung erwies sich der unerwartete Rückgang der wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 3,375% reduzierten sich um 13/32 auf 96-7/32 und rentierten mit 3,84%, der mit 4,375% verzinste Longbond fiel um 17/32 auf 95-25/32. Seine Rendite stieg damit auf 4,64%.
Die Abgaben am Berichtstag seien der Schlusspunkt unter ein enttäuschendes Jahr für die Anleihen gewesen, so ein Händler. Insgesamt stünde für die Investoren für 2009 ein Minus von 3,3% zu Buche. Dies ist der zweitstärkste Rückgang seit 1973. Lediglich im Jahr 1994 wurde ein Minus von 3,38% verzeichnet. So habe die Rendite der zehnjährigen Papiere seit Ende November um rund 70 Basispunkte zugelegt.
Am Freitag findet aufgrund des Jahreswechsels kein Handel statt. Mit Beginn der kommenden Woche und der Rückkehr der Investoren an den Markt werde es dann wieder interessant, so ein Beobachter. Zudem stünden auch eine Reihe wichtiger Daten, allen voran der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember, auf der Agenda. Zudem werde bereits mit Spannung auf Details des US-Finanzministeriums zur Auktion drei-, zehn- und dreissigjähriger Papiere am Donnerstag gewartet.
Beim US-Arbeitsmarktbericht rechnen einige Ökonomen sogar mit einer Zunahme der Stellen. Es wäre der erste Anstieg seit Dezember 2007. Ein Indiz für solch eine Entwicklung könnten auch die am Berichtstag veröffentlichten wöchentlichen US-Erstanträge gewesen sein. Hier wurde ein unerwarteter Rückgang um 22.000 bekannt gegeben, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte eine Zunahme um 3.000 vorhergesagt hatten. Nach der Bekanntgabe der Daten rechnen die Volkswirte der Deutschen Bank für Dezember nun mit einem Zuwachs um 50.000 Stellen.
DJG/DJN/ros

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