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US-ANLEIHEN/Uneinheitlich - ISM-Index und Fed-Protokoll im Fokus

NEW YORK (awp international) - Die US-Staatsanleihen haben sich am Dienstag wenige Minuten nach Handelsstart uneinheitlich entwickelt. Während kurzlaufende Anleihen unter Druck gerieten, legten langlaufende Papiere zu.
Zweijährige Anleihen sanken um 1/32 Punkte auf 99 30/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,786 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 1/32 Punkte auf 100 7/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,200 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen stiegen dagegen um 3/32 Punkte auf 101 22/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,421 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren gewannen 6/32 Punkte auf 104 17/32 Punkte. Sie rentierten mit 4,474 Prozent.
Datenseitig steht der ISM-Index für den Dienstleistungssektor auf dem Kalender. Ökonomen prognostizieren für den Monat März einen leicht rückgängigen Wert im Vergleich zum Vormonat. Zudem wird am Abend das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung veröffentlicht. Von der Stimmung im Dienstleistungssektor seien keine Hinweise zu erwarten, wie lange die Fed noch an ihrer ausserordentlich expansiven Geldpolitik festzuhalten gedenkt, schreibt die HSH Nordbank in einem Kommentar. Das Protokoll der Sitzung dürfte hier eher die Richtung vorgeben.
Zuletzt bekräftigte US-Notenbankchef Ben Bernanke, der jüngste Preisschub sei nur vorübergehender Natur und auf hohe Energie- und Rohstoffpreise zurückzuführen. Sollte sich der Preisdruck aber verfestigen, werde die Fed handeln. Unterdessen hat die chinesische Notenbank ihre Geldpolitik weiter gestrafft und den Leitzins um weitere 0,25 Punkte angehoben. Dies ist bereits die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr und die vierte Erhöhung im aktuellen Straffungszyklus seit Oktober 2010. Volkswirte erwarten, dass auch die EZB in dieser Woche ihre Zinsen anheben wird. Es wäre die erste Erhöhung nach der Wirtschaftskrise./ajx/jsl

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