Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

WASHINGTON (awp international) - Die US-Notenbank ist nach Angaben ihres Chairman Ben Bernanke prinzipiell bereit, weitere wachstumsstützende Massnahmen zu ergreifen, hat aber trotz eines etwas schwächeren Wachstumsausblicks offenbar keine konkreten Pläne für derartige Schritte.
"Wir bleiben bereit, die erforderlichen politischen Massnahmen zu ergreifen, die zu einer Rückkehr zu einer vollen Auslastung des Produktionspotenzial bei gleichzeitiger Preisstabilität beitragen", sagte Bernanke laut vorab verbreitetem Redetext am Mittwoch bei seiner halbjährlichen Anhörung zur Geldpolitik im Bankenausschuss des Senats.
Bernanke versicherte, dass die Notenbank angesichts des weiterhin sehr unsicheren Konjunkturausblicks flexibel bleiben werde. Er machte aber keine konkreten Zusagen, sondern wiederholte die Aussage, dass die Zinsen für längere Zeit niedrig bleiben dürften. Bei ihren jüngsten geldpolitischen Beratungen hatten die Währungshüter des FOMC ihre Prognosen für Wirtschaftswachstum und Inflation etwas nach unten korrigiert.
Bernanke sagt, die Wirtschaftserholung sei weiterhin moderat, voraussichtlich werde die private Nachfrage teilweise den auslaufenden fiskalischen Stimulus und das Auslaufenden des Lagereffekts ersetzen können. Der Fed-Chairman verwies darauf, dass die Inflation insgesamt volatil gewesen sei, die Kernteuerung aber seit zwei Jahren sinke.
Insgesamt sei für die nächsten Jahre mit einem moderaten Wachstum, niedriger Inflation und einem langsamen Rückgang der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Wegen der Staatsschuldenkrise in Europa stützen die finanziellen Bedingungen das Wachstum aber nicht mehr so stark.
Bernanke verwies andererseits auf die Notwendigkeit, die Zinsen ab einem bestimmten Punkt zu erhöhen, um den Inflationsrisiken zu begegnen. Er deutete aber an, dass dies nicht über eine Anhebung des Tagesgeldzielsatzes, sondern eher über höhere Einlagenzinsen für Geschäftsbanken bei der Fed geschehen könne. Um diesen Effekt zu verstärken, könne die Fed zudem einen Teil der zusätzlichen Liquidität absorbieren, die sich die Banken durch den Verkauf von Hypothekenpapieren an die Fed zugelegt hätten.
Der Fed-Chairman sagte, die Notenbank werde damit beginnen, die Grösse ihres Portfolio zu normalisieren. Dazu könne sie zum Beispiel Erträge aus Treasury-Verkäufen in kürzer laufende Papiere reinvestieren.
DJG/hab

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???