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WASHINGTON (awp international) - Der US-Versicherungsriese American International Group (AIG) will der Obhut des Staates entkommen und Hilfsgelder in Milliardenhöhe zurückzahlen. Eine Einigung mit dem US-Finanzministerium sieht vor, dass AIG in einem ersten Schritt Vorzugsaktien im Wert von rund 50 Milliarden Dollar in Stammaktien umwandelt. AIG-Chef Robert Benmosche nannte das am Donnerstag erzielte Abkommen einen "entscheidenden Meilenstein".
Finanzminister Timothy Geithner lobte den Schritt, die staatlichen Hilfsgelder schneller als geplant zurückzuzahlen. Um den einst weltgrössten Versicherer auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Herbst 2008 vor dem Kollaps zu bewahren, hatte der Staat mehr als 180 Milliarden Dollar in das Unternehmen gepumpt. Der Staat hält bisher 80 Prozent der Anteile.
AIG hatte sich mit komplizierten Finanzkonstrukten auf dem US-Häusermarkt verspekuliert. Benmosche hatte bereits Anfang August versprochen, dass der Steuerzahler sein Geld bald zurückbekommen soll. Es heisst, die Anteilsscheine sollen in der ersten Jahreshälfte 2011 unters Volk gebracht werden.
AIG hat bereits einen Teil seiner Schulden zurückgezahlt. Das Unternehmen hatte Sparten verkauft und verdient wieder Geld im Versicherungsgeschäft. AIG ist immer noch einer der grössten Lebensversicherer der Welt und zudem der grösste Finanzier von Flugzeugen./pm/cc/DP/ck

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